Fußball-Ticker

Rassismus-Eklat gegen England – Uefa bestraft Bulgarien hart

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Dienstag, den 29. Oktober 2019:

Rassismus-Eklat: Uefa bestraft Bulgarien hart

Nach dem Rassismus-Eklat im EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England (0:6) Mitte Oktober hat die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) den bulgarischen Verband mit zwei Geisterspielen sowie einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro belegt. Eines der zwei Geisterspiele wird für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Damit findet zunächst nur das Qualifikationsspiel am 17. November gegen Tschechien ohne Zuschauer statt.

Konkret wurde den bulgarischen Fans rassistisches Verhalten, das Werfen von Gegenständen sowie das Stören der englischen Nationalhymne zur Last gelegt. Für das Stören der englischen Hymne wurde eine zusätzliche Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verhängt.

In Sofia stand die Partie zweimal kurz vor dem Abbruch, weil einige bulgarische Zuschauer durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste.

Auch der englische Verband wurde bestraft. Für das Stören der bulgarischen Hymne durch die englischen Fans muss die FA 5000 Euro zahlen.

Kreuzbandriss – Sandhausens Zenga fällt lange aus

Mittelfeldspieler Erik Zenga wird dem Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen monatelang fehlen. Der 26-Jährige hat sich am Montag beim 0:0 gegen Wehen Wiesbaden einen Kreuzbandriss zugezogen, wie der Tabellen-13. am Dienstag mitteilte. Zudem erlitt Zenga einen Außenmeniskusriss und eine Knorpelquetschung.

Düsseldorf mit Tote-Hosen-Trikot gegen FC Bayern

Fortuna Düsseldorf und die Punk-Band Tote Hosen machen erneut gemeinsame Sache. Unter dem Motto „Alles aus Liebe“ werden die Profis des Fußball-Bundesligisten im Heimspiel am 23. November gegen den FC Bayern mit einem zusammen gestalteten Sondertrikot auflaufen. „Fortuna und die Toten Hosen, das gehört zusammen wie Düsseldorf und Altbier. Dass die Mannschaft mit unserem Logo ausgerechnet gegen die Bayern antritt, da geht so etwas wie ein Kindheitstraum in Erfüllung“, kommentierten die Toten Hosen.

Es ist nicht die erste Kooperation zwischen der Band um Sänger Campino und dem Verein. Im Jahr 1989 gaben die Toten Hosen von jeder für ihre damalige Tournee verkauften Eintrittskarte eine Mark an die Fortuna ab, um Jugendspieler Oliver Gensch einen Profivertrag und den Transfer von Anthony Baffoe zu ermöglichen.

2001 sprangen die Musiker zwischenzeitlich als Haupt- und Trikotsponsor ein. Damit sollte der finanziell angeschlagene Club unterstützt werden. Die damaligen Trikots mit einem Totenkopf auf der Brust gehören zu den meistverkauften der Vereinsgeschichte. Für ihre Verdienste rund um die Fortuna erhielt die Band im Jahr 2012 die Ehrenmitgliedschaft.

Ibrahimovic kündigt Rückkehr nach Spanien an

Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zurück nach Europa mit einer kryptischen Instagram-Botschaft angeheizt. „Hola España, wisst ihr was? Ich komme zurück!“, sagte der 38-Jährige am Dienstag in einer kurzen Videosequenz auf seiner Instagram-Seite.

Ob er damit auf einen Wechsel zu einem spanischen Club anspielte, blieb zunächst völlig unklar. In der Vergangenheit hat sich der Schwede immer wieder geheimnisvoll in den sozialen Medien geäußert – manchmal bloß zu Werbezwecken für einen seiner Sponsoren.

Ibrahimovic spielt seit dem vergangenen Jahr für Los Angeles Galaxy in der US-Profiliga MLS, sein Vertrag läuft aber Ende des Jahres aus. Nach der Niederlage im Playoff-Viertelfinale am vergangenen Donnerstag gegen den Stadtrivalen Los Angeles FC hatte Ibrahimovic gesagt, es sei noch zu früh, um über seine nächsten Pläne zu sprechen. Zuletzt war er vor allem mit italienischen Clubs in Verbindung gebracht worden: Der SSC Neapel signalisierte Interesse, auch beim FC Bologna soll es den Wunsch geben, den exzentrischen Stürmer zu verpflichten.

