HSV-Splitter

Labbadia bezieht zu Halilovic-Wechsel Stellung

Labbadia spricht über Halilovic Klartext. "Tagesschau"-Legende Brauner spricht für den HSV. Das und die PK hier im Video.

Schiedsrichter angesetzt

Den Bundesligaauftakt gegen Ingolstadt wird der erfahrene Schiedsrichter Marco Fritz leiten. Die Heimbilanz unter dem 38-Jährigen ist allerdings durchwachsen. In acht Spielen gab es gerade mal drei Siege für den HSV bei zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Labbadia sorgt für Klarheit bei Halilovic

Auf der Abschluss-PK vor dem Ingolstadt stellte Trainer Bruno Labbadia einiges klar. Besonders im Bezug auf Neuzugang Alen Halilovic erklärte er, wie der Wechsel des Barcelona-Spielers ablief. Auf die Frage, ob Halilovic überhaupt sein Wunschspieler gewesen wäre, entgegnete er, dass "Halilovic gar nicht da wäre, wenn ich ihn nicht gewollt hätte." Außerdem sieht der Coach den Youngster, anders als viele Experten, nicht unbedingt als Zehner, sondern eher als einen Mann für die rechte Außenbahn. "Er hat die meisten Spiele in der letzten Saison bei Gijon auf der Außenbahn gespielt", stelle Labbadia fest. "Ich weiß nicht, woher das Märchen kommt, er könne nur im Zentrum spielen. Ich habe mir sehr viele Spiele von ihm angeguckt, und da kam er hauptsächlich als Rechtsaußen zum Einsatz."

Vor allem eine Sache wollte Labbadia in diesem Zusammenhang noch loswerden: "Man sollte dem Trainer auch mal vertrauen, dass er die Spieler dort aufstellt, wo sie der Mannschaft am meisten helfen." Halilovics Position sei aber auch von seinen Nebenleuten auf dem Platz abhängig. "Ich muss diese Debatte immer wieder belächeln und hoffe, dass es irgendwann ausgeräumt ist."

Im Vorjahr platzte die Verpflichtung Halilovics

Labbadia erklärte auch, dass der HSV in der vergangenen Saison auf den Kauf von Halilovic freiwillig verzichte, auch weil man ihn nur für ein Jahr hätte ausleihen können. "Nach der Relegation wäre es für ihn bei uns in der vergangenen Saison sicherlich schwierig geworden. Es hat letzte Saison einfach nicht gepasst", so Labbadia.

Schweres Spiel vor Brust – Labbadia lobt Ingolstadt

Auf den Saisonstart freut sich Labbadia nach der langen Vorbereitung übrigens riesig. "Die Vorfreude ist riesig. Passt zum Wetter. Wir haben die Pflichtaufgabe im Pokal gegen Zwickau erfüllt. Jetzt kann es losgehen." Über den kommenden Gegner verlor der Trainer nur wenig Worte, doch er lobte das Team von Neu-Trainer Markus Kauczinski. "Ingolstadt ist eingespielte Truppe. Fast keine Abgänge. Die wissen, was sie tun."

Ekdal und Holtby auf gutem Weg

Albin Ekdal und Lewis Holtby sind für das Spiel am Samstag noch keine Option. "Albin ist noch am weitesten weg, Lewis trainiert schon wieder ganz gut, wir hofffen, dass Beide nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen.

Hauen und Stechen um die Fleischtöpfe

Generell sieht sich Labbadia mit dem HSV auf einem guten Weg. "Es ist schwer zu sagen, wo wir mit dem HSV landen, wenn man sieht, wie alle Mannschaften ausgerüstet haben. Wir müssen im Kopf klar sein, dass ab Platz 8 oder 9 der Abstiegskampf beginnt. Wir wollen die postive Stimmung vom Ende der letzten Saison mitnehmen und gegen Ingolstadt unser Heimspiel gewinnen." Den Kampf um die Meisterschaft sieht Labbadia spannender als im Vorjahr: Klar sind die Bayern wieder Favorit, aber der BVB ist sicherlich ein ernstzunehmender Konkurrent." Besonders gespannt ist er auf Bayer Leverkusen und Schalke 04. Beide Clubs haben sich weiter verstärkt, obwohl sie ohnehin schon eine starke Mannschaft hatten.

Mögliche Transfers noch offen: "Muss 100% passen"

Ob der HSV bis Ende der Transferperiode noch einmal zuschlagen wird, ließ Labbadia offen. "Wir haben extrem Potenzial geholt. Wir wollen eine Mannschaft über zwei, drei Jahre formen. Wir halten die Augen und Ohren offen, aber ein Transfer müsste schon zu 100 Prozent passen", so Labbadia.

