Fußball-Ticker

Festtag für Ex-St.-Paulianer Ducksch und Ex-HSVer Müller

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Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Ex-HSVer Müller trifft in Dritter Liga

Der 1. FC Magdeburg hat den Sprung an die Tabellenspitze der 3. Liga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Jens Härtel verlor am Freitagabend beim FSV Zwickau überraschend mit 1:3 (1:2). Damit kann der SC Paderborn an diesem Samstag gegen Preußen Münster seine Tabellenführung ausbauen.

Der SV Wehen-Wiesbaden bleibt daheim ungeschlagen. Mit dem 2:1 (1:0) gegen den Chemnitzer FC halten die Hessen als Tabellenvierter Anschluss an die Spitzengruppe. CFC-Spieler Laurin von Piechowski (25.) sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Ein Sonntagsschuss von Björn Kluft (35.) brachte die Gäste zunächst auf die Siegerstraße. Doch in den Schlussminuten konnte der SVWW die personelle Überlegenheit auch in Tore ummünzen und drehte durch den ehemaligen HSV-Profi Philipp Müller (87.) und Manuel Schäffler (90.+2)das Spiel. Chemnitz steckt damit weiter im Abstiegskampf fest.

Der VfL Osnabrück geriet gegen den FC Rot-Weiß Erfurt schon in der zweiten Minute in Rückstand. Die Gäste aus Thüringen verteidigten die Führung von Ahmed Waseem Razeek vehement und gewannen mit 1:0 (1:0). Damit überholte Erfurt Osnabrück als Tabellen-Zehnter.

Ducksch schießt Kiel an die Spitze

Aufsteiger Holstein Kiel hat seinen Höhenflug in der 2. Bundesliga eindrucksvoll fortgesetzt. Die "Störche" gewannen am 6. Spieltag bei Erzgebirge Aue verdient mit 3:0 (2:0) und übernahmen mindestens bis Sonnabend die Tabellenspitze. Für Aue war es die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Hannes Drews.

Alexander Mühling (15.) und der überragende Marvin Ducksch (41./77.) schossen Kiel zum fünften Pflichtspielsieg in Folge, der von St. Pauli verliehene Duksch übernahm mit jetzt fünf Treffern zudem die Spitze der Torjägerliste. Die zuvor in drei Spielen unbesiegten Auer bleiben mit sieben Punkten dagegen im Mittelfeld der Tabelle.

Vor 10.000 Zuschauern im Erzgebirge bestimmte Kiel von Anfang an das Geschehen. Mühling hatte schon in der 3. Minute die Führung auf dem Fuß, ehe er wenig später mit einem platzierten Rechtsschuss erfolgreich war. Kurz vor der Pause erhöhte Ducksch per Dropkick zum verdienten 2:0.

Nach dem Seitenwechsel war Aue zunächst um den Anschlusstreffer bemüht, Kiel stand jedoch auch in der Defensive sicher. Ducksch sorgte schließlich aus 20 Metern für die Vorentscheidung.

Koller nicht mehr Österreich-Trainer

Österreichs Fußball-Verband trennt sich nach der enttäuschenden WM-Qualifikation von Nationaltrainer Marcel Koller. Der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit dem 56 Jahre alten früheren Bundesliga-Trainer wird nicht verlängert, wie Verbandspräsident Leo Windtner nach einer Präsidiumssitzung am Freitag sagte. Österreich hat mit neun Punkten aus acht Partien in der WM-Qualifikation als Vierter der Gruppe D nur noch eine geringe Chance auf die Teilnahme an der WM 2018 in Russland.

Der Schweizer Koller hatte die Nationalelf Österreichs vor sechs Jahren übernommen und unter anderem zur EM im vergangenen Jahr in Frankreich geführt, wo die Auswahl um den Münchner David Alaba dann aber ohne Sieg schon in der Vorrunde scheiterte. Der frühere Coach des VfL Bochum und des 1. FC Köln soll die Mannschaft nun zwar noch in den abschließenden Qualifikationsspielen gegen Serbien und in Moldawien Anfang Oktober betreuen, muss danach aber sein Amt abgeben. Wer seine Nachfolge antritt, war zunächst noch unklar.

Anstoß-Verzögerung in der Zweiten Liga

Einen Tag nach dem um eine Stunde verschobenen Anstoß der Europa-League-Begegnung Arsenal gegen Köln hat sich am Freitag auch in der Zweiten Bundesliga eine Partie verzögert: Das Spiel Union Berlin gegen Eintracht Braunschweig konnte erst mit einer halben Stunde später als geplant angepfiffen werden. Grund waren in diesem Fall aber keine Fan-Tumulte, sondern Verkehrsprobleme: Viele Braunschweiger Anhänger standen auf der Autobahn noch im Stau.

