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Sony twittert fälschlicherweise Tod von Britney Spears

Auf Twitter machte die Meldung die Runde, dass Sängerin Britney Spears gestorben sei. Das stellte sich wenig später als falsch heraus.

Auf Twitter machte die Meldung die Runde, dass Sängerin Britney Spears gestorben sei. Das stellte sich wenig später als falsch heraus.

Foto: imago stock&people / imago/Future Image

Wurde Sony Global gehackt? Das Unternehmen verkündete den Tod der Sängerin – und gab später Entwarnung.

Berlin.  Der offizielle Twitter-Account von Sony hat fälschlicherweise den Tod von Sängerin Britney Spears vermeldet. Offenbar wurde der Account von Sony Music Global gehackt, wie das Unternehmen auf Twitter meldet. „Wir haben unübliche Aktivitäten in unserem Account festgestellt und wir überprüfen, ob er gehackt wurde oder nicht“, hieß es in einem mittlerweile gelöschten Tweet.

Ein Sprecher des 35 Jahre alten US-Popstars dementierte die Meldung auf dpa-Anfrage. „Britney lebt und es geht ihr gut“, sagte Spears-Sprecher Adam Leber. „Anscheinend wurde das Twitter-Konto von Sony Music manipuliert“, betonte er.

Sony Music in New York erklärte am Montag, noch eine offizielle Mitteilung zu dem Vorfall veröffentlichen zu wollen.

Tweets wurden wieder gelöscht

Zuvor hatte der Account des Musiklabels verbreitet, dass Spears durch einen Unfall gestorben sei. „Wir werden euch bald mehr sagen“, hieß es in dem Tweet, der am Montagmittag abgesendet und ebenfalls wieder gelöscht wurde. In einem vorherigen Tweet wurde zudem ihr Geburtsjahr sowie ihr vermeintliches Todesjahr genannt.

Screenshots zeigen die gelöschten Tweets.

Immer wieder kommt es in Sozialen Netzwerke zu gefälschten Todesmeldungen. Da im Jahr 2016 bereits viele Prominente starben, treffen solche Meldungen dort häufig auf viel Resonanz. (bekö/dpa)