HSV

Labbadia rätselt noch über Dortmunds Verfassung

Im Sturm gibt es vor dem Spiel beim BVB ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Kandidaten. Einsatzchance für Kapitän Djourou?

Hamburg. Der HSV muss am Sonntag (15.30 Uhr/Liveticker auf abendblatt.de) zum Bundesligaspiel nach Dortmund reisen. Für den HSV ein immens wichtiges Spiel im Abstiegskampf, für den Gegner dürfte die Partie nach der 3:4-Niederlage in Liverpool noch nicht so richtig präsent sein. Vorteil für den HSV?

"Wenn ich mir darüber den Kopf zerbrechen würde, diese Frage kann ich nicht beantworten. Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Ich weiß nicht, ob Dortmund am Sonntag vielleicht auch viele Veränderungen vornimmt. Dortmund hat in Liverpool losgelegt, ich dachte, die schweben. Wir müssen eine unglaubliche Geschlossenheit zeigen", sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz am Freitag.

Personell gibt es weiter ein paar Fragen. Aaron Hunt fällt für die Partie aus, er soll Anfang nächster Woche wieder trainieren. "Dann können wir gucken, ob es für Bremen Sinn macht", sagte Labbadia, der sich im Sturm ("ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lasogga und Schipplock") sowie auch überraschend in der Abwehr noch nicht entschieden hat, ob Kapitän Johan Djourou wieder in die Startelf rückt.

Gideon Jung hat am Freitag das erste Mal nach seinen Rückenproblemen wieder mittrainiert - ob er wieder eine Option ist, will Labbadia noch abwarten.

Das Hinspiel gegen Dortmund hatte der HSV mit 3:1 gewonnen.