Fußball-Ticker

Was Sandro Wagner zu Dietmar Hopp einfällt

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Sandro Wagner lobt Dietmar Hopp

Eine kesse Lippe hat er ja. Aber wo er recht hat, ... Nationalspieler Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim hat kein Verständnis für die Schmähungen gegenüber Mehrheitseigner Dietmar Hopp. "Ich finde das verrückt", sagte Wagner dem "Kicker". "Wie viele Milliardäre und reiche Leute haben wir in Deutschland, die in die Schweiz gehen, um Steuern zu sparen? Oder sich total zurückziehen und wenig bis gar nichts für unseren Sozialstaat tun? Und er ist in der Öffentlichkeit und gibt ihr so viel zurück."

In der Schweiz lebt seit Langem HSV-Investor Klaus-Michael Kühne. Ob Wagner Kühne meinte, ist unbekannt. Beim 3:0-Erfolg der Hoffenheimer beim 1. FC Köln war Hopp auf Plakaten und mit Sprechchören aufs Übelste beleidigt worden. "Wie kann ich da als dummer Fan in der Kurve diesen Mann beschimpfen? Das geht mir nicht in den Kopf. Man muss doch ein bisschen was in der Birne haben", sagte Wagner weiter: "Ich habe noch nie länger als zwei Minuten mit ihm geredet. Ich weiß nur, was er gemacht hat und bin seit eineinhalb Jahren in dieser Region. Und wenn du dich erkundigst nach dem coolen Spielplatz um die Ecke oder nach dem nächsten Krankenhaus heißt es: Das hat Hopp gebaut. Du hörst auch von Einzelschicksalen, die er unterstützt."

FC St. Pauli II verliert in der Regionalliga Nord

In einem Nachholspiel der Regionalliga Nord hat der FC St. Pauli II den Sprung auf den vierten Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Joachim Philipkowski kassierte nach zuletzt Partien ohne Niederlage am Mittwochabend bei Germania Egestorf-Langreder eine 1:3-Niederlage. Frühzeitig machten Hendrik Weydandt, Robin Gaida und Kevin Schumacher mit ihren Treffern alles klar, ehe der Hamburger Michael Ambrosius in der Schlussminute für die Ergebniskosmetik sorgte. St. Pauli bleibt damit auf Rang sieben.

Klarer Sieg: Wolfsburgerinnen auf Viertelfinalkurs

Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg hat in der Champions League das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Im Achtelfinal-Hinspiel setzte sich der Tabellendritte der Bundesliga beim italienischen Meister AC Florenz souverän mit 4:0 (0:0) durch und schuf sich beste Voraussetzungen für das Rückspiel am kommenden Mittwoch (18.00 Uhr) in Wolfsburg.

Die Isländerin Sara Gunnarsdottir (49./60.) und Pernille Harder (54.) sorgten nach der Pause innerhalb weniger Minuten für ein beruhigendes Polster, danach unterlief Fiorentina-Torhüterin Stephanie Öhrström ein Eigentor (73.). "Die Tore zu Beginn der zweiten Halbzeit waren sehr wichtig. Die haben uns Selbstvertrauen gegeben", sagte Trainer Stephan Lerch. Wolfsburg, Champions-League-Sieger von 2013 und 2014, hatte in der Runde der letzten 32 den spanischen Vertreter Atletico Madrid mühelos ausgeschaltet (3:0/12:2).

Aachens Trainer droht lange Sperre

Trainer Fuat Kilic von Alemannia Aachen droht eine wochenlange Sperre. Schiedsrichter Jonas Seeland hat nach dem Regionalligaspiel der Aachener am vergangenen Sonnabend gegen Wattenscheid 09 (1:2) in einem Sonderbericht schwere Vorwürfe gegen Kilic erhoben.

