Basketball

Marshawn Powell wechselt zu den Hamburg Towers

Marshawn Powell (r.) spielte in der BBL bereits für Würzburg.

Marshawn Powell (r.) spielte in der BBL bereits für Würzburg.

Foto: Imago/HMB-Media

2,01 Meter großes Kraftpaket ist der erste ausländische Neuzugang. 29-Jähriger ist in der Basketball-Bundesliga kein Unbekannter.

Hamburg.  An seine beiden Treffen mit Mike Taylor erinnert sich Marshawn Powell gerne zurück. Zwei Gespräche mit dem Trainer der Hamburg Towers bedurfte es, um den US-Amerikaner von einem Wechsel nach Wilhelmsburg zu überzeugen. „Für einen Trainer, der so positiv ist, muss ich einfach spielen. Genau diesen Optimismus benötige ich in meinem Umfeld, um aufzublühen“, erklärt der neue Power Forward, der vom italienischen Zweitligaclub Amici Pallacenestro Udine zu den Towers kommt.

Das 2,01 Meter große Kraftpaket ist der erste ausländische Neuzugang für die Towers. Der 29-Jährige ist in der Basketball-Bundesliga (BBL) kein Unbekannter. Vor zwei Jahren lief er für die s.Oliver Baskets Würzburg auf und konnte pro Partie 9,5 Punkte erzielen. „Mir gefällt besonders, dass er ein Spieler ist, der uns an beiden Enden des Courts viel Energie gibt und bereits BBL-Erfahrung hat“, freut sich Towers-Trainer Taylor: „Mit seiner Athletik wird er uns helfen, ich sehe ihn als Power Forward und Aushilfscenter, der für weiteres Talent und mehr Tiefe sorgen.“

US-Amerikaner ist sehr selbstbewusst

An Selbstvertrauen mangelt es dem US-Amerikaner wahrlich nicht. Powell will mit seinem neuen Team in der Bundesliga nicht nur einfach mitschwimmen. Er hat größere Ziele und schielt Richtung Play-offs. „Ich werde die Saison attackieren, dem kann sich jeder, der mich kennt, gewiss sein. Je größer die Herausforderung, umso besser meine Leistung“, so seine Kampfansage.

Und genau diese Einstellung gefällt den Verantwortlichen um Coach Taylor und Sportdirektor Marvin Willoughby. Powell gilt als ehrgeiziger Musterprofi mit Führungsqualitäten. Genau das, was die junge Towers-Mannschaft benötigt. „Marshawn bringt die nötige Physis, Erfahrung und Kampfbereitschaft mit, die wir brauchen. Wir hoffen, dass er sich zum emotionalen Anführer unserer neu zusammengestellten Mannschaft entwickeln kann“, sagt Willoughby.