HSV-Kader

Kapitän Hunt fährt nach Duisburg – Riesenpech für Ambrosius

Vor der Auswärtsaufgabe beim MSV spricht Hannes Wolf über die personelle Lage beim HSV, Heimatgefühle und Fußball als "verrücktes Spiel".

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Aaron Hunt hält das Abschlusstraining durch. Für HSV-Abwehrtalent Stephan Ambrosius dagegen gab es eine bittere Nachricht.

Hamburg. Es waren gute Nachrichten, die der HSV am frühen Nachmittag zu vermelden hatte. Spielmacher Aaron Hunt hat das Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ohne Probleme durchgestanden. Der 32-Jährige laborierte zuletzt an muskulären Problemen.

Sein Einsatz im letzten Hinrundenspiel an diesem Freitag (18.30 Uhr auf Sky und im Live-Ticker auf abendblatt.de) stand lange auf der Kippe. Somit deutet vieles daraufhin, dass Trainer Hannes Wolf auf dieselbe Startaufstellung setzt wie vor einer Woche.

Neu im 18 Mann umfassenden Aufgebot ist der zuletzt lange verletzte Mittelfeldspieler Matti Steinmann. Dafür ist Talent Jonas David, der vor einer Woche beim 1:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn auf der Bank saß, nicht dabei. Und auch Manuel Wintzheimer muss in Hamburg bleiben.

HSV-Talent Ambrosius erleidet Kreuzbandriss

Riesenpech für HSV-Abwehrtalent Stephan Ambrosius. Der 19-Jährige zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. Bereits am Montag wird der gebürtige Hamburger operiert. Das gab der HSV via Twitter bekannt. Ambrosius stand in dieser Spielzeit beim 5:3-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen TuS Erndtebrück in der Startelf. Am vergangenen Wochenende hatte sich der 19-Jährige die Verletzung in der 32.Minute beim Spiel der U21 gegen Holstein Kiel II (2:0) zugezogen. Nach dem Spiel ging das Defensivtalent noch davon aus, dass alles nicht so schlimm sei.

"Für Stephan tut es uns sehr leid. Er ist ein sehr talentierter Spieler, der in den vergangenen Jahren seinen Weg bei uns im Nachwuchs gegangen ist und seine ersten Einsätze bei den Profis hatte. Wir werden alles dafür tun, um ihn in der Reha-Phase bestmöglich zu unterstützen", sagt Sportvorstand Ralf Becker.

MSV-Trainer Lieberknecht "droht" dem HSV

Die Ausgangslage scheint klar. Der Tabellenführer HSV gastiert beim Tabellen-15. in Duisburg. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht rechnet sich dennoch einiges gegen den Aufstiegsaspiraten aus Hamburg aus. "Ich hoffe, dass sich die Jungs genauso auf das Spiel freuen wie ich. Wir haben nach dem letzten Spiel viel gesprochen und es abgeschüttelt, sodass wir bereit für das Heimspiel sind", erklärt Lieberknecht: "Die Hamburger sind offensiv natürlich sehr stark. Wir werden uns auch da etwas einfallen lassen. Denn wir haben schon einmal den Tabellenführer geschlagen", sagte der MSV-Coach und spielt damit auf den Sieg beim 1. FC Köln an.