Basketball

Towers feiern in Paderborn höchsten Auswärtssieg

Andrew Barham (29) war mit 25 Punkten Topscorer der Towers.

Andrew Barham (29) war mit 25 Punkten Topscorer der Towers.

Foto: TayDucLam / WITTERS

Hamburger Zweitligaclub schafft mit 98:89 einen Rekord. Aber zum Schluss trat wieder der Schlendrian ein.

Hamburg.  Den Hamburg Towers ist in der 2. Basketballbundesliga ProA mit 98:89 (23:17,16:26,36:13, 23:33) bei den Uni Baskets Paderborn der – nach eigenen Punkten – bisher höchste Auswärtssieg ihrer fünfjährigen Geschichte gelungen. Mit dem vierten Saisonerfolg in der Fremde (bei fünf Niederlagen) festigten sie mit jetzt 13:5 Siegen ihren zweiten Tabellenplatz.

Auswärts geht es diese Woche gleich weiter, am Mittwoch (19.30 Uhr, airtango.live) im Nachholspiel bei den Nürnberg Falcons, bevor am nächsten Sonntag (17 Uhr) die MLP Academics Heidelberg in der edel-optics.de-Arena auflaufen. Für dieses Spiel gibt es noch Eintrittskarten.

„Das war ein großer Schritt nach vorn, was unsere Auswärtsleistung betrifft. Ich bin begeistert vom Kampfgeist meiner Mannschaft, besonders im dritten Viertel haben wir mit viel Energie gespielt. Beau Beech hat uns getragen. Allerdings müssen wir noch an unserer Kon­stanz arbeiten“, forderte Towers-Trainer Mike Taylor, der am Sonntagmittag gleich eine weitere Übungseinheit ansetzte. „Wir müssen uns weiter verbessern, wir haben unser Potenzial längst nicht ausgeschöpft“, sagte der Coach.

Gewisser Schlendrian

In Paderborn zeichneten die Towers erneut ihre Reboundstärke (36:24) aus, und sie trafen verlässlich aus der Nah- (62 Prozent Erfolgsquote) und Dreierdistanz (39 Prozent). Trotz dieser überdurchschnittlich guten Trefferquote aus dem Feld büßten die Wilhelmsburger in der ersten Halbzeit eine 19:12-Führung nach sieben Minuten nicht nur ein, sondern lagen nach 20 Minuten 39:43 zurück, weil die Defense keinen Zugriff auf die Distanzschützen der Paderborner fand.

„Es sind diese Phasen im Spiel, die mich ärgern, weil wir den Gegner zurückkommen lassen. Zum Glück haben wir danach unseren Rhythmus wiedergefunden“, sagte Taylor. Seine Halbzeitansprache zeigte Wirkung, in der zweiten Hälfte traten die Towers erneut mit einer aggressiven Körpersprache auf, wenn auch in den Schlussminuten – folgenlos – wieder ein gewisser Schlendrian eintrat.

Punkte der Hamburg Towers: Barham 25 (6 Rebounds/4 Assists), Beech 22 (9 Rebounds), Freese 19, Raffington 10, Guyton 13, Zazai 4, Kindzeka 3, Kovacevic 2.