Staatsanwalt fordert Sperre für Juve-Präsident

Im Prozess um mögliche Kontakte zwischen Fangruppen von Juventus Turin und der kalabrischen Mafia hat die Staatsanwaltschaft zweieinhalb Jahr Sperre für Clubpräsident Andrea Agnelli gefordert. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag, während die Verhandlung vor dem Sportgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) in Rom lief.

Agnelli muss sich mit drei weiteren Clubmanagern vor dem Sportgericht verantworten. Die Führung des Rekordmeisters, bei dem auch die deutschen Weltmeister Sami Khedira und Benedikt Höwedes spielen, wird beschuldigt, zwischen 2011 und 2016 Ultras mit Kontakten zur 'Ndrangheta Eintrittskarten verschafft beziehungsweise dies nicht verhindert zu haben. Agnelli hatte stets zurückgewiesen, die Kontakte zwischen Vereinsmitgliedern sowie Ultras und der „Unterwelt“ nicht unterbunden zu haben.

Montpellier beglückt Montpelier

Der französische Erstligist HSC Montpellier hat einer Kleinstadt in den USA mit fehlerhaften Trikots eine große Freude gemacht. Im Clublogo fehlte nach der Herstellung eines der zwei l im Namen, deshalb wurde ein Paket mit den für den Verein unbrauchbaren Shirts kurzerhand nach Montpelier (Bundesstaat Vermont) geschickt.

"Sehr cool! Bonjour! Vielen Dank für die Trikots!", teilte die Stadt Montpelier am Freitag auf ihrer Website mit. Was mit den Trikots passiert, steht noch nicht fest. Eventuell werden sie dem Fußballteam der Highschool zur Verfügung gestellt.

"Es wäre eine Schande gewesen, diese Shirts in den Mülleimer zu werfen", hatte Montpelliers Bürgermeister Philippe Saurel gesagt, nachdem der Fehler entdeckt worden war.

Real Madrid meldet Rekordumsatz

Real Madrid hat in der vergangenen Saison einen Umsatzrekord aufgestellt. Mehr als die 2016/17 umgesetzten 674,6 Millionen Euro hatte der Champions-League-Sieger und amtierende spanische Meister in seiner Clubhistorie zuvor nie erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2015/16 waren 620,1 Millionen Euro eingenommen worden. Der Gewinn des Clubs von Weltmeister Toni Kroos nach Steuern belief sich in der vergangenen Spielzeit auf 21,4 Millionen Euro, wie Real am Freitag mitteilte.

Zum Vergleich: Reals Erzrivale FC Barcelona hatte im Juli für das vergangene Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 708 Millionen Euro sowie einen Gewinn nach Steuern von 18 Millionen Euro gemeldet.

Hector fällt monatelang aus

Nationalspieler Jonas Hector wird dem 1. FC Köln voraussichtlich monatelang fehlen. Der Linksverteidiger hat sich im Europa-League-Spiel beim FC Arsenal am Donnerstag (1:3) einen Syndesmoseriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Freitagmittag.

"Das tut mir persönlich natürlich sehr, sehr leid für Jonas", sagte FC-Trainer Peter Stöger. Der Club machte keine Angaben zur Ausfallzeit. Üblicherweise dauert die Genesung bei einer solch schweren Verletzung aber mehrere Monate.

Hector erlitt die Verletzung bei einem Foul von Arsenal-Torhüter David Ospina. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel wegen einer Abseitsstellung bereits unterbrochen. In London hatte Milos Jojic Hector ersetzt.

Spaniens König weiht Atlético-Stadion ein

Der spanische König Felipe VI. hat die Einladung von Atlético Madrid zur Einweihung des neuen Club-Stadions angenommen. Der Monarch werde an der Zeremonie vor dem Liga-Spiel Atléticos am Sonnabend (20.45 Uhr) gegen den FC Málaga teilnehmen, teilte der spanische Traditionsverein am Freitag mit.

Anders als die große Mehrheit der spanischen Royals ist der 49 Jahre alte Felipe kein Anhänger von Real Madrid, sondern Fan von Stadtrivale Atlético – eines Clubs, der traditionell vor allem in den Arbeitervierteln der spanischen Hauptstadt sehr beliebt ist.

