Kohlemine

19 Minenarbeiter sterben bei Grubenunglück in China

Schon im Januar 2009 mussten Rettungskräfte nach einem schweren Grubenunglück in einer Kohlemine in Shuozhou eingreifen. Nun hat es erneut einen solchen Unfall in der nordchinesischen Stadt gegeben.

Schon im Januar 2009 mussten Rettungskräfte nach einem schweren Grubenunglück in einer Kohlemine in Shuozhou eingreifen. Nun hat es erneut einen solchen Unfall in der nordchinesischen Stadt gegeben.

Foto: imago stock&people

Wieder einmal hat es in China ein schweres Grubenunglück gegeben. Im nordchinesischen Shouzhou starben 19 Arbeiter in einer Kohlemine.

Peking.  Bei einem Grubenunglück in Nordchina sind 19 Bergarbeiter ums Leben gekommen. 110 weitere seien lebend aus der Kohlegrube in Shuozhou in der Provinz Shanxi gekommen, berichtete ein Manager des Kohleunternehmens Datong am Donnerstag telefonisch der Deutschen Presse-Agentur in Peking. „Die 19 Leichen sind geborgen.“

Eine Untersuchung des Unglücks vom Mittwochabend laufe, sagte der Manager. Nach ersten Informationen des Unternehmens war es in einem Schacht zu einem Einsturz gekommen. Eine Konstruktion zur Abstützung der Decke sei plötzlich eingebrochen.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende chinesische Kumpel ums Leben – im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, unzureichende Ausrüstung und mangelnde Aufsicht durch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursache. (dpa)