Champions League

ZDF mit guter Quote - Bayern nimmt rund 66 Millionen ein

Lesedauer: 17 Minuten

Lahm und Müller schwärmen von Gänsehaut-Stimmung. Sammer und Bierhoff stellen sich vor Götze. Neymar und Messi äußern sich zum Finale.

München. "Eure Scheiß-Stimmung, da seid ihr doch verantwortlich für und nicht wir." Der Höhepunkt der Wutrede des damaligen Präsidenten Uli Hoeneß aus dem November 2007 klingt nicht nur vielen Fans des FC Bayern München auch knapp acht Jahre danach noch in den Ohren. Doch am Dienstagabend belehrten die Anhänger des deutschen Fußball-Rekordmeisters die Beobachter des Halbfinal-Rückspiels in der Champions League gegen den FC Barcelona eines Besseren.

Laut, ausdauernd und frenetisch wie selten trieben die Bayern-Anhänger die Münchener Profis zum Sieg gegen den spanischen Favoriten. Auch die Tatsache, dass der 3:2 (1:2)-Sieg am Ende dennoch das Verpassen des Finales der Königsklassse bedeutete, tat der Sangesfreude der Fans keinen Abbruch. Noch bis weit nach Abpfiff wurden die Profis von Trainer Pep Guardiola bei ihrer Ehrenrunde beklatscht und besungen.

+++ Lesen Sie hier einen Kommentar von Abendblatt-Sportchef Peter Wenig +++

"Die Unterstützung war selten so groß wie heute, auch wenn wir ausgeschieden sind. Hut ab, da kriegt man Gänsehaut, und das kommt nicht so oft vor bei mir", gestand Bayerns Torschütze zum Siegtreffer, Thomas Müller, hinterher. Und Kapitän Philipp Lahm freute sich ebenfalls über "eine sensationelle Stimmung". Guardiola scheint schließlich einen Grund für das euphorische Verhalten auf den Rängen zu kennen. "Ich bin für den Verein da und für die Fans, damit sie stolz sind", sagte der Coach nach dem Spiel, "und heute waren sie zurecht stolz."

+++ Hier gibt's den Ticker zum Nachlesen +++

Trotz der ehrenhaften Zurückeroberung des sportlichen (nach vier Pflichtspielniederlagen in Folge) und fankulturellen Respekts steht für den FC Bayern aber am Ende eben das Aus in der Champions League. Abendblatt.de hält Sie über den deutschen Meister und auch den FC Barcelona auf dem Laufenden:

Rund 66 Millionen Euro Einnahmen

10:18 Uhr: Dem deutschen Fußballmeister Bayern München bleibt nach dem Ausscheiden im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona (0:3/3:2) ein finanzielles Trostpflaster von mindestens rund 66 Millionen Euro. Auf diese Summe kommen die Münchner durch die Antrittsgelder, die Erfolgsprämien und ihre Zuschauereinnahmen.

Beim Erreichen des Endspiels am 6. Juni in Berlin wären weitere 6,5 Millionen Euro dazugekommen, bei einem Finalsieg 10,5 Millionen. Bis zum Einzug ins Halbfinale hatte der deutsche Rekordmeister zunächst 8,6 Millionen Euro Antrittsgeld sowie 5 Millionen Euro für die fünf Gruppensiege erhalten. Hinzu kamen 3,5 Millionen Euro für den Einzug in die K.o.-Runde, 3,9 Millionen Euro für das Erreichen des Viertelfinales und schließlich 4,9 Millionen für die Teilnahme am Halbfinale.

Zu den Prämien von insgesamt 25,9 Millionen Euro erhalten die Münchner rund 20 Millionen Euro aus dem sogenannten Marktpool, der erfolgsabhängig unter den deutschen Champions-League-Teilnehmern aufgeteilt wird. Im vergangenen Jahr hatte der FC Bayern aus dem Marktpool sowie an Prämien insgesamt 44,616 Millionen Euro von der UEFA erhalten.

Hinzu kommen schließlich die Zuschauereinnahmen aus den sechs Heimspielen in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro. Beim 3:2 gegen den FC Barcelona waren zum dritten Mal bei einem internationalen Spiel 70.000 Besucher in der Arena (bislang 66.000).

ZDF erneut mit Top-Quote

9:47 Uhr: Das Halbfinal-Rückspiel von Fußballmeister Bayern München in der Champions League gegen den FC Barcelona hat dem übertragenden Free-TV-Sender ZDF wie schon im Hinspiel eine Top-Quote beschert. Zwar schalteten am Dienstagabend nicht ganz so viele wie bei der 0:3-Niederlage in der Vorwoche ein - und doch dominierte das Zweite das Geschehen. Den 3:2-Sieg der Bayern sahen durchschnittlich 12,56 Millionen Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 40,6 Prozent. Damit wurden die Werte des Hinspiels zwar um knapp eine Million verfehlt, das ZDF knackte aber zum dritten Mal in Folge die Zehn-Millionen-Marke. Trotz des Sieges waren die Bayern nach dem 0:3 im Camp Nou in der Vorschlussrunde gescheitert. Das Halbfinale der Königsklasse wurde auch vom Pay-TV-Sender Sky live übertragen.