Dem HSV laufen die treuen Fans weg

Vizemeister Borussia Dortmund führt auch vor der am Freitag beginnenden Saison der Fußball-Bundesliga die Dauerkarten-Rangliste klar an. Die Westfalen verkauften vor dem Ligastart 54.916 Saisontickets und liegen damit klar vor Schalke 04 (43.935 Dauerkarten) und Rekordmeister Bayern München (38.000). Die größten Einbußen muss der Hamburger SV verkraften. Die Hanseaten verkauften nur 26.000 Dauerkarten und damit 2.500 Jahresbillets weniger als im Vorjahr.

Beim FC Augsburg, FSV Mainz 05 und bei 1899 Hoffenheim waren es jeweils 500 Dauerkarten weniger. Beim BVB verlängerten lediglich 84 bisherige Dauerkarten-Inhaber ihr Abonnement für die neue Spielzeit nicht. Hertha BSC machte als einziger Klub keine Angaben. Zahlreiche Klubs, allen voran die Bayern, hätten deutlich mehr Karten verkaufen können, stoppten den Verkauf allerdings, um noch Tickets für Einzelspiele anbieten zu können. Aufsteiger SC Freiburg und der FC Ingolstadt hingegen stockten ihr Dauerkartenkontingent aufgrund der großen Nachfrage um 1.000 Tickets auf, in Freiburg wurden weitere 6.000 Anfragen nicht bearbeitet.

Großes Interesse nach Dauerkarten bei den Aufsteigern

Auch an Freiburgs Mitaufsteiger RB Leipzig herrschte großes Interesse. Die Sachsen verkauften 20.000 Dauerkarten, im Vorjahr waren es 12.232. Der Bundesliga-Neuling setzte in weniger als einer Stunde seine letzten Dauerkarten im freien Verkauf ab. Aufgrund der großen Nachfrage hatte der Verein das Kontingent bereits um 2.000 Tickets aufgestockt.

Insgesamt kommt die Bundesliga in der kommenden Saison dennoch "nur" auf 438.851 verkaufte Dauerkarten. Den Rekord der Saison 2011/2012, als vor allem dank der Traditionsklubs 1. FC Kaiserslautern oder 1. FC Nürnberg stolze 483.335 Jahreskarten über den Ladentisch gingen, verfehlt das Oberhaus zum fünften Mal in Folge. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 22.084 Dauerkarten weniger verkauft, unter anderem aufgrund der Abstiege von Hannover 96 und VfB Stuttgart, die 2016 zusammen 56.000 Dauerkarten abgesetzt hatten.

Die günstigste, nicht ermäßigte Dauerkarte der Liga ist weiter beim VfL Wolfsburg erhältlich, wo Kurvenfans ab 130 Euro dabei sind. Die Bayern verlangen mit 140 Euro nur unwesentlich mehr. Am anderen Ende der Liste liegt Darmstadt 98. Die "Lilien" verlangen mindestens 240 Euro - auch, weil das Böllenfalltor so klein ist. Jenseits der 200-Euro-Marke liegen auch der HSV (224 Euro) und Dortmund (207,80).

Gregoritsch erstmals für Nationalelf nominiert

HSV-Spieler Michael Gregoritsch ist heute für die österreichische Nationalmannschaft nominiert worden. Der 22-Jährige steht zum ersten Mal im Kader der Alpenrepublik, bislang bestritt er 24 U21-Länderspiele für sein Land. Österreich trifft nach der verkorksten EM in der WM-Qualifikationsrunde am 5. August auf Georgien. Neben diesen beiden Nationen sind auch noch Wales, Irland, Moldawien und Serbien in dieser Gruppe.

Gunnarsson bald im Trikot der Rothosen?

Laut übereinstimmenden italienischen Medienberichten soll der HSV an einer Verpflichtung des isländischen Mittelfeldspielers Aron Gunnarsson interessiert sein. Gunnarsson spielte sich, wie die gesamte isländische Nationalmannschaft, bei der Europameisterschaft in Frankreich in den Fokus. Der Isländer mit dem charismatischen Vollbart ist besonders für seine sehr gefährlichen langen Einwürfe bekannt.

Derzeit spielt er noch beim englischen Zweitligisten Cardiff City. Neben dem HSV soll auch der AS Rom sehr interessiert sein. Sollte es zu einem Engagement bei den Hanseaten kommen, wäre er aktuell der zweite Isländer in der Bundesliga. Sein Landsmann Alfred Finnbogason spielt beim FC Augsburg. Gunaarssons Bruder Arnor ist ebenfalls in Deutschland aktiv. Er spielt Handball beim Bundesligisten Bergischer HC.

