HSV-Einzelkritik

Bakery Jatta: Wenn nur der letzte Ball nicht wäre …

Versteckte Fouls, aufsteigende Formkurven, aber falsche Entscheidungen in Bielefeld: die HSV-Spieler in der Einzelkritik.

Bielefeld. Das 1:1 des HSV bei Arminia Bielefeld reichte, um an diesem Montagabend die Tabellenführung der Zweiten Liga zu verteidigen. Aber ob diese Leistung genügt, den angestrebten Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen? Die Einzelkritik des Hamburger Abendblattes:

Heuer Fernandes: So viel wie an diesem Abend hatte der HSV-Torhüter in der ganzen Saison noch nicht zu tun. Beim Gegentor chancenlos.

Vagnoman: Lieferte sich packende Zweikämpfe mit Voglsammer, die er oft für sich entschied. Vor der Ecke zum 1:1 wurde er gefoult.

Letschert: Musste gegen Klos an und über die Grenze gehen. Das entscheidende Duell vor dem 1:1 verlor er.

Van Drongelen: Spielte sein 44. Zweit­ligaspiel in Folge von Beginn an. Das niederländische Kraftpaket war auch in Bielefeld nicht müde zu kriegen.

HSV bei Arminia Bielefeld: Die Statistik

Leibold: Hatte seine linke Seite im Griff und setzte immer wieder offensive Nadelstiche.

Fein: Die Bielefelder bearbeiteten ihn immer wieder mit versteckten Fouls. Schiedsrichter Willenborg hätte ihn besser schützen müssen.

Harnik (bis 75.): Seine Formkurve zeigt wieder nach oben. Defensiv war er sich für keinen Laufweg zu schade.

Narey (ab 75.): Konnte keine Impulse mehr setzen.

Dudziak (bis 87.): Blieb im siebten Spiel gegen Bielefeld ungeschlagen. Hätte die Partie zweimal entscheiden können.

Jung (ab 87.): Durfte noch mitmachen.

Kittel (bis 78.): Wirkte nicht so frisch wie in den Wochen zuvor. Traf bei mehreren Pässen in die Tiefe die falsche Entscheidung.

Kinsombi (ab 78.): Fiel nicht mehr auf.

Jatta: Schaffte es immer wieder mit dem Ball auf die Grundlinie. Der letzte Ball war aber wie so oft beim Gambier verbesserungswürdig.

Hinterseer: Besser kann man auf Kritik nicht antworten. Extrem cool, wie er zum 1:0 vollstreckte.