Tippfehler

Peinliche Panne: Klinik erklärt Patientin irrtümlich für tot

Ein Herzmonitor zeigt eine Nulllinie. Eine Klinik in Nordrhein-Westfalen hat einer Krankenkasse den Tod einer Patientin mitgeteilt. Allerdings war sie gar nicht verstorben.

Ein Herzmonitor zeigt eine Nulllinie. Eine Klinik in Nordrhein-Westfalen hat einer Krankenkasse den Tod einer Patientin mitgeteilt. Allerdings war sie gar nicht verstorben.

Foto: portokalis / Getty Images/iStockphoto

Peinlicher Zwischenfall in Westfalen: Dort ist eine Frau von einer Klinik in einem Schreiben versehentlich für tot erklärt worden.

Halle/Westfalen.  Per Tippfehler hat das Klinikum Halle in Westfalen eine 79-jährige Patientin fälschlicherweise für tot erklärt. In einem Schreiben an die Krankenkasse hatte das Sekretariat der Klinik versehentlich die Abrechnungsnummer 96.0 für plötzlichen Herztod statt der korrekten Diagnose angegeben. Ein Sprecher des Klinikums bestätigte am Dienstag Berichte im „Haller Kreisblatt“ und der „Neuen Westfälischen“ bestätigte.

Die nächsten Angehörigen der Seniorin hatten daraufhin einen Brief erhalten, in dem die Krankenkasse sie nach dem angeblichen Tod darüber informierte, dass die Versicherung nun erloschen sei. Der bedauerliche Fehler sei in großer Hektik geschehen, erklärte der Kliniksprecher. Man wolle „zukünftig noch etwas besser arbeiten, damit sich solch ein Vorfall nicht wiederholt“. Außerdem werde sich die Klinik „in aller Form bei der Patientin entschuldigen“, ließ der Sprecher weiter verlauten. (dpa/jei)