FC St. Pauli

Daube und Nöthe treten kürzer – Meggle lobt die Moral

Dennis Daube und Christopher Nöthe verpassten am Montag aufgrund von Erkältungen das Training. Trainer Thomas Meggle sieht das 3:3 gegen den FSV Frankfurt als Fortschritt.

Hamburg. Beim FC St. Pauli hat Coach Thomas Meggle das 3:3 beim Tabellenletzten FSV Frankfurt als Fortschritt gewertet. „Nach dem 2:3 hat das Team gezeigt, dass es lebt. Es hat sich mit aller Macht dagegen gestemmt, mit leeren Händen nach Hause zu fahren“, sagte der Nachfolger von Roland Vrabec zum ersten Auswärtspunktgewinn in der laufenden Saison der 2. Bundesliga. Vor allem der späte Ausgleich durch Dennis Daube (86. Minute) spreche für die „gute Moral und die Leidenschaft“ der Mannschaft, ergänzte der 39 Jährige.

Allerdings gaben die Hanseaten in der Main-Metropole auch eine vermeintlich beruhigende 2:0-Führung aus der Hand. Erneut offenbarten die Braun-Weißen dabei erhebliche Mängel im Defensiv-Verhalten. „Wir wissen, dass wir zu viele Gegentore schlucken und das abstellen müssen“, sagte Routinier Florian Kringe. St. Pauli stellt mit 15 Gegentoren derzeit die zweitschlechteste Abwehr der Liga.

Das Training fand am Montag ohne Dennis Daube und Christopher Nöthe statt. Beide Profis, die am Vortag beim 3:3 in Frankfurt jeweils einen Treffer erzielt hatten, meldeten sich aufgrund von Erkältungen ab. Ebenfalls nicht trainieren konnten Tom Trybull (Rückenprobleme) und Daniel Buballa (Oberschenkelblessur), teilte der Kiezclub weiter mit. Kapitän Sören Gonther und Jan-Philipp Kalla arbeiteten im Kraftraum, Sebastian Schachten und Christopher Buchtmann mit Athletik-Coach Timo Rosenberg. Youngster Bentley Baxter Bahn (Oberschenkelprobleme) absolvierte ein Laufprogramm. Dienstag gab Meggle seinen Profis frei.

Das Unentschieden gegen Frankfurt brachte die Kiezkicker in der Tabelle nicht voran. Mit acht Punkten aus acht Spielen belegt St. Pauli Rang 13. Und gegen sieben der aktuell besten acht Teams haben die Braun-Weißen in der Hinrunde noch nicht gespielt. Zunächst erwarten die Hamburger aber eine weitere Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte: Am Sonnabend (13 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) ist der 1. FC Union Berlin zu Gast am Millerntor.