Notlandung

Fluggast entdeckt und filmt ein Leck im Flugzeugtank

Sieben Stunden später als geplant, kam der Flieger in Dallas an.

Sieben Stunden später als geplant, kam der Flieger in Dallas an.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Richard Henson stellt während seines Flugs fest, dass Treibstoff ausströmt. Als der Flieger notlandet, ist die Ursache schnell geklärt.

Huntsville.  Den Alptraum eines jeden Fluggasts hat der Amerikaner Richard Henson erlebt. Während eines Kurzstreckenflugs von Chattanooga (Tennessee) nach Dallas (Texas) sah er aus seinem Kabinenfenster der ExpressJet-Maschine (Typ CRJ-200) und entdeckte, wie eine helle Flüssigkeit aus der Tragfläche des Flugzeugs strömte. „Es strömte Treibstoff aus dem Flügel“, erzählte Henson dem US-Fernsehsender WRCB.

Richard Henson nahm die Situation sogar mit seinem Handy auf.

Der Fluggast alarmierte sofort das Flugpersonal. Der Flieger musste dann mit 41 Passagieren in Huntsville, Alabama, notlanden, damit die Ursache des Treibstoffverlustes geklärt werden konnte. „Als sie die Tür öffneten und wir aus dem Flieger stiegen, konnte man den Treibstoff riechen“, berichtete Henson weiter.

Ursache war schnell geklärt

Die Ursache des Zwischenfalls war schnell geklärt: Jemand hatte vergessen nach dem Auftanken in Chattanooga, die Tankkappe wieder festzuschrauben. „Wer auch immer die Person war, die in Chattanooga den Treibstoff aufgefüllt hat, sie hat die Kappe nicht wieder korrekt festgeschraubt“, sagte Henson WRCB.

Wie auf der Webseite des US-Senders WAAY TV zu lesen ist, sagte einer der Piloten des Flugs, dass es nicht das erste Mal sei, dass so etwas passiert, und es „wird bestimmt nicht das letzte Mal sein. Aber Ich habe noch nie gehört, dass das zu einem Unfall geführt hat“. (jha)