Casting-Show

Nach Trennung von Kim: GNTM wird zur großen „Honey“-Show

Heidi Klum kümmerte sich in einigen Szenen mehr um „Honey“ (ohne Hemd), den Freund von Kim (Mitte), als um die Models.

Heidi Klum kümmerte sich in einigen Szenen mehr um „Honey“ (ohne Hemd), den Freund von Kim (Mitte), als um die Models.

Foto: ProSieben/Micah Smith

Eigentlich soll sich bei GNTM alles um die angehenden Models drehen. Wegen eines Mannes klappte das am Donnerstag nicht ganz so gut.

Berlin.  Zwischen Kim und ihrem „Honey“ ist Schluss. Aber am Donnerstag kamen die Zuschauer von „Germany‘s Next Topmodel“ trotzdem noch in den Genuss von Selbstverliebtheit und Geltungsbedürfnis. Kurz gesagt: Sie bekamen ein letztes Mal eine geballte Ladung Honig.

Die „Honey“-Show begann bereits am Morgen – natürlich oberkörperfrei. Mit verspiegelter Sonnenbrille grüßte der Mann, der eigentlich Alexander Keen heißt, neben Kim in die Kamera und setzte direkt zum Training an. Danach mixte er sich, ebenfalls mit Sonnenbrille auf der Nase, in der Küche einen Protein-Shake. Dass Kim allerdings gerade mitten im Interview steckte, als er den lauten Mixer startete, ignorierte „Honey“ gänzlich. Spätestens da war klar, so zuckersüß findet Kim ihren „Honey“ gerade gar nicht mehr.

Aber „Mister Hessen“ hatte Glück: Model-Mama Heidi Klum hatte immerhin sein Potenzial erkannt und ihn direkt als Coach für ungeübte Nachwuchsmodels – besser bekannt als die Freunde und Familienmitglieder der anderen Kandidatinnen – verpflichtet. Immerhin war für den nächsten Tag ein Fotoshooting angesetzt, bei dem die Besucher zusammen mit den GNTM-Mädchen vor die Kamera treten sollten. Alex ergriff die Chance nur zu gerne. Erst machte er sich mit ein paar Lockerungsübungen zum Hampelmann und betätigte sich anschließend als Hobbyfotograf und setzte die anderen in Szene. Passende Motivationssprüche gab es obendrauf. Letztendlich war Model-Coach Alex zufrieden. „Bei dem einen oder anderen habe ich gemerkt, wow, da ist richtig Talent dahinter“, lobte er.

Die Freunde der anderen Mädchen konnten ihrem Coach hingegen nicht allzu viel abgewinnen. „Wir wurden ge-alext“, witzelten die Männer in der Runde.

„Honey“ ist selbst sein größter Fan

Am Shooting-Tag selbst war „Honey“ ebenfalls wieder in Höchstform. Er mimte den ProSieben-Backstage-Reporter, marschierte mit Mikrofon bewaffnet durch das Studio.

„Ich wusste sofort, dass Alex nicht ganz Banane ist“, lästerte Jasmin. Selbst Heidi Klum entging nicht, wie gerne sich der Frankfurter in den Vordergrund spielt. „Ob das der Kim so gut gefällt – ich bin mir nicht ganz so sicher“, gab die Chef-Jurorin zu bedenken. „100 Prozent cool“ fände Kim das in ihren Augen nicht.

Aber „Honey“ ist eben selbst sein größter Fan und sehr darauf bedacht, sich in Szene zu setzen. Beim Shooting kam Kim das sogar zugute. Vor der Kamera harmonierten die beiden perfekt, brauchten keine Anweisungen und lieferten ab. Da kam dann sogar ein Lob für den Mann hinter der Kamera über Alex‘ Lippen. Ein ziemlicher Fauxpas, wenn man bedenkt, dass es sich um einen weltweit agierenden Fotografen handelte. Aber so ist er eben, der „Honey“. Bescheidenheit ist nicht seine Stärke.

Fata ergattert wichtigen Job

Kurz danach war dann aber Schluss mit der Ein-Mann-Show. Mama, Papa, Freunde musste sich auf die Heimreise begeben und die Mädchen sich dem Einzug ins Halbfinale widmen. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat in der 13. Folge Fata getan. Sie ergatterte den begehrten Job für einen Rasierer. Wer das Casting in der Vergangenheit für sich entscheiden konnte, hatte ein Final-Ticket quasi sicher. Zittern musste Fata am Ende dennoch.

Am Tag der Entscheidung wurden aus den Mädchen Prinzessinnen. Ihr Laufsteg befand sich dieses Mal in einem Wald. Dort mussten sie in märchenhaften Kleidern über einen gedeckten Tisch stolzieren – am besten, ohne zu stolpern. Das gelang aber nicht jeder. Fata rutschte aus, konnte mit ihrem „Walk“ dieses Mal nicht überzeugen.

Trotz Job zählte Fata neben Taynara, Lara und Elena K. zu den Wackelkandidatinnen. Letztendlich musste aber Elena K. die Show verlassen.