Mehr Lärm für Berliner Flughafen-Anwohner

9.09 Uhr: Nach dem Aus des FC Bayern müssen sich die Anwohner des Flughafens Schönefeld auf eine laute Nacht vom 6. auf den 7. Juli einstellen. An dem Abend wird das Finale der Champions League in Berlin ausgetragen. Weil Bayern nicht dabei ist, kommt die größtmögliche Belastungsprobe: Zehntausende ausländische Fans müssen in der Nacht auf dem Luftweg nach Hause. Bei einem Finaleinzug der Bayern wäre die Belastung nach Angaben der Fluglärmkommission nur halb so groß gewesen.

„Es wird praktisch die ganze Nacht hindurch geflogen werden“, sagte Kommissionschef Gerhard Steintjes. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlins und Brandenburgs hatte im Februar angekündigt, die Nachtflüge ausnahmsweise zu genehmigen. Die Behörde ging dabei von 80 bis 100 Maschinen für bis zu 30.000 Fans aus, die vor allem von Schönefeld aus abheben, weil in Tegel Stellplätze für die Flugzeuge fehlen.

„Bei den Gemeinden ist das auf großen Unmut gestoßen“, sagte Steintjes. „Sie haben Angst, dass das in Zukunft öfter passiert.“ Sollte sich das bestätigen, werde sich die Fluglärmkommission damit befassen. Darin sitzen die Umland-Bürgermeister mit Vertretern von Behörden und Luftfahrtbranche. Die Kommission hat beratende Funktion.

In Tegel, wo auch Flugzeuge mit Fans abheben werden, gilt eigentlich ein Nachtflugverbot. Das gibt es vorübergehend auch in Schönefeld, wo bis zum Oktober die Landebahn saniert wird. Die Flugzeuge starten in dieser Zeit von der neu gebauten Rollbahn des künftigen Hauptstadtflughafens nebenan. Dort gilt ein Nachtflugverbot.

Ter Stegen belehrt Neuer eines Besseren

8.17 Uhr: Es war am Dienstag vergangener Woche, als der Münchner Weltmeister-Torwart Manuel Neuer meinte, sein Kollege Marc-André ter Stegen sei "noch nicht am Limit". Um es kurz zu machen: Eben jener Marc-André ter Stegen (23) hat gerade einmal eine Woche gebraucht, um dieses Limit nicht nur zu erreichen, sondern zu sprengen.

Egal, wo Neuers FC Bayern in der ersten Halbzeit gegen ter Stegens FC Barcelona hinschoss - ter Stegen war schon da. Das war auch beim Münchner Führungstreffer so, doch Medhi Benatias Kopfball (7.) musste der ehemalige Gladbacher passieren lassen. Danach stand da eine "Wand" im Tor, an der die Bayern-Angriffe förmlich zerschellten.

Nach dem Abpfiff schaute ter Stegen nach Berlin. "Wir haben noch ein Spiel, alles andere ist unwichtig. Ich bin froh, dass wir im Finale sind", sagte er: "Jetzt geht's um den Pokal."

Höhepunkt der 45-minütigen ter-Stegen-Show in der Allianz Arena war eine Szene kurz vor der Pause: Robert Lewandowski legte keine fünf Meter vor dem Barça-Torwart seine ganze Kraft in einen Volleyschuss, doch ter Stegen fuhr die linke Pranke aus und parierte. Die Wucht des Schusses trieb den Ball dennoch in Richtung Torlinie - aber ter Stegen hechtete hinterher und rettete um Zentimeter (40.). Danach hob er die Faust und brüllte vor Freude - spätestens jetzt war ihm und Barça klar: Das war's, das ist das Endspiel am 6. Juni in Berlin.

Daran änderte sich nichts mehr, obwohl ter Stegen nach der Pause noch zwei Mal hinter sich greifen musste. Sowohl bei Lewandowskis 2:2 (59.) als auch bei Thomas Müllers 3:2 (74.) hatte ter Stegen - von seiner Abwehr alleingelassen - keine Abwehrchance.

In Berlin steht ter Stegen, der in Ligaspielen nur Barcelonas Nummer 2 ist, erneut im Schaufenster. Ab Herbst, nach der EM mit der U21, darf er sich dann auch (wieder) in der Nationalmannschaft beweisen. Das hat Bundestorwarttrainer Andreas Köpke bereits angedeutet. Der auch fußballerisch überragende ter Stegen sei "von all unseren tollen Torhütern derjenige, der unserer Philosophie am nächsten kommt", sagte Köpke kürzlich. Nach Neuer, versteht sich.

Doch der Welttorhüter sollte sich vorsehen. Es war ebenfalls am vergangenen Dienstag, als der große Lionel Messi sagte, ter Stegen habe ihn überrascht, als dieser im vergangenen Sommer nach Katalonien kam: "Ich kannte ihn überhaupt nicht, aber seine Eigenschaften könnten ihn zum besten Torwart der Welt machen."

