Frühlingsgefühle

Spezielle "Liebessitze" in Kopenhagener Linienbussen

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Fahrgäste sollen auf Sonderplätzen leichter Bekanntschaften machen. Die "Liebessitze" sollen zunächst zwei Wochen lang getestet werden.

Kopenhagen. Mit speziellen "Liebessitzen" wollen die Kopenhagener Verkehrsbetriebe ihren Fahrgästen die Möglichkeit geben, ihren künftigen Partner zu treffen oder wenigstens eine nette Bekanntschaft zu machen. In jedem der 103 Busse der fünf Kopenhagener Buslinien gebe es nun zwei rot bezogene Sitze, die mit dem Wort "Liebessitz" gekennzeichnet seien, sagte der Sprecher der Verkehrsbetriebe, Martin Wex, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Manche Busfahrer hätten bemerkt, dass sich Mädchen lächelnd auf diesen Plätzen niederließen und wohl auf eine interessante Bekanntschaft während der Fahrt hofften. Die Liebessitze sollen zunächst zwei Wochen lang getestet werden.

"Wir können nicht garantieren, dass man dort auf den gesuchten idealen Menschen trifft", fügte Wex hinzu. Die Liebessitze böten den Fahrgästen aber die Möglichkeit, "zu kommunizieren, ein bisschen mehr zu lächeln und vielleicht ein Herz zu gewinnen". Den Verkehrsbetrieben gehe es außerdem darum, dass noch mehr Autofahrer auf eine einsame Fahrt verzichteten und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzten. Laut Wex kamen die Liebessitze bisher ganz gut bei den Fahrgästen an.