Demnach soll dieser unter anderem den Linienrichter aus Protest gegen eine Entscheidung an der Schulter gepackt und in den Bauch gekniffen haben. Nach seinem Verweis aus dem Innenraum soll der 44-Jährige in die Schiedsrichterkabine gestürmt sein. Dabei habe er sich auch von seinem Kapitän nicht aufhalten lassen. Laut Bericht verließ Kilic erst die Kabine, als sich einer der Schiedsrichterassistenten als Polizist zu erkennen gab und mit einer Anzeige drohte.

Das mögliche Strafmaß reicht von einer hohen Geldstrafe über ein Innenraumverbot bis zu einer mehrwöchigen Sperre. Die Regularien sehen in einem leichten Fall acht Wochen vor, in einem schweren sogar 6 bis 24 Monate. Die Entscheidung wird wohl erst in drei Wochen fallen, bis dahin darf Kilic sein Team in jedem Fall betreuen.

Aubameyang und Schürrle treffen

Pierre-Emerick Aubameyang hat das Toreschießen nicht verlernt. Borussia Dortmunds Stürmer steuerte am Mittwochmorgen in einem Testspiel des Bundesligisten über 3 x 30 Minuten gegen den Zweitliga-Nachbarn VfL Bochum einen Treffer zum 4:2-Sieg bei. Die weiteren Dortmunder Tore erzielten André Schürrle (2) und Maximilian Philipp. Der Gabuner Aubameyang war zuletzt in den beiden Champions-League-Spielen gegen Apoel Nikosia (jeweils 1:1) sowie in drei Bundesligapartien leer ausgegangen und in die Kritik geraten.

Beerbt Draxler Ribéry?

Bayern München zeigt offenbar erneut Interesse an Weltmeister Julian Draxler von Paris Saint-Germain. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler soll im Sommer 2018 beim deutschen Rekordmeister die Nachfolge von Franck Ribéry (34) antreten. Dies berichtet "France Football".

Über eine Verpflichtung Draxlers hatten die Münchner schon vor dieser Saison nachgedacht. Er würde den Bayern "gut zu Gesicht stehen", sagte Präsident Uli Hoeneß schon vor Wochen. Man habe sich aber aufgrund des vorherrschenden Konkurrenzkampfes gegen einen Transfer entschieden. Ribérys Vertrag bei den Bayern endet mit der laufenden Saison. Zuletzt hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Ribérys Zukunft offen gelassen.

Der Vertrag von Draxler, der im Januar 2017 für 40 Millionen vom VfL Wolfsburg zu PSG gewechselt war, läuft bis 2021. Nach gutem Start bei PSG zu Beginn der laufenden Saison kam er nicht mehr wie gewünscht zum Einsatz und stand im Schatten von 222-Millionen-Einkauf Neymar sowie Jungstar Kylian Mbappé, der bis zu 180 Millionen Euro kostet. Inzwischen gehört der frühere Schalker Draxler in einer etwas defensiveren Rolle aber wieder regelmäßig zur Startelf.

Verband verbietet Porno-Werbung

Die Spieler des SV Oberwürzbach dürfen auf ihrem Trikot nicht länger Werbung für Pornodarstellerin "Lena Nitro" machen. Der Saarländische Fußballverband (SFV) bestätigte, dass der Vorstand die Entscheidung gegen die Amateure der Kreisliga A Saarpfalz getroffen hat. Der Club hatte seit Saisonbeginn für die Internetseite der 30-jährigen Kölnerin geworben.

Die SFV-Spitze berief sich auf die "Allgemeinverbindlichen Vorschriften über die Beschaffenheit und Ausgestaltung der Spielkleidung" des Deutschen Fußball-Bundes. In Paragraf 10 heißt es: "Die Werbung darf nicht gegen die allgemein im Sport gültigen Grundsätze von Ethik und Moral oder die gesetzlichen Bestimmungen oder die guten Sitten verstoßen."

Der Amateurverein aus St. Ingbert hatte den Deal Ende September abgeschlossen. Es gab zwar kein Geld, dafür aber einen Trikotsatz und viel Publicity. Selbst in Frankreich und den USA wurde darüber berichtet. Das Aus für die ungewöhnliche Werbung wollen die Oberwürzbacher nicht so einfach hinnehmen. Sie erwägen, ihre Spieler mit einem neuen Schriftzug auflaufen zu lassen: „Lena Nitro – Ethik und Moral“.

