Neustadt

Marodes Teehaus in Wallanlagen wird für 2,8 Millionen saniert

Bund unterstützt das Ensemble von 1963 in Planten un Blomen

Neustadt. Das denkmalgeschützte „Kleine Teehaus“ in den Großen Wallanlagen wird saniert. Insgesamt 2,8 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung, um das marode Gebäude und die dazugehörigen Außenanlagen in Planten un Blomen zu erneuern.

„Die Freude bei unseren Denkmalpflegern ist groß“, sagt Sorina Weiland, Sprecherin des Bezirksamtes Mitte. Ein Gutachten des Bezirks hatte zuvor die Notwendigkeit der Generalüberholung festgestellt. Um Unterstützung aus Berlin warben die Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD), Anja Hajduk (Grüne) und Rüdiger Kruse (CDU).

Das „Kleine Teehaus“ wurde anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung 1963 errichtet, befindet sich aber zwischen dem Museum für Hamburgische Geschichte und der Eislaufbahn in einem zusehends bemitleidenswerten Zustand. Von der Arbeiterwohlfahrt wird es noch als Seniorentreff genutzt, die Holzdecks aber sind kaum noch zu betreten. Bei seinem Bau sollte das Teehaus die Interpretation eines japanischen Gartens spiegeln. „Jetzt geht der Bezirk in die Feinplanung des Sanierungskonzeptes“, sagt Bezirkssprecherin Weiland. Die Schutzwürdigkeit erkläre sich aus dem Gesamtensemble des Parks.

( nib )