Atlético zieht vom legendären Estadio Vicente Calderón am Ufer des Manzanares unweit des Stadtzentrums zum ursprünglich als Olympiastadion vorgesehenen, knapp 68.000 Zuschauer fassenden Wanda Metropolitano östlich von Madrid um.

Das Vicente Calderón, ein altes, typisches Fußballstadion, in dem 1982 auch WM-Spiele stattfanden und Musikstars wie die Rolling Stones, Madonna und U2 auftraten, soll rund 51 Jahre nach der Einweihung abgerissen werden. An der Stelle des Stadions sollen mehrere Wohngebäude und auch ein Park errichtet werden.

Merkel fordert Reformen von Katar

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit Blick auf die WM in Katar 2022 weitere Verbesserungen für die Gastarbeiter in dem Emirat gefordert. Zugleich sprach sie sich aber nicht grundsätzlich gegen die WM in dem Golfstaat aus. "Wir wollen, dass die Gastarbeiter besser behandelt werden", sagte Merkel am Freitag in Berlin nach einem Treffen mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani. Die Regierung von Katar habe bereits Reformen eingeleitet. "Und ich wünsche mir, dass dieser Reformprozess auch fortgesetzt wird", sagte Merkel.

Die Fußball-WM sei kein Thema in ihrem Gespräch mit dem Emir gewesen. Beim TV-Duell mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte Merkel am 3. September auf die Frage, ob sie die WM in Katar für eine gute Idee finde, "nicht besonders gut" geantwortet. Schulz antwortete mit "Nein".

Die WM 2022 in Katar ist nicht nur wegen der schwierigen Bedingungen für die ausländischen Arbeiter umstritten. Die anderen Golfstaaten hatten den Kontakt mit Katar wegen des Vorwurfs der Terrorförderung zurückgewiesen, was der Emir energisch dementiert.

Augenthaler kritisiert Lewandowski

Bayern Münchens ehemaliger Kapitän Klaus Augenthaler hat Torjäger Robert Lewandowski kritisiert. "Man kritisiert den Verein, von dem man sein Gehalt bezieht, niemals in der Öffentlichkeit. Natürlich kann man intern Kritik anbringen, das habe ich in den sieben Jahren als Kapitän auch des Öfteren gemacht, aber nicht über die Zeitungen", sagte der 59-Jährige im Bwin-Interview.

Wenn Lewandowski so denke, "dann soll er zu Hoeneß oder Rummenigge gehen und das mit ihnen in geordneter Form besprechen". Der polnische Nationalspieler hatte in einem Interview mit dem "Spiegel" die Transferpolitik des Rekordmeisters kritisiert.

Weigl vor Comeback – Bangen um Götze

DFB-Pokal-Sieger Borussia Dortmund bangt vor dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln am Sonntagabend (18 Uhr/Sky) weiter um Weltmeister Mario Götze. Der Offensivspieler hatte im Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur (1:3) einen Schlag gegen die Vorderzähne bekommen und war ausgewechselt worden. "Ich habe Mario Götze heute noch nicht gesehen. Wir trainieren erst um 16 Uhr, dann wissen wir mehr", sagte Trainer Peter Bosz am Freitagmittag.

Julian Weigl steht vor der Rückkehr in den Kader. "Er hat 45 Minuten mit der Jugendmannschaft absolviert", sagte der Niederländer Bosz: "Jetzt müssen wir gemeinsam gucken, was das Richtige für ihn ist, wann er die nötigen Spielminuten bekommen kann." Nationalspieler Weigl (22) hatte Mitte Mai einen Verrenkungsbruch des Sprunggelenks erlitten.

Abwehrspieler Marc Bartra ist laut Bosz frühestens für das Spiel beim HSV am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky, Liveticker auf Abendblatt.de) wieder eine Option. Der Spanier hatte sich beim SC Freiburg (0:0) eine Adduktorenzerrung zugezogen.

Deutschland fällt in Uefa-Ranking zurück

Nach dem schwachen Start in die Europapokal-Saison hat Deutschland in der Fünfjahreswertung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) den zweiten Platz an England verloren. Die Briten erreichten 1,572 Wertungspunkte, die Bundesliga nur 0,571. Damit sind die vier Startplätze in der Champions-League-Saison 2019/20 nicht gefährdet, aber als Warnsignal muss der Verlust des jahrelang zementierten zweiten Platzes hinter Spanien schon gedeutet werden.

Mit nur 2,428 Punkten in diesem Jahr liegt Deutschland sogar nur auf Rang 21 in Europa – hinter Ländern wie Österreich (3,750), Griechenland (3,500) oder sogar Zypern (6,000) und Israel (4,625). Das liegt daran, dass die „kleinen“ Länder nur wenige, aber erfolgreiche Mannschaften am Start haben.

