FC St. Pauli

Luca Zander ist wieder fit – aber muss sich hinten anstellen

St. Paulis Luca Zander (r.) im Zweikampf mit Heidenheims Marc Schnatterer.

St. Paulis Luca Zander (r.) im Zweikampf mit Heidenheims Marc Schnatterer.

Foto: Stefan Puchner / dpa

Der rechte Verteidiger des FC St. Pauli meldet sich nach einem halben Jahr Verletzungspause zurück. Doch die Konkurrenz ist groß.

Hamburg. Ein Heimatbesuch bei der Familie in Bremen steht für Luca Zander an diesem spielfreien Wochenende auf dem Programm. Nach zwei intensiven Trainingseinheiten am Freitag hat St. Paulis Cheftrainer Jos Luhukay seinen Spielern für das Wochenende freigegeben, ehe am Montag die Vorbereitung auf das nächste Zweitliga-Auswärtsspiel am kommenden Freitag beim FC Erzgebirge Aue startet.

„Ich will auch ein paar alte Kumpels treffen, in den Länderspielpausen kommen auch immer viele frühere Mitspieler zurück nach Bremen“, weiß Zander, der die Nachwuchsteams des SV Werder durchlaufen hat, ehe er im Sommer 2017, zunächst auf Leihbasis und jetzt seit Saisonbeginn fest, zum FC St. Pauli wechselte.

Zander hat bei St. Pauli starke Konkurrenz

Hier hat er seit ein paar Wochen seine bisher längste Verletzungspause, die rund ein halbes Jahr andauerte, überwunden. Ein Bruch in der Schulter hatte ihn monatelang außer Gefecht gesetzt, inzwischen hat er in der Zweiten Liga schon wieder zwei Spiele bestreiten können. „Ich fühle mich körperlich jetzt wieder bei 100 Prozent“, sagt der 24 Jahre alte Außenverteidiger.

Dennoch hatte er sich zuletzt beim 1:1 gegen den VfL Bochum auf der Ersatzbank wiedergefunden, weil ihm der Schwede Sebastian Ohlsson als rechter Mann in der Vierer-Abwehrkette vorgezogen wurde. Die Konkurrenz auf dieser Position ist groß, auch Vizekapitän Jan-Philipp Kalla gehört zu den Kandidaten.

„Meine Freude, dass ich wieder voll trainieren und spielen kann, hängt nicht davon ab, ob wir fünf Rechtsverteidiger haben oder ich der einzige bin“, sagt Zander. Wer am Ende spiele, hänge auch immer davon ab, welcher Spieler am besten zum jeweiligen Gegner passt. Eine Einschätzung, wie gut er selbst zu Erzgebirge Aue passt, will er aber lieber seinem Trainer überlassen.

St. Paulis norwegischer Mittelfeldspieler Mats Möller Daehli wurde beim 4:0-Erfolg seines Teams im EM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer am Freitagabend in der 71. Minute eingewechselt und hatte in seinem 22. Länderspiel noch einige ansprechende Szenen.