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Gelungener PR-Gag für YouTuber PewDiePie

Vom „Forbes“-Magazin wurde Felix Kjellberg, besser bekannt als PewDiePie, zum erfolgreichsten YouTuber gewählt. Sein Jahreseinkommen: 15 Millionen Dollar.

Vom „Forbes“-Magazin wurde Felix Kjellberg, besser bekannt als PewDiePie, zum erfolgreichsten YouTuber gewählt. Sein Jahreseinkommen: 15 Millionen Dollar.

Foto: Chris Jackson / Getty Images

PewDiePie wollte seinen YouTube-Kanal löschen, sobald ihm 50 Millionen folgen. Das Ziel erreicht – der Account weiter online. Warum?

Göteborg/Berlin.  Er hat seine Drohung doch nicht in die Tat umgesetzt. Noch immer sind die Videos von PewDiePie, der vom „Forbes“-Magazin kürzlich zum erfolgreichsten YouTuber gewählt wurde, auf der Videoplattform zu finden. Er löschte lediglich seinen zweiten Account.

„Es war ein Joke“, gesteht Felix Kjellberg, so sein eigentlicher Name, in einem am Freitagabend auf YouTube veröffentlichtem Video.

Was war geschehen?

Noch bevor „Forbes“ ihn wegen eines geschätzten Jahreseinkommens von 15 Millionen Dollar auf den Thron des YouTube-Königreichs hievte, hatte der Schwede eine Ankündigung gemacht, die seinen Fans überhaupt nicht schmeckte: Sobald er die 50-Millionen-Marke von Followern erreichen würde, wolle er seinen YouTube-Kanal löschen, kündigte PewDiePie vor wenigen Tagen an.

Dahinter steckt seinen Aussagen zufolge das Problem, dass er wie auch andere bekannte YouTuber mit einem massiven Klickzahleneinbruch zu kämpfen hat – trotz enormer Reichweite.Dazu erklärte Kjellberg vor ein paar Tagen auf Twitter: „Wenn ich 2 Millionen Klicks pro Video bei 50 Millionen Abonnenten sammele, fange ich lieber neu an und entledige mich der ganzen inaktiven Accounts und pinkele den Leuten dabei ans Bein, danke.“

„Du bist eine Legende“

Dafür, dass er seine Ankündigung nun doch nicht umgesetzt hat, erntet der YouTuber vor allem Lob. „Du bist eine Legende“, schreibt ein Nutzer. Eine anderer findet: „Du hast das ganze Internet getrollt.“ Viele seiner Fans sind froh, dass ihnen der Schwede mit seinen Videos erhalten bleibt.

Für ihn selbst hat sich die vermeintliche Drohgebärde bereits gelohnt: Der YouTuber bekommt neben einer Menge Aufmerksamkeit seitdem wieder mehr Videoaufrufe. Allein der Clip, mit dem er die Löschung ankündigt, wurde bereits mehr als 15 Millionen Mal angeschaut. Und das ist selbst für den erfolgsverwöhnten Schweden Rekord.