Vor einem guten Jahrzehnt stand Ibrahimovic in Spanien an der Seite von Lionel Messi eine Saison lang im Aufgebot des FC Barcelona, wo er aber immer wieder mit Erfolgstrainer Pep Guardiola aneckte. Im Zuge des Ärgers mit dem Coach wechselte er damals schließlich zurück in die italienische Serie A.

Ex-Nationalspieler Odonkor verzichtet auf Training

Ex-Nationalspieler David Odonkor wird bei seinem neuen Verein SV Wilhelmshaven nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Stattdessen wird der 35-Jährige nur für einige Partien des Bezirksligisten von seinem Wohnort Bielefeld in den Norden fahren. „Wie viele es werden, hängt von Odonkors anderen Terminen und Verpflichtungen ab“, sagte Wilhelmshavens Manager Christian Schütze der „Nordwest-Zeitung“ (Dienstagausgabe) „Dass er am Training teilnimmt, ist nicht vorgesehen“, sagte Schütze.

Der Siebtligist hatte am Wochenende die überraschende Verpflichtung des früheren Dortmunder Profis bekanntgegeben, der mit seiner Vorlage zum 1:0 von Oliver Neuville bei der Heim-Weltmeisterschaft 2006 im Gruppenspiel gegen Polen Berühmtheit erlangte. Wegen Knieproblemen hat der Offensivspieler seine Karriere eigentlich bereits vor Jahren beendet.

Nach Kritik an Schiedsrichter: Geldstrafe für Veh

Sport-Geschäftsführer Armin Veh vom Bundesligisten 1. FC Köln kommen seine Aussagen über Schiedsrichter Patrick Ittrich nach dem Spiel bei Rekordmeister Bayern München (0:4) am fünften Spieltag teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den 58-Jährigen wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 5000 Euro.

Veh hatte nach dem Spiel bei den Bayern Ittrich scharf kritisiert. Anlass war eine Elfmeterentscheidung zugunsten der Münchner und ein daraus resultierender Platzverweis gegen Kölns Kingsley Ehizibue. „Die Entscheidung passte zur Leistung des Schiedsrichters. Katastrophe! Er hätte auch das rote Trikot der Bayern anziehen können“, polterte Veh danach.

Mainz' Trainer Schwarz rät Häftlingen zu Kursänderung

Trainer Sandro Schwarz vom Bundesligisten FSV Mainz 05 hat jugendlichen Häftlingen bei einem Gefängnisbesuch zu einer nachhaltigen Veränderung ihres Lebens nach der Entlassung ermuntert. „Die Vergangenheit darf niemals die Zukunft zerstören“, sagte Schwarz im Gespräch mit Insassen der JVA Rockenberg im Rahmen der Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): „Der Tag wird kommen, an dem jeder Einzelne von Euch die Chance hat, das Blatt noch einmal zu wenden. Diese Chance müsst ihr nutzen.“

Untreue? DFB-Geschäftsstelle durchsucht

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in einem Fall von Untreue, bei dem der Deutsche Fußball-Bund Opfer geworden sein soll. In diesem Zusammenhang habe es am Dienstag vergangener Woche eine Durchsuchungsaktion in der DFB-Geschäftsstelle in Frankfurt am Main gegeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Konkret gehe es um Beraterverträge, Namen nannte die Sprecherin nicht. Sie machte auch keine Angaben dazu, gegen wen konkret sich die Ermittlungen richten. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet.

„Es sind keine DFB-Mitarbeiter verwickelt, es geht um Untreue zum Nachteil des DFB“, sagte der an den Ermittlungen beteiligte Staatsanwalt Torsten Krach der „Bild“-Zeitung. Der größte Sportfachverband der Welt teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dritte, in Verfahren in denen der DFB als Geschädigter in Betracht kommt.“ Der Verband habe bereits in den vergangenen Monaten kooperiert und werde dies weiterhin tun. „Der DFB hat selber größtes Interesse an einer vollständigen Aufklärung“, hieß es weiter.

Saarbrücken-Fans attackieren Kölner Mannschaftsbus

Der Mannschaftsbus des 1. FC Köln ist vor dem DFB-Pokal-Spiel beim 1. FC Saarbrücken mit mehreren Graffiti beschmiert worden. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Sprecherin des Bundesligisten sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass der Club Anzeige erstattet habe. Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken trifft in der Zweitrundenpartie (18.30 Uhr) auf die favorisierten Kölner.

