Stadtderby

Diese HSV-Profis haben gute Erfahrung mit St. Pauli gemacht

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Nur zwei HSV-Profis haben eine makellose St.-Pauli-Bilanz. Und ein St.-Pauli-Trio erzielte schon mal Tore gegen den Stadtrivalen.

Hamburg. Wenn Felix Brych am Sonntag um 13.30 Uhr die Partie des FC St. Pauli gegen den HSV im Millerntor-Stadion anpfeift, zählt nur das Hier und Jetzt. Angstgegner? Lieblingsgegner? Egal! "Das Spiel hat wie ein Pokalspiel eigene Gesetze", sagt St. Paulis Mittelfeldmotor Marvin Knoll. Und doch haben die meisten Profis in beiden Kadern in der Vergangenheit sportliche Duelle mit dem HSV und dem FC St. Pauli ausgefochten.

Als richtige "St.-Pauli-Killer" haben sich bei Rothosen Kyriakos Papadopoulos und Berkay Özcan herausgestellt. Beide Profis haben noch nie gegen Stadtteilclub Punkte liegen gelassen. In die Torschützenliste konnten sich bisher die HSV-Profis Aaron Hunt und Khaled Narey eingetragen. Der ehemalige Bremer traf in der zweiten Runde des DFB-Pokals 2009/10. Am 23. September ebnete der HSV-Kapitän mit seinem Tor in der 29. Minute den Weg zum 2:1-Sieg gegen St. Pauli. Den Treffer erzielte er gegen Mathias Hain, der heute Torwarttrainer bei den Braun-Weißen ist.

Narey mag den FC St. Pauli als Gegner

Auch Narey weiß, wie gut es sich anfühlt, gegen den FC St. Pauli zu treffen. Beim 4:0-Heimsieg von Greuther Fürth traf der Rechtsaußen zum zwischenzeitlichen 3:0. Auch mit Ex-Club SC Paderborn hat Narey gute Erfahrungen mit St. Pauli gemacht. Vor fast genau drei Jahren legte der damalige Rechtsverteidiger am 11. März 2016 für Stürmer Nicklas Helenius auf, der mit dem 1:0 den Weg zum 4:3-Sieg am Millerntor ebnete.

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In die Torschützenliste konnte sich Lewis Holtby gegen St. Pauli zwar noch nicht eintragen, aber der Mittelfeldmotor weiß, wie man am Millerntor gewinnen kann. Mit Mainz 05 holte er als einer der "Bruchweg-Boys" einen 4:2-Sieg bei den Kiezkickern.

Der Rest der Spieler im HSV-Kader hatte bisher im Profibereich nur beim langweiligen 0:0 im Hinspiel im Volkspark Berührung mit dem Erzfeind in braun-weiß.

Alex Meier ist der personifizierte HSV-Albtraum

Beim FC St. Pauli hat der HSV-Schreck einen Namen: Alexander Meier. 22-mal lief der Torjäger in der Bundesliga und im DFB-Pokal gegen die Rothosen auf. Seine Bilanz: Acht Siege, acht Unentschieden, sechs Niederlagen. Dabei erzielte der 36-Jährige acht Treffer und lieferte vier Vorlagen. Zuletzt traf er am vorletzten Spieltag der Vorsaison für Eintracht Frankfurt.

Etwas länger her ist das Erfolgserlebnis von Sami Allagui gegen den HSV. Im Volksparkstadion traf der ehemalige Bundesliga-Profi in der Saison 2013/14. Damals gewann er mit Hertha BSC 3:0.

Neben Meier und Allagui ist auch Johannes Flum, der nach einer Rippenverletzung wieder fit ist, als Torschütze gegen den HSV in die Bundesligageschichte eingegangen. Beim 3:1-Sieg des SC Freiburg traf der Mittelfeldspieler gegen den ehemaligen Bundesliga-Dino.

Am Sonntag haben die Profis beider Clubs die Chance, ihre eigene Bilanz gegen den HSV und den FC St. Pauli aufzubessern und die jeweilige Fangruppe richtig glücklich zu machen.

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