Kaderplanung

Rechtsverteidiger aus Spanien steht auf der HSV-Liste

Elches Damián Suárez (r., gegen Barcelonas Munir El Haddadi) soll aus der Primera Division zum HSV in die Bundesliga wechseln

Elches Damián Suárez (r., gegen Barcelonas Munir El Haddadi) soll aus der Primera Division zum HSV in die Bundesliga wechseln

Foto: Witters

Damián Suárez soll ebenso nach Hamburg kommen wie Paderborns Koc und die Freiburger Sorg und Mehmedi. Beister ist Verkaufskandidat.

Hamburg. An Tag eins der Ferien wurde im Volkspark unter Hochdruck gearbeitet. Peter Knäbel hatte Bruno Labbadia, dessen Trainerteam und Clubchef Dietmar Beiersdorfer zur Kaderplanungskonferenz gebeten. Als Vorbereitung schickte Chefscout Benjamin Schmedes eine E-Mail herum, in der Neuzugangskandidaten für die kommende Saison mit Videos (Stärken und Schwächen) vorgestellt wurden. Ganz oben auf der E-Mail-Liste: Damián Suárez, 27, vom spanischen Tabellen-13. Elche CF.

Der Rechtsverteidiger aus Uruguay, der unbedingt nach Hamburg kommen will, hat sich bereits mit Knäbel getroffen. Nun soll Labbadia entscheiden. Ebenfalls auf der Liste: Paderborns Rechtsaußen Süleyman Koc, der eine festgeschriebene Ablöse von 1,5 Millionen Euro im Vertrag verankert hat, sowie die Freiburger Oliver Sorg und Admir Mehmedi. Die Verpflichtung von Sturmtalent Batuhan Altintas, 19, ist bereits so gut wie perfekt.

HSV-Sportchef Knäbel erklärt, wie es jetzt weitergeht
Video: abendblatt.tv

Beister und Diekmeier sind Verkaufskandidaten

Neben Neuzugängen wurden auch mögliche Abgänge diskutiert. Bereits am Dienstag führte Knäbel mit Heiko Westermann, Slobodan Rajkovic, Gojko Kacar und Ivo Ilicevic Einzelgespräche, Labbadia will ebenfalls noch mit den Kandidaten sprechen. Zudem sind alle Profis, deren Verträge 2016 auslaufen (Jiracek, Rudnevs, Beister, Diekmeier), potenzielle Verkaufskandidaten.

Das Problem: Trotz des Klassenerhalts braucht der HSV, der noch zehn Millionen Euro für getätigte Transfers an Raten in der kommenden Saison zahlen muss, dringend Geld. Nur wenn der Gehaltsetat um rund zehn Millionen Euro reduziert wird, darf Knäbel für Neuzugänge fünf bis zehn Millionen Euro ausgeben.