Borussia Dortmund

Hummels neckt Aubameyang nach dessen größten Moment

"Ich weine generell nicht, aber das hat mich zum Weinen gebracht“, sagte Aubamyang nach der Ehrung im nigerianischen Abuja

"Ich weine generell nicht, aber das hat mich zum Weinen gebracht“, sagte Aubamyang nach der Ehrung im nigerianischen Abuja

Foto: Reuters

Pierre-Emerick Aubameyang ist "Afrikas Fußballer des Jahres". Die Auszeichnung lässt den BVB-Star zu einem Treueschwur hinreißen.

Abuja/Dortmund. Der Ehrung folgte das Treuebekenntnis: Pierre-Emerick Aubameyang trat nach seinem Sieg bei der Wahl zu „Afrikas Fußballer des Jahres“ allen Transfergerüchten im Zuge seiner Abwesenheit beim Trainingsstart von Borussia Dortmund entgegen. „Ich werde nicht zu Arsenal gehen. Dortmund ist mein Verein, und ich werde nicht so schnell wechseln“, sagte der 26 Jahre alte Top-Stürmer am Rande der Ehrung in Nigerias Hauptstadt Abuja der Internetseite ESPN.

Am vergangenen Wochenende hatten englische Medien berichtet, dass der FC Arsenal, Club der Weltmeister Mesut Özil und Per Mertesacker, 57 Millionen Euro Ablösesumme für den Gabuner biete. Am Dienstag fehlte Aubameyang dann überraschend beim Auftakt der Vorbereitung auf die Rückrunde. Der BVB teilte mit, dass der Führende der Torschützenliste (18 Tore) wegen eines privaten Termins verhindert sei.

Am Mittwoch wurde seine Teilnahme an der Gala zur Wahl zu „Afrikas Fußballer des Jahres“ nachgereicht. Nun wird Aubameyang im Trainingslager der Dortmunder in Dubai erwartet. "Jetzt kannst du ja zurück ins Training kommen, wenn du möchtest", neckte BVB-Kapitän Mats Hummels seinen Mitspieler nach dessen Auszeichnung. Ansonsten äußerten auch die Dormtunder Kollegen Henrikh Mkhitaryan oder Ilkay Gündogan im Netz ihre Glückwünsche Richtung Aubameyang.

Aubameyang ist zu Tränen gerührt

Der schillernde Bundesligastar hat in Dortmund einen Vertrag bis 2020 und in dieser Saison in 27 Pflichtspielen 27 Tore für die Borussia erzielt. Die Zahlen bescherten ihm nun auch die große Ehrung. Aubameyang verwies mit 143 Punkten den Sieger der vergangenen vier Jahre, Yaya Touré (136/Elfenbeinküste) von Manchester City, und den Ghanaer Andre Ayew (112) von Swansea City, auf die Plätze.

Der „Fußballer des Jahres“ wird von den Nationaltrainern der afrikanischen Länder gewählt. „Ich bin normalerweise kein emotionaler Mensch. Aber diese Wahl gegen Spieler wie Yaya oder Dede (Ayew) zu gewinnen, ist ein sehr wichtiger Moment für mich. Ich weine generell nicht, aber das hat mich zum Weinen gebracht“, sagte Aubamyang.

In den sozialen Netzwerken bedankte sich der Torjäger dann noch in aller Ausführlichkeit bei seiner Familie und seinen Mitspielern aus Dortmund und Gabun.

So feierte Aubameyang seinen Triumph bei Instagram: