Nach dem Amoklauf in Winnenden

Bahn macht Schluss mit Werbung für Killerspiele

In Zügen der Schwarzwaldbahn sollen künftig keine Werbefilme mehr für das Killerspiel "Counter-Strike" gezeigt werden. Das kündigte die Deutsche Bundesbahn heute in Stuttgart an.

Stuttgart. Damit reagiert die Bahn auf den Amoklauf von Winnenden, der vor knapp vier Wochen die Republik schockte. Wie eine Bahn-Sprecherin laut einem Medienbericht ankündigte, sollen in den Zügen, die zwischen Konstanz und Karlruhe verkehren, keine Werbefilme für Killerspiel-Wettkämpfe mit "Counter-Strike" gezeigt werden.

Im Fahrgast-TV der Schwarzwaldbahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, wurden bisher auch Meldungen eines Portals zu dem Gewaltspiel "Counter-Strike" verbreitet. Das Spiel geriet erneut in die Kritik, nachdem vor vier Wochen ein 17-jähriger Amokschütze 15 Menschen und sich selbst getötet hatte. Der Berufsschüler galt als Fan des aggressiven Computerspiels.