Einer Streife fiel demnach in den frühen Morgenstunden der Bus auf, der in Saarbrücken auf einem Parkplatz in der Nähe eines Hotels abgestellt war. Auf mehreren Flächen des Fahrzeuges wurde der Schriftzug „FCS“ oder „Ultras FCS“ angebracht, aber auch Beschimpfungen waren zu lesen. Die Polizei geht davon aus, dass Fans aus dem Umfeld der Saarbrücker Ultras dafür verantwortlich sind und hofft nun auf Zeugenhinweise. Schätzungen zum Sachschaden gebe es noch nicht. Noch sei nicht klar, ob die Graffiti entfernt werden könnten.

Nach Attacke auf Schiedsrichter: Club meldet Mannschaft ab

Nach dem gewalttätigen Angriff auf einen Schiedsrichter hat der hessische Kreisligist FSV Münster seine erste Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Vereinsvorsitzende Peter Samoschkoff. „Wir wollten damit ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir so ein Verhalten nicht tolerieren“, sagte Samoschkoff.

Am vergangenen Sonntag hatte ein FSV-Spieler in der Partie gegen den TV Semd den Schiedsrichter bewusstlos geschlagen. Zuvor war der 28-Jährige von dem Offiziellen des Feldes verwiesen worden. Der Schiedsrichter wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Spieler wurde aus dem Verein ausgeschlossen. Samoschkoff kündigte an, den Täter im Falle einer Geldstrafe in Haftung zu nehmen.

Trotz Handverletzung: Götze könnte im Pokal spielen

Offensivspieler Mario Götze von Vizemeister Borussia Dortmund darf trotz seiner Handverletzung auf einen Einsatz im DFB-Pokal-Spiel gegen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) hoffen. Der Weltmeister von 2014 zog sich beim 0:0 im Revierderby bei Schalke 04 einen „Haarriss im Knochen der Elle sowie eine Bänderdehnung im linken Handgelenk“ zu, teilten die Dortmunder am Dienstag mit. Ein Einsatz gegen Gladbach sei aber „nicht ausgeschlossen“, schrieb der BVB weiter.

Der 27-Jährige hatte gegen den Erzrivalen in der Startformation gestanden und war in der 58. Minute durch Thorgan Hazard ersetzt worden.

K. o. durch Regenschirm: Lok Leipzig ohne Co-Trainer

Regionalligist 1. FC Lok Leipzig muss vorerst auf seinen Co-Trainer Rainer Lisiewicz verzichten. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, war der 70-Jährige am Sonnabend am Rande des Kreisoberliga-Spiels zwischen dem SV Naunhof und Blau-Weiß Deutzen in eine Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter-Assistenten und einer Zuschauerin verwickelt. „Eine Frau hat mir mit dem Regenschirm auf den Hinterkopf geschlagen“, sagte Lisiewicz der „Bild“-Zeitung. „Ich bin krankgeschrieben, kann deshalb bei Lok nicht dabei sein.“ Lisiewicz, der Präsident des SV Naunhof ist, trug ein Hämatom am Hinterkopf davon. Er fehlt am Donnerstag im Landespokal in Bischofswerda.

In der „Leipziger Volkszeitung“ wirft der Schiedsrichter Lisiewicz hingegen vor, den Linienrichter „mit der flachen Hand gestoßen zu haben“. Da das Spiel in der 86. Minute abgebrochen werden musste und Aussage gegen Aussage steht, landet der Fall vor dem Sportgericht. Verliert Lisiewicz dort, drohen ihm laut LVZ eine mehrwöchige Sperre und eine Geldstrafe von bis zu 2500 Euro. Der zuständige Verband Muldental/Leipzig strebt eine schnelle Entscheidung an.

Eurosport überträgt Frauen-Länderspiel in England

Das Länderspiel der deutschen Frauen in London gegen England am 9. November (18.30 Uhr) wird live bei Eurosport übertragen. Das teilte der Sender am Dienstag mit. Die Partie ist bereits seit mehreren Wochen ausverkauft, 90.000 Fans werden im legendären Wembley-Stadion erwartet. Nie zuvor sahen mehr Besucher ein Heimspiel der Lionesses.

Die bisherige Bestmarke des Gastgebers der Frauen-EM 2021 liegt bei 45.619 Zuschauern, die im November 2014 ebenfalls in Wembley ein 0:3 gegen die DFB-Auswahl sahen. Den Zuschauer-Weltrekord im Frauenbereich verfehlen die Engländerinnen allerdings knapp: Die Höchstmarke steht bei 90.185 Besuchern beim WM-Finale 1999 zwischen den USA und China in Los Angeles.