"Tagesschau"-Mann Brauner spricht für den HSV

Der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher Jo Brauner wird in der kommenden Saison auf dem vereinseigenen You-Tube-Kanal zu sehen sein. Unter dem Motto "Ruhig, Brauner" wird der glühende HSV-Fan in einem Retro-Studio der 70er-Jahre mit News und Einspielern und Fotos für Unterhalttung sorgen. Nach zwölf Jahren Pause als Nachrichten-Sprecher freut sich der 78-Jährige auf diese neue Aufgabe. In einer ersten fünfminütigen Nachrichten-Show verkündete Jo Brauner die Nachricht, dass Johan Djourou die Mannschaft am Sonnabend gegen Ingolstadt als Kapitän auf das Feld führen wird. Trainer Bruno Labbadia erklärte allerdings, dass die Wahl des Kapitäns erst nach Ende der Transferperiode am 31. Juli definitiv entschieden wird. Dann wird auch der neue Mannschaftsrat bestimmt.

Brauners HSV-Premiere:

„Eigentlich wollte ich erst nicht, aber dann dachte ich mir: Was soll's, ich bin in Rente und kann nicht mehr gegen irgendwelche Vorschriften der ARD verstoßen“, erläuterte der Brauner. „Und es hat unheimlich Spaß gemacht.“ Brauner persönlich findet die Vorschau auf den Bundesliga-Start gegen Ingolstadt „ziemlich schräg“. Falls das Feedback vom Vorstand und den Fans positiv ist, sei er bereit, das vor jedem Heimspiel zu machen. Brauner war 17 Jahre Stadionsprecher des HSV und ist seit mehr als 30 Jahren Vereinsmitglied.

Kauczinski: "Das Vergangene ist kalter Kaffee"

Markus Kauczinski hat mit dem HSV noch eine Rechnung offen – doch vor seinem Bundesliga-Debüt beim FC Ingolstadt spielt die Vergangenheit für den 46-Jährigen keine Rolle. "Das Spiel gegen den HSV hat zwar besondere Vorzeichen, doch alles Vergangene ist kalter Kaffee. Wir wollen als Schanzer punkten", sagte Kauczinski vor der Partie am Sonnabend (15.30 Uhr/Liveticker bei abendblatt.de) in Hamburg.

Kauczinski war vor zwei Jahren als Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC in der Bundesliga-Relegation denkbar knapp und unglücklich am HSV gescheitert. Seit Saisonbeginn ist er in Ingolstadt Nachfolger von Ralph Hasenhüttl, der zu RB Leipzig gewechselt war.

Deutscher Meister HSV? Wettquote 251:1

Doublegewinner Bayern München geht laut bwin als klarer Favorit in die Fußball-Bundesliga-Saison 2016/17. Gelingt den Bayern der Rekord von fünf Meistertiteln in Folge, zahlt der Sportwettenanbieter das 1,18-Fache des Einsatzes zurück. Utopisch ist natürlich die Meisterschaft für den HSV. Sollten die Rothosen den Titel gewinnen, würde man bei einem Euro Einsatz satte 251 zurückbekommen.

BVB ärgster Verfolger der Bayern

Schärfster Verfolger ist erwartungsgemäß Vizemeister Borussia Dortmund mit einer Quote von 6,50. Mit Abstand folgen Bayer Leverkusen (Quote 23,00), Schalke (Quote 41,00) und Borussia Mönchengladbach (Quote 51,00). Größter Außenseiter im Kampf um die Meisterschale ist Darmstadt 98 mit einer Meister-Quote von 1001,00.

Rothosen gelten nicht mehr als Abstiegskandidat

Die Lilien sieht bwin mit einer Quote von 1,36 als ersten Abstiegskandidat an. Auch für Freiburg und Ingolstadt (beide Quote 3,00) sowie Bremen, Frankfurt und Augsburg (alle Quote 4,50) wird es laut des Sportwettenanbieters eng. Der HSV hat in dieser Kategorie eine Quote von 9,00 und lässt qotentechnisch neun Vereine hinter sich. Für die Buchmacher zählt Neuling RB Leipzig hingegen nicht zu den Abstiegsanwärtern. Mit einer Quote 10,00 rangieren die Sachsen im Mittelfeld des Rankings.

Alles geheim – Training nicht öffentlich

Der Hamburger SV trainiert heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auch das letzte Training vor dem Saison-Start am Samstag gegen den FC Ingolstadt ist für Fans nicht zu sehen. Das Team von Bruno Labbadia will sich nicht in die Karten schauen lassen.