Matz ab

Als Klopp beim HSV spielen sollte

Aus den Augen, aus dem Sinn. Er würde so gerne noch einmal zurück ins Geschäft, denn Fußball ist sein Leben. 2007 trennten sich die Wege des früheren HSV-Keepers Heinz-Josef "Jupp" Koitka, 59, und des DFB, seit dieser Zeit hofft der Torwart-Trainer auf ein neues Engagement. Jetzt sagte er mir ein wenig enttäuscht: "Vor Monaten habe ich mich mit HSV-Chef Bernd Hoffmann in Hamburg getroffen, er versprach mir, sich bei mir zu melden - aber darauf warte ich immer noch ..." So wird es wohl bei zwei HSV-Verträgen (1980-82 und 1987-90) bleiben.

Lang, lang ist's her. In der neuen Ausgabe des Stadionmagazins "HSVLive" wird auch die Mainzer Kultfigur Jürgen Klopp vorgestellt - dabei ist der längst gefeierter Trainer in Dortmund. Der HSV trauert immer noch der Chance nach, ihn an die Elbe zu holen. Das galt übrigens auch schon für den Spieler Klopp. 1991 wies HSV-Coach Gerd-Volker Schock "Manager" Horst Eberstein an: "Ruf den Klopp an und sag ihm, dass wir ihn wollen." Klopp aber wollte nicht. Jahre später sagte er mir: "Ich kannte meine Grenzen, die Zweite Liga war schon ganz okay für mich." Aller guten Dinge sind drei ...

Der erste "Neuzugang" ist da. "Da kommt unser Neuer", entfuhr es Trainer Armin Veh heute vielsagend, als Dennis Diekmeier, 21, mit seinem Wagen vor die Arena fuhr. Das Verteidiger-Talent war im Sommer 2010 vom 1. FC Nürnberg nach Hamburg gekommen, hat seit dieser Zeit aber kein Bundesliga-Spiel für den HSV bestreiten können. Fersensporne an beiden Füßen haben es bislang verhindert, dass er auflaufen konnte, aber anscheinend gibt es nun Licht am Ende des Tunnels. Diekmeier trainiert mit Reha-Coach Markus Günther schon wieder am Ball, eine Rückkehr in das Mannschaftstraining ist in dieser Saison durchaus noch ein Thema.

Die HSV-Kolumne "Matz ab" finden Sie täglich im Internet unter www.abendblatt.de/matz-ab