Nationalmannschaft

Dreierpack von Debütant Serge Gnabry beim 8:0

Serge Gnabry trifft bei seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft

Serge Gnabry trifft bei seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft

Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts/Getty Images

Das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino wurde zur Rekordpartie. Joachim Löw hat Trainerlegende Sepp Herberger überholt.

Rimini. Trotz des für San Marino mit 0:8 glimpflich ausgegangenen WM-Qualifikationsspiels gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland hat die Mannschaft von Bundestrainer Löw bemerkenswerte Premieren und Rekorde gezeigt. Noch nie wurde eine Qualifikation mit vier Siegen ohne Gegentor begonnen. Noch wie war dabei ein Debütant wie Serge Gnabry mit drei Toren erfolgreich. Und Löw selbst hat Trainerlegende Sepp Herberger mit jetzt 95 Siegen Siegen (in 142 Länderspielen) überholt. Sepp Herberger war in 167 Länderspielen verantwortlich. In Löws Bilanz stehen zudem noch 24 Unentschieden und 23 Niederlagen.

Es war das letzte Pflichtspiel in einem durchwachsenen Jahr 2016: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist nach dem Halbfinal-Aus bei der Europameisterschaft in Frankreich auf dem Weg zur Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Liveticker San Marino vs. Deutschland

Neuling Serge Gnabry traf dreimal, Jonas Hector zweimal - und das am 11.11. als Kölner!

Beim Spiel in San Marino kehrte Rekordstürmer Miroslav Klose zurück, Er wird künftig bei der DFB-Elf assistieren und sich vor allem um die Offensive kümmern. Klose sagte, es sei für ihn toll, wieder im Kreis der Nationalmannschaft zu sein. „Ich musste weder singen noch strippen", meinte Klose zu Fragen nach einem Aufnahmeritual im Trainerstab des DFB.

Nationalmannschaft am Dienstag gegen Italien

Löw hat derweil seinen Vertrag über die WM 2018 in Russland hinaus verlängert. Das gibt dem DFB Planungssicherheit und auch der Mannschaft Kontinuität. Denn die bisherigen, arrivierten Spieler können so mit dem Trainer, den sie und der sie kennt, die Neuen integrieren.

Am Dienstag (20.45 Uhr, live in der ARD und im Liveticker bei abendblatt.de) spielt die Nationalmannschaft im Klassiker gegen Italien. Beim Italien-Trip wird es auch eine Begegnung mit Papst Franziskus im Vatikan geben.