Airlander 10

Mega-Luftschiff bei Testflug in Großbritannien beschädigt

Der „Airlander 10“ bei seinem ersten Testflug. Dabei hatte es noch keine Probleme gegeben.

Der „Airlander 10“ bei seinem ersten Testflug. Dabei hatte es noch keine Probleme gegeben.

Foto: Hybrid Air Vehicles / Handout / dpa

Der erste Test verlief erfolgreich und wurde groß gefeiert. Beim zweiten Testflug ist der „Airlander 10“ nun sehr unsanft gelandet.

London.  Das Riesen-Luftschiff „Airlander 10“ ist bei einem Testflug in Großbritannien beschädigt worden. Das 92 Meter lange Fluggerät – nach Angaben von Experten halb Flugzeug, halb Luftschiff – stieß bei einer Landung am Mittwoch mit dem Frontcockpit unsanft auf den Boden. Ein Youtube-Video zeigt die unsanfte Landung. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, handelte es sich um den zweiten Test des Fluggeräts, der erste Test Mitte August war erfolgreich verlaufen. Der „Airlander 10“ wird auch als weltweit größtes Flugvehikel bezeichnet.

Ein Sprecher des Unternehmens Hybrid Air Vehicles (HAV), das den „Airlander 10“ entwickelt, sprach von einer „harten Landung“, es habe aber nur geringen Schaden gegeben. Der Pilot und das Bodenpersonal seien unverletzt. Die Tests sollten weitergehen.

Der „Airlander 10“ wurde laut PA zunächst für US-Militärs entwickelt, fiel dann aber Sparmaßnahmen zum Opfer. Das mit Helium betriebene Luftschiff habe eine Höchstgeschwindigkeit von rund 140 Kilometern pro Stunde und könne später möglicherweise vor allem für Luftüberwachung und Frachttransporte eingesetzt werden. (ba/dpa)