Tennis

Aufatmen: Alexander Zverev schlägt beim ATP-Finale auf

Der Hamburger Tennisprofi Alexander Zverev, hier am Dienstag bei seinem Zweitrundenmatch gegen Fernando Verdasco in Paris, ist beim ATP-Finale in London dabei.

Der Hamburger Tennisprofi Alexander Zverev, hier am Dienstag bei seinem Zweitrundenmatch gegen Fernando Verdasco in Paris, ist beim ATP-Finale in London dabei.

Foto: CHRISTIAN HARTMANN / REUTERS

Jetzt ist es amtlich: Der Hamburger darf bei der Runde der acht besten Tennisspieler der Welt in London seinen Titel verteidigen.

Paris/London. Titelverteidiger Alexander Zverev ist für das ATP-Finale der acht Saisonbesten in London (10. bis 17. November) qualifiziert. Am Mittwochabend schied der Italiener Matteo Berrettini in der zweiten Runde des letzten Masters-Turniers der Saison in Paris aus. Damit könnte nur noch der Franzose Gael Monfils an Zverev vorbeiziehen, der Hamburger lag im „Race to London“ vor Paris auf Platz sieben – eines der beiden verblieben London-Tickets ist Zverev damit sicher.

Berrettini, der gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 4:6, 3:6 verlor, ist im London-Ranking Achter und muss nun darauf hoffen, dass die Verfolger nicht zu sehr punkten. Monfils (10.), der 6:4, 7:6 (7:4) gegen seinen Landsmann Benoît Paire gewann, sowie der Australier Alex de Minaur und der Schweizer Stan Wawrinka können noch an Berrettini, die beiden Letzteren aber nicht mehr an Zverev vorbeiziehen.

Sechs Teilnehmer des ATP-Finales standen bereits fest

Ihre letzten Chancen auf das London-Ticket verspielten am Mittwoch der Spanier Roberto Bautista Agut (9.), der gegen de Minaur 6:7 (2:7), 6:7 (1:7) unterlag, der Belgier David Goffin (11.) durch ein 5:7, 1:6 gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow und der Italiener Fabio Fognini (12.) durch ein 6:3, 3:6, 3:6 gegen den Kanadier Denis Shapovalov, der damit am Donnerstag Achtelfinalgegner Zverevs ist.

Zudem scheiterte der Argentinier Diego Schwartzman (14.) mit 5:7, 3:6 am Briten Kyle Edmund. Schwartzman hätte nur bei einem Turniersieg noch an Zverev vorbeiziehen können. Die sechs vor Zverev platzierten Spieler – Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz), Daniil Medwedew (Russland), Dominic Thiem (Österreich) und Stefanos Tsitsipas (Griechenland) – hatten ihren Platz beim Saisonfinale bereits sicher.