Nationalmannschaft ohne Boateng

Bundestrainer Joachim Löw muss im Länderspielklassiker gegen England auf Innenverteidiger Jérôme Boateng verzichten. Der Bayern-Profi kann am Freitag (21 Uhr/ZDF) im Londoner Wembleystadion wegen muskulärer Probleme nicht zum Einsatz kommen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mitteilte, soll Boateng aber bei der Nationalmannschaft bleiben und dort behandelt werden.

Bei der ersten von zwei Trainingseinheiten im Berliner Jahnsportpark fehlte auch Toni Kroos, der einen Magen-Darm-Infekt hat und somit für die Partie am Freitag fraglich ist. Auch Ersatztorwart Kevin Trapp pausierte wegen eines Infekts. Mats Hummels absolvierte eine Regenerationseinheit im Teamhotel. Sein Einsatz gegen England ist aber nicht gefährdet.

Löw hatte somit 20 Spieler bei der Übungseinheit auf dem Platz, darunter auch die DFB-Rückkehrer Mario Götze und Ilkay Gündogan. Das DFB-Team fliegt am Donnerstagnachmittag nach London. Am Dienstag kommt es im letzten Länderspiel des Jahres noch zum Duell mit Frankreich in Köln.

England beklagt neue Ausfälle

Die Verletzungssorgen bei der englischen Nationalmannschaft werden vor dem Länderspiel gegen Weltmeister Deutschland immer größer. Nach den Absagen von Harry Kane, Dele Alli und Harry Winks von Tottenham Hotspur muss Teammanager Gareth Southgate auch auf Kapitän Jordan Henderson (FC Liverpool), Raheem Sterling und Fabian Delph (beide Manchester City) verzichten. Sämtliche Spieler fallen auch für das Duell mit Rekordweltmeister Brasilien vier Tage später aus.

Torjäger Kane hatte sich beim 1:0-Ligasieg der Spurs am Sonntag gegen Schlusslicht Crystal Palace eine Knieverletzung zugezogen, Teamkollege Winks erlitt im selben Spiel eine Blessur am Knöchel. Henderson laboriert an Oberschenkelproblemen, Sterling zwickt der Rücken, Delph die Wade. Ausnahmetalent Dele Alli hatte bereits am Sonntag aufgrund einer Oberschenkelverletzung für die beiden Länderspiel-Klassiker absagen müssen.

Videobeweis auch beim Klassiker

Der umstrittene Videobeweis wird auch beim Länderspiel im Londoner Wembleystadion zum Einsatz kommen. Entsprechende Medienberichte aus England bestätigte der DFB am Mittwoch. Der polnische Schiedsrichter Pawel Raczkowski kann demnach von seinem Landsmann Pawel Gil als Videoreferee auf spielentscheidende Fehler hingewiesen werden.

Der Länderspielklassiker wurde vom International Football Association Board für die Testphase des Videobeweises ausgesucht. In der englischen Premier League gibt es im Gegensatz zu Bundesliga noch keinen Videobeweis. Zuletzt hatte es im deutschen Fußball wegen fragwürdiger Entscheidungen großen Wirbel um das Projekt gegeben. Supervisor Hellmut Krug musste seinen Posten in dieser Woche räumen.

DFB führt zweiten Videoassistenten ein

Der DFB reagiert auf die massiven Probleme mit dem Videobeweis und setzt künftig bei jedem Bundesligaspiel zwei Videoassistenten ein. Dies kündigte der neue Projektleiter Lutz Michael Fröhlich in einem Interview der „Bild“-Zeitung an. „Einer, der sich strittige Szenen ansieht, und einer, der den weiteren Spielverlauf im Auge hält, während der erste eine strittige Szene checkt“, erläuterte der Schiedsrichter-Boss. Der Supervisor solle nur noch stiller Beobachter sein.

