Falschgeld

So viele Euro-„Blüten“ wie nie aus dem Verkehr gezogen

Der neue Zwanzig-Euro-Schein soll Fälschungen unmöglich machen. Die neue Bilanz der Europäischen Zentralbank zeigt jedoch, dass die Zahl der „Blüten“ steigt.

Der neue Zwanzig-Euro-Schein soll Fälschungen unmöglich machen. Die neue Bilanz der Europäischen Zentralbank zeigt jedoch, dass die Zahl der „Blüten“ steigt.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Der Betrug mit Falschgeld nimmt immer mehr zu. 2015 tauchten so viele falsche Euro-Scheine im Zahlungsverkehr auf wie noch nie zuvor.

Frankfurt/Main.  Weltweit ist im vergangenen Jahr die Rekordzahl von 899.000 gefälschten Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen worden. Das waren nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Freitag gut 60.000 mehr als ein Jahr zuvor und fast 40.000 mehr als beim bisherigen Höchststand 2009 mit damals 860.000 Fälschungen.

Der Großteil der Fälschungen waren 20- und 50-Euro-Scheine. Seit November ist ein neuer 20-Euro-Schein mit überarbeiteten Sicherheitsmerkmalen im Umlauf, der Fälschern das Handwerk erschweren soll.

Die EZB betonte allerdings: „Gemessen an der steigenden Zahl echter Banknoten im Umlauf – mehr als 18 Milliarden in der zweiten Jahreshälfte 2015 – ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering.“ (dpa)