Popstar

Prince sollte offenbar von Suchtexperte behandelt werden

Verstarb im Alter von 57 Jahren: Pop-Superstar Prince.

Verstarb im Alter von 57 Jahren: Pop-Superstar Prince.

Foto: OLIVIA HARRIS / Reuters

Laut einem Medienbericht soll Pop-Superstar Prince vor seinem Tod eine Therapie geplant haben. Offenbar ging es um Medikamentensucht.

Chanhassen.  Der vor kurzem gestorbene US-Popstar Prince sollte sich nach einem Medienbericht von einem auf Arzneimittelabhängigkeit spezialisierten Experten behandeln lassen. Princes Management habe den Arzt am Abend vor dem Tod des Musikers um Hilfe bei einem „schweren medizinischen Notfall“ gebeten, berichtete die „Minneapolis Star-Tribune“ am Mittwoch. Die Zeitung beruft sich auf dabei den Anwalt des Arztes Howard Kornfeld.

Der in Kalifornien ansässige Kornfeld habe Prince am 22. April treffen wollen und seinen Sohn Andrew vorgeschickt, sagte der Anwalt nach Angaben des Blattes. Zwei Mitarbeiter des Musikers hätten diesen am 21. April zum Anwesen Paisley Park gebracht, wo sie den Popstar kollabiert in einem Aufzug entdeckten. Andrew Kornfeld habe daraufhin den Notarzt gerufen, kurz darauf wurde Prince für tot erklärt. Howard Kornfeld war auf dpa-Nachfrage für eine Stellungnahme am Mittwoch zunächst nicht zu erreichen.

Nach Polizeiangaben wies die Leiche des Sängers keine Spuren einer Verletzung auf. Die Ermittler gehen auch nicht von Suizid aus. Die Todesursache wird noch untersucht. Prince wurde 57 Jahre alt, er galt als einer der bedeutendsten Popmusiker. (dpa)