An ein vorzeitiges Ende der Testphase in der Winterpause glaube er nicht: „Ich bin überzeugt, dass es nicht so kommen wird.“ Aus Sicht von Fröhlich, der am vergangenen Montag den entmachteten Ex-Referee Hellmut Krug als Projektleiter abgelöst hatte, sei der Videobeweis noch zu retten. „Es gibt Probleme, aber er ist sicher nicht gescheitert. Jetzt liegt es an allen - Schiedsrichter, Vereine, Fans und Medien, ihn nach vorne zu bringen“, erklärte Fröhlich.

Um für mehr Transparenz zu sorgen, sei aus Fröhlichs Sicht denkbar, strittige Szenen künftig auf den Videoleinwänden in den Stadien zu zeigen. „Wir Schiedsrichter sind dafür offen, sehen Vor- und Nachteile“, sagte er.

Wegen Videobeweis: Volland räumt Fallsucht ein

Stürmer Kevin Volland von Bayer Leverkusen hat zugegeben, dass sich Angreifer seit der Einführung des Videobeweises eher im Strafraum fallen lassen. „Jeder macht das. Das gehört jetzt dazu, damit noch einmal jemand auf die Bilder schaut und du vielleicht einen Vorteil hast“, sagte der 25-Jährige der „Sport-Bild“: „Aber ganz ehrlich: So macht es keinen Spaß.“

Generell repräsentiert Volland den Teil der Spieler, die mit der Umsetzung des Videobeweises nach einem Drittel der Saison nicht zufrieden sind. „So, wie es jetzt umgesetzt wird, ist es ein absoluter Murks“, sagte der gebürtige Allgäuer weiter.

Gedenken an Hans Schäfer

Die deutsche Nationalmannschaft wird beim Länderspiel gegen Frankreich am kommenden Dienstag (14. November/20.45 Uhr/ARD) in Köln zu Ehren des verstorbenen 1954er-Weltmeisters Hans Schäfer Trauerflor tragen. Vor dem Spiel wird es für den Kölner „Helden von Bern“ zudem eine Schweigeminute geben.

Schäfer war am Dienstag im Alter von 90 Jahren verstorben. DFB-Präsident Reinhard Grindel würdigte ihn als „herausragenden Spieler und starke, immer bodenständig gebliebene Persönlichkeit. Der Name Hans Schäfer bleibt immer eng mit dem Wunder von Bern verbunden, er wird uns immer in Erinnerung bleiben“.

Neuer Ärger in Hannover

Der Streit um die Übernahme von Hannover 96 durch seinen Präsidenten Martin Kind wird durch ein weiteres juristisches Scharmützel befeuert. Dem stellvertretenden 96-Vorstandsvorsitzenden Uwe Krause droht eine Strafanzeige wegen Verleumdung oder übler Nachrede.

Krause hatte dem 96-Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler, der einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hannover gegen die Übernahme gestellt hat, in einem Zeitungsinterview vorgeworfen, als „geistiger Brandstifter“ Beleidigungen gegen Kind initiiert zu haben. Der Anwalt Nestlers schloss wegen dieser Äußerungen eine Strafanzeige ausdrücklich nicht aus.

Der Streit um die Zukunft des Bundesliga-Aufsteigers spaltet die Anhänger des Traditionsvereins seit Monaten in zwei Lager. Mit einer Entscheidung der Deutschen Fußball-Liga über den Antrag Kinds, der seit mehr als 20 Jahren die Niedersachsen maßgeblich fördert, wird bis zum Jahresende gerechnet.

Immel warnt sorglose Profis

Der ehemalige Nationaltorhüter Eike Immel warnt junge Profifußballer vor einem zu sorglosen Umgang mit Geld. „Ich kann allen nur den Rat geben: Passt auf euer Geld auf“, sagte der 56-Jährige der „Sport-Bild“. Immel selbst hatte trotz 534 Bundesligaspielen für Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart im Jahr 2008 Privatinsolvenz anmelden müssen.