Inter Mailand vermeldet Rekordumsatz

Der italienische Renommierclub Inter Mailand befindet sich parallel zum sportlichen Höhenflug auch wirtschaftlich im Aufschwung. Der Champions-League-Gruppengegner von Vizemeister Borussia Dortmund vermeldete auf seiner Aktionärsversammlung für die vergangene Saison einen Umsatzrekord von 417 Millionen Euro. Unter der Führung ihres chinesischen Mehrheitseigners Zhang Jindong steigerten die Lombarden ihren operativen Gewinn um mehr als 50 Prozent auf 105,2 Millionen Euro.

„Bei Inter hat eine neue Ära begonnen. Wir haben einen Wachstumsprozess in die Wege geleitet, um Inter in allen Bereichen – sportlich und finanziell – auf Spitzenniveau zu bringen“, kommentierte Inter-Präsident und Zhangs Sohn Steven Zhang die Bilanz.

Die 20-prozentige Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr ist nach Angaben der Vereinsspitze besonders auf ein Plus bei den Sponsoreneinnahmen und einen erheblichen Anstieg der Zuschauerzahlen (Durchschnittsbesuch: 61.419 Fans) zurückzuführen. Verluste in Höhe von 48,4 Millionen Euro begründete das Management des Serie-A-Zweiten mit „beträchtlichen Investitionen zur Unterstützung der sportlichen Leistungen“.

Legat gibt Trainerposten auf

Der frühere Bundesliga-Profi Thorsten Legat ist nicht mehr Trainer des Dortmunder Landesligisten TuS Bövinghausen. Das gaben beide Parteien bekannt. Grund für die Vertragsauflösung sind Legats Dreharbeiten für einen TV-Sender.

„Mir liegen zahlreiche, hochinteressante TV-Anfragen vor. Ich wäre somit in den nächsten Monaten regelmäßig beim Training und bei Spielen des TuS Bövinghausen verhindert gewesen“, erklärte Legat auf Facebook. Er habe daher „schweren Herzens meinen Präsidenten um Vertragsauflösung gebeten.“

Man sei dem Wunsch unter diesen Umständen nachgekommen, auch wenn man gerne mit ihm weitergearbeitet hätte, bestätigte der TuS-Präsident Ajan Dzaferoski, der nun gemeinsam mit seinem Sohn Dino bis auf Weiteres die Arbeit an der Seitenlinie übernimmt, der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag).

Schon bei den vergangenen drei Ligaspielen stand der 50 Jahre alte Legat dem Verein nicht zur Verfügung. Das lag an seinem Vertrag mit dem Fernsehsender RTL, für den er drei Wochen für Dreharbeiten unterwegs war. Legat hatte in seiner Zeit als Profifußballer für den VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und Schalke 04 gespielt. Beim TuS Bövinghausen war er vor der Saison 2019/20 als Trainer verpflichtet worden.

Schweinsteigers TV-Premiere für März geplant

Bastian Schweinsteiger gibt im Frühjahr in der ARD sein Debüt als TV-Experte. „Er wird voraussichtlich im März des kommenden EM-Jahres erstmals für uns im Einsatz sein“, sagte Axel Balkausky, Sportkoordinator des öffentlich-rechtlichen Senders, dem Online-Portal Sportbuzzer. Zur Premiere soll es bei einem Länderspiel der Nationalmannschaft kommen.

Die ARD hatte den ehemaligen DFB-Kapitän Schweinsteiger Anfang des Monats kurz nach dessen Karriereende verpflichtet. Der 35-Jährige soll für drei Jahre bis einschließlich der WM 2022 in Katar die Fußball-Live-Übertragungen im Ersten begleiten.

„Ich glaube, wir haben mit ihm denjenigen bekommen, der im Augenblick bei den Fans der vertrauenswürdigste und beliebteste Fußballer der vergangenen Jahre ist“, sagte Balkausky über den Weltmeister von 2014, „Bastian Schweinsteiger könnte in jedes deutsche Fußballstadion gehen und niemand würde ihn auspfeifen. Darüber hinaus kann er ein Spiel dank seiner Erfahrung, weil er alle Extreme erlebt hat, sehr gut analysieren.“