Zweite Bundesliga

Ziereis und Veerman sind die Fragezeichen bei St. Pauli

Philipp Ziereis (l.) und  Henk Veerman.

Philipp Ziereis (l.) und Henk Veerman.

Foto: Witters

Die beiden Profis des FC St. Pauli schuften nach ihren Kreuzbandrissen auch in ihrer Freizeit für ihr Comeback.

Hamburg. Für Innenverteidiger Philipp Ziereis (26) und Stürmer Henk Veerman (28) steht derzeit Aktivurlaub auf dem Programm. Die beiden Profis des FC St. Pauli schuften nach ihren Kreuzbandrissen auch in ihrer Freizeit für ihr Comeback. Wann die beiden Eckpfeiler wieder zur Verfügung stehen, ist allerdings noch offen. „Das sind durchaus Fragezeichen“, erklärt St. Paulis neuer Sportdirektor Andreas Bornemann.

Die Hoffnung der Verantwortlichen ist, dass beide Leistungsträger im Verlauf der Vorbereitung, die am 23. Juni beginnt, einsteigen können. Allerdings wissen auch Trainer Jos Luhukay und Bornemann, dass es bis zur Matchfitness noch ein weiter Weg für das schwer verletzte Duo sein wird. Und diese Ungewissheit hat beim Kiezclub auch Auswirkungen auf die Transferbemühungen.

Hoffen auf eine schnelle Genesung

Wenn absehbar ist, dass beide Profis zum Saisonstart Ende Juli wieder vollwertige Alternativen sein werden, wird St. Pauli darauf verzichten, teuren Ersatz zu verpflichten. „Wir müssen nicht über die Qualität eines Ziereis in guter körperlicher Verfassung sprechen. Wir müssen sehen, ob wir die Zeit, bis er wieder zur Verfügung steht, mit einem Florian Carstens kompensieren können“, sagt Bornemann.

Auf eine schnelle Genesung hofft der St.-Pauli-Sportchef auch beim 2,01 Meter großen Veerman, der in der abgelaufenen Saison sechs Tore und fünf Vorlagen in 16 Partien vorweisen konnte. „Wenn Henk in der vergangenen Saison seine Torquote hätte fortschreiben können, wäre der eine oder andere Tabellenplatz höher möglich gewesen“, erklärt der 47-Jährige. Doch die Knieverletzung, die sich der Niederländer im Dezember 2018 zugezogen hatte, machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Im Sturm die geringsten Sorgen

Im Sturm haben die Hamburger aber ohnehin die geringsten Sorgen. Mit Dimitrios Diamantakos (26) und dem in dieser Woche verpflichteten Boris Tashchy (25, MSV Duisburg, ablösefrei) stehen bereits zweitligaerfahrene Angreifer im Kader. Gut möglich, dass St. Pauli nach den Abgängen von Alexander Meier (Ziel unbekannt) und Jan-Marc Schneider (Jahn Regensburg) noch einen talentierten Stürmer verpflichten wird.