Der 19-malige Nationalspieler kritisierte vor allem das Auftreten der Topverdiener der Branche. „Wenn ich heute Topstars wie (Pierre-Emerick) Aubameyang sehe, die haben zwei Tage frei und fliegen mit dem Privatjet durch die Welt, haben 20 Typen dabei, die alle mit Kreditkarten ausgestattet sind. Die fahren auf Kosten der Stars mit deren Autos und vergnügen sich in deren Wohnungen, wenn die Spieler im Trainingslager sind“, sagte Immel.

Ungewöhnliche Strafen bei Bayer und Schalke 04

Geschenke für Vereinsmitarbeiter statt Geldstrafen in die Mannschaftskasse: Beim Bundesligisten Bayer Leverkusen hat Trainer Heiko Herrlich eine ungewöhnliche Form der Sanktionierung von Disziplinlosigkeiten eingeführt. Das verriet Stürmer Kevin Volland in einem Interview der „Sport-Bild“ (Mittwoch).

„Es geht darum, dass man nicht einfach einen Geldbetrag in die Mannschaftkasse einzahlt, sondern etwas für jemand anderen aus dem engsten Umfeld der Mannschaft leistet“, sagte der 25-Jährige. „Da bekommt ein Betreuer mal ein Fahrrad oder einer aus dem Staff zum Beispiel einen Thermomix. Das ist gut für das gesamte Klima und sorgt zudem dafür, dass es weniger Disziplinlosigkeiten gibt.“

Auch Schalke 04 geht bei der Bestrafung von Disziplinlosigkeiten neue Wege. Manager Christian Heidel hatte angekündigt, die Spielern bei Verstößen an einem freien Tag im Fanshop arbeiten zu lassen.

ARD zeigt „deutschen Clásico“

Das Topspiel im Achtelfinale des DFB-Pokals zwischen Rekordsieger Bayern München und Titelverteidiger Borussia Dortmund steigt am 20. Dezember um 20.45 Uhr. Die ARD wird die Partie live übertragen. Das gilt auch für den West-Schlager Schalke 04 gegen den 1. FC Köln einen Tag zuvor zur gleichen Zeit. Alle Begegnungen sind außerdem live beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen.

Tabubrecher Rogers beendet Karriere

Der frühere US-Nationalspieler Robbie Rogers, der als erster offen homosexueller Fußballprofi in der Major League Soccer (MLS) Sportgeschichte geschrieben hatte, hat am Dienstag seine Karriere beendet. In einem von seinem Club Los Angeles Galaxy veröffentlichen Statement gab der 30-Jährige seine Entscheidung „mit gemischten Gefühlen“ bekannt.

„Ich verlasse den Sport voller Stolz auf das, was ich als Mensch und als Spieler erreicht habe“, wurde der Verteidiger in der Mitteilung zitiert: „Jetzt freue ich mich auf das nächste Kapitel meines Lebens.“ Rogers war in dieser Saison seit einer Knöchelverletzung im Mai, bei der auch Nerven verletzt worden waren, nicht mehr zum Einsatz gekommen. „Ich bedaure allerdings, dass ich mich in meiner elfjährigen Karriere lange Zeit in einem Schrank versteckt habe, statt ehrlich und offen als schwuler Mensch zu leben“, sagte er.

Guédé startet zweite Laufbahn

Offensivspieler Karim Guédé vom SC Freiburg hat frühzeitig für die Zeit nach seiner Profikarriere vorgesorgt. Der 32-Jährige ist nach einem Studium an der European Sportsmanagement Academy (ESM) nun zertifizierter Sportmanager, wie der Bundesligist am Mittwoch mitteilte.

Der slowakische Nationalspieler und gebürtige Hamburger kuriert derzeit noch die Folgen eines Bänderrisses aus und wird seinem Team erst demnächst wieder zur Verfügung stehen. Nach Myriam Krüger, die die U-21-Frauen der Breisgauer trainiert, ist Guédé bereits der zweite erfolgreiche ESM-Absolvent des Sport-Clubs.