FC St. Pauli

Max Kruse: “Nicht mehr das St. Pauli, was ich liebe“

Spielte drei Jahre für den FC St. Pauli: Max Kruse

Spielte drei Jahre für den FC St. Pauli: Max Kruse

Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts/Getty Images

Der Nationalstürmer, der drei Jahre für den FC St. Pauli spielte, zeigte sich bestürzt über die jüngste Personalpolitik des Clubs.

Hamburg. Nationalspieler Max Kruse hat sich kritisch über die jüngste Personalpolitik seines ehemaligen Arbeitsgebers FC St. Pauli geäußert.

„Es ist einfach schade, was gerade passiert. Das ist nicht mehr das St. Pauli, was ich kenne und liebe, aber damit muss man wohl klarkommen“, schrieb der 27-Jährige auf seiner Facebook-Seite.

Auslöser von Kruses Ärger ist die Freistellung von St. Paulis langjährigem Teammanager Christian Bönig, die am Montag bekannt gegeben wurde. „Viele Identifikationsfiguren mussten den Verein schon verlassen, viele Spieler gehen und jetzt trifft es auch noch Einen, der über Jahre alles für den Verein gegeben hat“, so Kruse weiter.

Kruse, der als Kind in HSV-Bettwäsche schlief, stellt allerdings auch klar, dass er mit seinen Worte nicht versuchen will, die Trennung rückgängig zu machen, sondern sich lediglich bei Bönig für „den ganzen Schweiß und die ganze Zeit“ bedanken, die er in den Verein gesteckt hat. „Für mich warst du immer St. Pauli!“

Der gebürtige Reinbeker Kruse spielte von 2009 bis 2012 für den FC St. Pauli in der ersten und zweiten Bundesliga. Über die Stationen Freiburg (2012 bis 2013) und Mönchengladbach (2013 bis 2015) empfahl der Stürmer sich für die Nationalmannschaft, in der er bislang 13-mal zum Einsatz kam (drei Tore). In der kommenden Saison spielt er für Vize-Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg.

(feg)