Umweltschutz

Sechsjähriger rührt mit diesem Facebook-Video Millionen

Er will sich um die Erde kümmern: Ein Junge aus den USA hält in einem Video eine flammende Rede für den Naturschutz (Symbolbild).

Er will sich um die Erde kümmern: Ein Junge aus den USA hält in einem Video eine flammende Rede für den Naturschutz (Symbolbild).

Foto: imago stock&people / imago/Westend61

So emotional hat noch kein Junge über den Naturschutz gesprochen: In einem Video schimpft ein Sechsjähriger über Umweltverschmutzer.

Mount Vernon.  Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, doch der sechsjährige Henry Marr will sein Bestes geben – er will die Umwelt retten. In einer emotionalen Wutrede schimpft er über Menschen, die ihren Müll in die Natur schmeißen und Wälder roden. Gegen diese Leute würde er ankämpfen wollen. Henrys Mutter Allie Hall filmte seinen Gefühlsausbruch und postete das Video auf Facebook. Mehr als 14 Millionen Menschen sahen sich bereits die berührende Aufnahme an.

Darin sitzt Henry Marr im Kindersitz im Familienauto. Er schluchzt: „Der Planet wird zerstört. Die Menschen sind grob zu ihm. Sie schmeißen ihren Müll auf den Boden, fällen Bäume und roden Wälder, um für Straßen Platz zu machen.“ Traurig erzählt der Sechsjährige, wie schlimm das für die Natur und die Tiere sei. Umweltverschmutzer seien böse: „Ich könnte die Leute einfach dumm nennen. Oder ein schlimmeres Wort, das „S“-Wort.“ Was laut Henrys Mutter für „stupid“ – „blöd“ – stehen würde, wie sie der US-Seite „Buzzfeed“ erzählte.

Henry verspricht: „Ich werde dagegen kämpfen, wenn ich groß bin.“ Dafür wolle er den Menschen in die Ohren schreien. „Ich wünschte, ich wäre jetzt schon erwachsen! Ich möchte jetzt einfach meinen Job machen.“

Der US-Seite „Komonews“ erzählte Henry, wie er zum Umweltschützer wurde. Demnach habe sein Lehrer in der Schule ein Video gezeigt, in dem eine Meise Müll frisst. Das habe ihn fast zum Weinen gebracht und ihn animiert, sich einzusetzen. Was er machen möchte, wenn er groß ist, weiß Henry laut „Buzzfeed“ zwar noch nicht, aber eines sei sicher, er wolle „jemand sein, der sich um den Planeten kümmert“.