Wetter

Hoch "Juliane" lässt die Sonne blitzen

Die Temperaturen klettern örtlich bis auf 31 Grad. Die Nächte lassen bei Werten um 20 Grad Tropenfeeling aufkommen.

Offenbach. Jetzt die schlechte Nachricht: Wie schon so häufig in den vergangenen Monaten soll es sich zum Wochenende eintrüben. "Juliane" geht die Puste aus. Schon in der Nacht zum Sonnabend drohen im Süden und der Mitte der Republik erste Schauer und Gewitter. Bis zum Sonntag arbeiten diese sich langsam bis in den Osten Deutschlands vor, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach gestern vorhersagte.

Zu Beginn der kommenden Woche herrscht ein ganz ähnliches Bild: Bei wechselnder bis starker Bewölkung sind Schauer und Gewitter häufig. Die Höchsttemperaturen liegen nur noch bei 27 Grad. Immerhin kann man bei diesen Werten noch getrost baden gehen nach dem Motto: Wer ohnehin schon nass ist, den stört der Regen auch nicht mehr. Das Hoch ist übrigens nach Juliane Fechner-Rapp aus Emmendingen benannt. Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der FU Berlin Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Europa beeinflussen. Juliane Fechner-Rapp hatte ihr Hoch von ihrem Mann zum 50. Geburtstag geschenkt bekommen. Zunächst war sie etwas enttäuscht. "Ich hab gedacht, dass das ein bisschen dekadent ist, so ein Käse, wie der Sternenkauf mit Namen." Ihr Mann habe ihr dann aber erklärt, dass so die Klimaforscher mit den Gebühren unterstützt würden. Sie habe dann das Hoch genossen. (jan)

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