Facebook-Fehler

Nach Fotopanne: HSV revanchiert sich bei Magdeburg

Der MAgdeburger Fanblock am vergangenen Montag im Hamburger Volksparkstadion.

Der MAgdeburger Fanblock am vergangenen Montag im Hamburger Volksparkstadion.

Foto: Tim Groothuis / WITTERS

In den sozialen Medien ist dem Club eine peinliche Verwechslung passiert. Es war nicht die erste Fehlleistung dieser Art.

Rund 5000 HSV-Fans werden den Tabellenzweiten am kommenden Montag im Topspiel der 2. Bundesliga bei Spitzenreiter 1. FC Köln unterstützen. Der Gästeblock wird also ein beeindruckendes Bild im Rheinenergiestadion abgeben – allerdings nicht das, mit dem der HSV selbst bei Facebook für dieses Spiel geworben hat. Auf der offiziellen Veranstaltungsgrafik waren im Hintergrund Fans des 1. FC Magdeburg zu sehen – jenes Abstiegskandidaten also, gegen den der HSV am vergangenen Montag eine böse 1:2-Heimschlappe hinnehmen musste.

Aufgefallen ist die Panne der Magdeburger Social-Media-Abteilung. "Lieber HSV, es ehrt uns, dass es unsere Fans auf eure Veranstaltungsgrafik geschafft haben, aber sie gehören uns", heißt es in dem Tweet des FCM süffisant.

HSV revanchiert sich bei Magdeburg mit Fehlersuchbild

Der HSV hat das Bild recht schnell ausgetauscht. Was manchen FCM-Anhänger aber nicht daran hinderte, sich das ohnehin blau-weiße Volksparkstadion nach Magdeburg zu träumen.

Am Freitagmittag folgte dann die Retourkutsche des HSV in Richtung Magdeburg: ein Suchbild, in dem sechs Fehler versteckt sind. Der auffälligste: Maskottchen Dino Hermann trägt statt des HSV-Wappens das des 1. FC Magdeburg auf dem Trikot.

HSV druckte Hertha-Fankurve auf T-Shirt

Es ist nicht die erste Verwechslung dieser Art, die dem HSV unterlaufen ist. Ende 2016 warb der Club in den sozialen Medien für das Heimspiel im DFB-Pokal-Achtelfinale mit einer Fotomontage, auf der im Hintergrund das Millerntor-Stadion des Stadtrivalen FC St. Pauli zu erkennen war. Gegner damals wie heute: der 1. FC Köln.

2015 rief der HSV ein Fan-Shirt zurück, auf dem eine Choreografie aus der Fankurve von Hertha BSC im Berliner Olympiastadion zu sehen war. Auch die Hertha nahm es damals mit Humor.

Erst im vergangenen Dezember machte der HSV-Adventskalender peinliche Schlagzeilen. Aufgrund eines Produktionsfehlers war in einigen Exemplaren ein Gewinnspiel für einen Gutschein für die Fanwelt von Erzrivale Werder Bremen enthalten.