Mode beim Pferderennen

"Hut"-Couture: Haribo macht Ascot froh

Was für die Männer das berühmteste Pferderennen der Welt ist, ist für die meisten Frauen der weltweit bekannteste "Walk of Hats".

Windsor. Ladys aus der ganzen Welt reisen jedes Jahr zum traditionellen Royal-Ascot-Rennen nach England - aber eben nicht, um die Jockeys und ihre Pferdchen anzufeuern, sondern um die neueste "Hut"-Couture, die trendigsten Kreationen zur Schau zu tragen.

Und dabei gibt es tatsächlich einiges zu bestaunen: bombastische Schleifen, ausladende Krempen und pompöse Federn. Und damit nicht genug. Eine mutige Dame trug eine süße Haribo-Mischung auf ihrem Haupt, andere schmückten sich mit Erdbeeren und Zierkohl - frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was gefällt.

Auch die Windsors trugen zum Getuschel bei: Königin Elizabeth II. (83) hielt sich mit einem gelben Hut dezent zurück. Ihre Tochter Prinzessin Anne (58) hatte zur orangefarbenen Marke "Turmbau" gegriffen, ihre Schwägerin Sophie (44) trug lieber Riesenschleife. Elegant traten Camilla (61) und Queen-Enkelin Prinzessin Beatrice (20) auf.

Der wichtigste Tag in Ascot ist heute: Die Sportler kämpfen mit ihren edlen Zossen um die Trophäe beim Golden Cup, die Damen hingegen bemühen sich um die beste Position vor den Fotografen. Millionärsgattinen und Adelige versuchen, sich auf den Rängen der Rennbahn den Rang abzulaufen. Nur die Queen wird einzig und allein auf die Leistung der Jockeys schauen.