Zugunfall

Elf Tage nach Unglück in Bad Aibling fahren Züge wieder

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sagte, das Unternehmen befinde sich elf Tage nach dem Unglück noch in der Trauerphase.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sagte, das Unternehmen befinde sich elf Tage nach dem Unglück noch in der Trauerphase.

Foto: Lennart Preiss / Getty Images

Elf Menschen starben, 85 weitere wurden verletzt: Elf Tage nach dem Zugunglück in Bayern sind auf der Strecke wieder Züge unterwegs.

Holzkirchen/Rosenheim.  Elf Tage nach dem schweren Zugunglück mit elf Toten in Bad Aibling verkehren seit Samstag auf der Unglücksstrecke wieder die Züge nach Fahrplan. Pünktlich um 6.37 Uhr verließ der erste Meridian den Bahnhof in Holzkirchen. In Rosenheim fuhr der erste Zug um 6.40 Uhr los. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Züge starben am Dienstag vor einer Woche elf Menschen, 85 Insassen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) als Betreiber der Bahnlinie, Bernd Rosenbusch, sagte, das Unternehmen befinde sich noch immer in der Trauerphase. „Wir haben vier Mitarbeiter und sieben Reisende verloren.“ Andererseits wollten die Lokführer ihre Züge wieder fahren. Ein Fahrgast meinte, er sei „mit einem mulmigen Gefühl“ in den Zug eingestiegen, ein anderer sagte, er fühle sich wie immer. (dpa)