Luftfahrt

Streit der Crew führt zu Flugverspätung bei Easyjet

In die Luft ging es für Easyjet-Kunden am Mittwoch leider erst mit Verspätung (Symbolfoto).

In die Luft ging es für Easyjet-Kunden am Mittwoch leider erst mit Verspätung (Symbolfoto).

Foto: imago stock&people / imago/Rüdiger Wölk

Flugverspätungen gehören leider zum Alltag an Flughäfen. Doch der Grund für eine Verzögerung in London verblüfft selbst Vielflieger.

London.  Eine Maschine der Fluglinie Easyjet ist am Mittwoch laut britischen Medien mit 90 Minuten Verspätung gestartet. Soweit nichts ungewöhnliches, wäre da nicht der Grund für die Verspätung, den der Moderator Dan Lobb in Bild und Text festgehalten hat.

So postete Lobb auf Twitter ein Foto des Kapitäns bei einer Durchsage. Laut Lobb habe der Kapitän erklärt, dass zwei Mitglieder der Crew den Verzug um Flugplan provoziert hätten. Ein Streit seiner Kollegen sei so eskaliert, dass der Start unmöglich gewesen sei.

Easyjet und Kapitän entschuldigen sich

Auf den Tweet von Lobb antwortete Easyjet kurze Zeit später. Die Sicherheit der Passagiere habe höchste Priorität. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, müsse die Kabinen-Crew als Team zusammenarbeiten können. Dies hatte auf dem Flug nach Belfast in Nordirland am Mittwochabend nicht funktioniert.

Wie Dan Lobb gegenüber der BBC berichtete, sei der Streit zwischen zwei Easyjet-Mitarbeitern wegen einer Kleinigkeit ausgebrochen. So wie er es wahrgenommen hatte, ging es um die Aufbewahrung von Wasserflaschen. „Es war wirklich kleinlich“, so der ehemalige Tennisprofi.

Crew wurde ausgetauscht

Dem Kapitän schien dies so unangenehm gewesen zu sein, dass er sich mehrmals bei den Fluggästen entschuldigte. Die beiden Crewmitglieder wurden schließlich des Flugzeuges verwiesen und durch zwei Kollegen ersetzt. Erst danach konnte die Maschine starten. (ac)