Musiklegende

Prince wollte zweites Graceland: Studios bald für Fans offen

Trauernde nach dem Tod von Prince am Zaun des Paisley Parks in Chanhassen. Das Gelände soll nun für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

Trauernde nach dem Tod von Prince am Zaun des Paisley Parks in Chanhassen. Das Gelände soll nun für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

Pilgerstätte für Prince-Fans sind die Paisley-Park-Studios in Minnesota schon. Bald öffnet sich Besuchern auch das Allerheiligste.

Chanhassen.  Der Ort, wo der amerikanische Popstar Prince am 21. April tot aufgefunden wurde, soll für Besucher geöffnet werden. Wie die Familie des Sängers und die Nachlassverwalter, Bremer Trust, am Mittwoch mitteilten, werden in dem Paisley-Park-Anwesen und Studio des Sängers in Chanhassen im US-Staat Minnesota ab dem 6. Oktober Besichtigungstouren angeboten. „Die Öffnung von Paisley Park hat sich Prince immer gewünscht und auch aktiv daran gearbeitet“, erklärte Tyka Nelson, die Schwester des Sängers.

Den Plänen zufolge soll die Tour durch das riesige Studio führen, wo der „Purple Rain“-Sänger die meisten seiner Hits aufgenommen hatte. Daneben werden die Besucher auch Tausende persönliche Gegenstände, darunter Kostüme, Instrumente und Kunstobjekte zu sehen bekommen, heißt in der Mitteilung.

Prince war im Alter 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis eines Schmerzmittels gestorben. Mitarbeiter hatten den Sänger kollabiert in einem Aufzug in seinem Paisley Park Studio entdeckt.

Das Anwesen wurde nach seinem überraschenden Tod zu einer Pilgerstätte für Fans, die den Zaun vor seinem langjährigen Wohnsitz mit lilafarbenen Blumen, Ballons und unzähligen Abschiedsbriefen schmückten. (dpa)