USA

Flugzeug wegen qualmenden Samsung-Handys geräumt

Mitunter brandgefährlich: Das Samsung-Smartphone vom Typ Galaxy Note 7 bei der Vorstellung im August in Seoul, Südkorea.

Mitunter brandgefährlich: Das Samsung-Smartphone vom Typ Galaxy Note 7 bei der Vorstellung im August in Seoul, Südkorea.

Foto: © Kim Hong-Ji / Reuters / REUTERS

Erneut fing ein Galaxy Note 7 Feuer – und führte zur Räumung eines Flugzeuges. Es war bereits das Ersatzhandy nach dem Rückruf Samsungs.

New York.  Gut einen Monat nach Samsungs weltweitem Rückruf des Vorzeige-Smartphones Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr hat US-Medien zufolge erneut ein Gerät Feuer gefangen. Wegen des Unfalls habe am Mittwochmorgen (Ortszeit) ein Flugzeug auf der Strecke von Louisville nach Baltimore vor Abflug evakuiert werden müssen, berichteten „USA Today“ und „The Verge“.

Besonders peinlich für Samsung: Bei dem Gerät soll es sich um ein neues Smartphone aus der Rückrufaktion handeln. Demnach wären auch die neuen Galaxys nicht sicher. Samsung teilte mit, dass man das Handy untersuchen wolle, um die Ursache für den Rauch zu erforschen.

92 Berichte über überhitzte Akkus allein in den USA

Der Weltmarktführer im Bereich Smartphones hatte vor kurzem in den USA mit dem Rückruf von einer Million Handys seines neuen Top-Modells Galaxy Note 7 begonnen. Grund für den Rückruf ist die Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus. Die USA sind neben Südkorea eines der Länder, in denen bislang die meisten Probleme bekannt geworden sind. Allein aus den Vereinigten Staaten erreichten Samsung nach eigenen Angaben 92 Berichte von überhitzten Akkus, von denen rund ein Drittel Feuer fingen und mehr als die Hälfte zu Sachschäden führten.

Erst vor wenigen Tagen brachte der Konzern das Modell in Südkorea wieder auf den Markt. In Europa soll der Verkauf am 28. Oktober starten. (dpa/rtr)