Der Vorsprung auf Italien (4,166) beträgt jetzt auch nur noch 0,916 Punkte. Da Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge aber als ehemaliger Vorsitzender der Vereinigung der Profivereine durchgesetzt hat, dass in Zukunft die vier Besten der Fünfjahreswertung vier Startplätze in der Champions League garantiert haben, kann die Bundesliga weiter mit Millionen planen.

Asensio verpasst Spiel wegen eines Pickels

Marco Asensio ist offenbar eine Enthaarung zum Verhängnis geworden. Nachdem sich der Star-Angreifer von Real Madrid die Beine rasiert hatte, hat sich laut spanischen Medien eine Pore entzündet. Aufgrund des eitrigen Pickels konnte Asensio beim 3:0-Sieg seines Clubs am Mittwoch in der Champions League gegen Nikosia nicht mitwirken. „Er hat einen Pickel, deswegen kann er im Moment keine Socken anziehen“, zitiert die Zeitung „ABC España“ Trainer Zinédine Zidane.

Neue Vorwürfe gegen Infantino

Die Anschuldigungen gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino und Generalsekretärin Fatma Smaoura wegen versuchter Einflussnahme bei Entscheidungen der Governance-Kommission reißen nicht ab. Wie mehrere frühere Mitglieder der Abteilung inzwischen aussagten, sollen die Topfunktionäre des Fußball-Weltverbandes vehement versucht haben, den Ausschluss des umstrittenen russischen Ministers Witali Mutko aus dem Fifa-Council zu verhindern.

So sagte Navi Pillay der englischen Zeitung „Guardian“, dass die Fifa die alten Wege weitergehe und Reformen nur zu rhetorischen Zwecken dienten. Zuvor war ihr Rücktrittsschreiben als Mitglied der Governance-Kommission im britischen Parlament veröffentlicht worden. Als Richterin und frühere UN-Kommissarin für Menschenrechte könne sie nicht in einer Organisation dienen, deren Offizielle die Normen und Standards verletzten, schrieb sie.

Zuvor hatte bereits der frühere Fifa-Funktionär Miguel Poiares Maduro bei einer Anhörung vor dem Kultur-, Medien- und Sportkomitee des britischen Unterhauses in London ähnliche Vorwürfe geäußert. So habe Infantino darauf gedrängt, Mutko nicht aus dem Council zu verbannen. Später habe Samoura weiter Druck ausgeübt. Man müsse eine Lösung finden, damit der russische Funktionär gewählt werden könne, andernfalls drohe ein Desaster bei der Organisation für die WM 2018.

Heldt beklagt Kommerzialisierung

Manager Horst Heldt vom Bundesligisten Hannover 96 bedauert die Kommerzialisierung des Fußballs. „Tatsächlich bleibt viel Fußballromantik auf der Strecke“, sagte der 47-Jährige dem Portal „Sportbuzzer“. In den Stadien müsse weiter Platz für verschiedene Fankulturen sein, mahnte Heldt. „Es muss bezahlbar sein, sowohl für den Champagnertrinker als auch für den Kurvensteher“, sagte der frühere Nationalspieler.

Beim Fußball müsse weiter der Sport im Zentrum stehen. „Und wenn der Mittelpunkt sich verändert, indem zum Beispiel Anstoßzeiten nur geändert werden, damit in Asien Fußball geschaut werden kann, dann muss man darüber nachdenken, ob das sinnvoll ist“, sagte Heldt. Der Ex-Mittelfeldspieler ist seit März Manager bei den Niedersachsen. Zuvor war er Sportdirektor beim VfB Stuttgart und dann Sportchef beim FC Schalke 04.

Guimarães sorgt für kurioses Novum

Europa League ohne Europäer: Beim portugiesischen Fußballclub Vitoria Guimarães standen beim 1:1 im Gruppenspiel gegen RB Salzburg am Donnerstag ausschließlich Spieler aus Südamerika und Afrika in der Startelf. Trainer Pedro Martins verzichtete als erster Coach überhaupt in der Europa League gänzlich auf europäische Akteure in seiner Anfangsformation.

Bei Spielbeginn am Donnerstag standen vier Brasilianer, zwei Kolumbianer sowie je ein Fußballer aus Venezuela, Peru, Uruguay, Ghana und der Elfenbeinküste auf dem Platz. In der 57. Minute wechselte Martins den Portugiesen Kiko und damit den ersten Europäer ein.

( dpa/SID/HA )

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