Absturz

Mit Unterwassertechnik auf der Suche nach Egyptair-Maschine

Am vergangenen Donnerstag war die Maschine aus ungeklärter Ursache auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer gestürzt.

Am vergangenen Donnerstag war die Maschine aus ungeklärter Ursache auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer gestürzt.

Foto: Mahmoud Taha / dpa

Frankreich hat ein Vermessungsboot zum Absturzgebiet der Egyptair-Maschine geschickt. Das Boot soll den Flugschreiber lokalisieren.

Paris.  Bei der Suche nach Wrackteilen und Flugschreibern der verunglückten Egyptair-Maschine soll von französischer Seite spezielle Unterwassertechnik eingesetzt werden. Dazu ist das Vermessungsboot „Laplace“ am Donnerstag von Porto Vecchio auf Korsika aus in Richtung Absturzgebiet aufgebrochen, wie die an der Untersuchung beteiligte französische Behörde für Sicherheit der zivilen Luftfahrt BEA am Donnerstagabend in Paris mitteilte.

Die „Laplace“ habe drei spezielle Detektoren an Bord, die Signale von Flugschreibern aufnehmen und lokalisieren könnten. Mit dem Schiff sind auch zwei Experten der BEA unterwegs. Der Einsatz könne in wenigen Tagen beginnen. Zudem werde noch überlegt, ein mit einem Unterwasserroboter ausgestattetes weiteres Schiff in die Region zu entsenden.

Frankreich beteiligt sich bisher mit zwei Flugzeugen und einem Marine-Boot an der Suche nach Teilen von Flug MS804. Die Maschine mit 66 Menschen an Bord war Donnerstag vergangener Woche aus ungeklärter Ursache auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer gestürzt. (dpa)