Müller verschwindet während ZDF-Analyse

7.53 Uhr: Im Hin- wie im Rückspiel gegen Barcelona nahm Bayerns Trainer Pep Guardiola seinen Mittelfeldstar Thomas Müller vorzeitig vom Feld, und auch die Analyse im ZDF schien für Münchens Weltmeister am Mittwochabend vorzeitig beendet. Die TV-Experten Oliver Welke und Oliver Kahn staunten jedenfalls nicht schlecht, als Müller mitten in der Aufarbeitung des Ausgleichstreffers urplötzlich aus der ZDF-Kabine verschwand, um in die Bayern-Umkleide zu wechseln. "Alle in die Kabine", war für den Fernsehzuschauer nur ganz leise aus dem Off zu vernehmen, bevor Welke aufklärte: "Während wir hier sprechen, wird uns Thomas Müller vom Pressesprecher aus dem Studio geholt, weil alle in die Kabine müssen. Oli, was bedeutet das?", wollte er von Kahn wissen, der spontan entgegnete: "Ja, weiß ich nicht. Kasperletheater halt..." Und Welke legte ungläubig nach: "Wir waren doch mitten im Gespräch gerade!"

Schließlich meinte Kahn: "Jetzt haben sie uns den Müller weggenommen, jetzt können wir nicht mehr analysieren." Und Welke sagte: "Ich muss mich immer noch schütteln, weil ich das in fast 20 Jahren Sportberichterstattung noch nicht erlebt habe, dass jemand aus der Interview-Situation live aus dem Studio entführt wurde. Ich frage mich jetzt wirklich, was das bedeutet. Wie wichtig ist denn die Besprechung."

Wenige Minuten später tauchte Müller dann ebenso aus dem Nichts wieder am Tisch der ZDF-Experten auf, um Welke und dem Fernsehzuschauer eine Antwort auf diese brennende Frage zu geben. "Der Trainer wollte noch ein paar Worte an uns richten und hat sich bei uns bedankt", berichtete Müller. "Das mit dem Bedanken hätte er ja auch nachher noch machen können", entgegnete Welke, um investigativ nachzuschieben, ob sich Guardiola etwa bereits von der Mannschaft verabschiedet habe, um zu Manchester City zu gehen. "Auf gar keinen Fall", sagte Thomas Müller. Besonders überzeugend wirkte er dabei allerdings nicht gerade....

Nur kurze Pause für Südamerika-Stars

7.31 Uhr: Die Finalteilnahme des FC Barcelona macht einigen Nationaltrainern in Südamerika zu schaffen. Grund ist die Copa América, die nur fünf Tage nach dem Endspiel in Chile beginnt. Barça-Stars wie Neymar (Brasilien), Lionel Messi (Argentinien) und Javier Mascherano (Argentinien) sowie die Torhüter Máximo Banguera (Ecuador) und Claudio Bravo (Chile) dürfen dort nur dank einer Sonderregelung spielen.

Die Uefa hatte sich mit dem südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL geeinigt, dass kein Profi vor dem Ende der Königsklassen-Saison abgeordnet werden muss. Normalerweise verpflichtet die Fifa die Vereine, ihre Spieler 15 Tage vor einem Turnierbeginn zu den Nationalmannschaften abzustellen.

Sollte Real Madrid am Mittwochabend (20.45/Sky) ebenfalls ins Finale einziehen, bekämen die Stammspieler Marcelo (Brasilien) und James Rodríguez (Kolumbien) bei einer endgültigen Nominierung nur eine kurze Verschnaufpause. Bei Gegner Juventus Turin stehen Roberto Pereyra und Carlos Tevez (beide Argentinien), Martin Caceres (Uruguay) und Arturo Vidal (Chile) unter Vertrag.

Bei dem Turnier nehmen vom 11. Juni bis 4. Juli zwölf Länder teil. Neben Brasilien und Gastgeber Chile sind Argentinien, Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela dabei. Drüber hinaus reisen Jamaika und Mexiko als Gastmannschaften an.

Guardiola wll neuen Anlauf nehmen

7.19 Uhr: Das sagte Bayerns Trainer Pep Guardiola nach der Partie gegen seinen Ex-Club: "Es war ein sehr hartes Jahr. Dieses Jahr hatten wir eine ganze Menge Probleme und trotzdem haben wir gut gespielt. Wir hatten zehn Operationen im Team, aber haben bis zum Ende durchgehalten. Wir sind heute gegen Barcelona ausgeschieden, aber haben es gut gemacht. Ich danke meinen Spielern und bin sehr stolz, wir werden es nächstes Jahr nochmal angehen."

Sammer und Bierhoff schützen Götze

7.03 Uhr: Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat Mario Götze gegen Kritik in Schutz genommen. "Ich finde es unsäglich, wie jetzt auf Mario rumgehackt wird. Er ist ein unglaublich professioneller Spieler bei uns, er beschäftigt sich wahnsinnig viel mit seinem Beruf, ist ein sehr junger Spieler und hat schon große Schritte gemacht", sagte Bierhoff im Sky-Interview schon vor dem Halbfinal-Rückspiel.

Götze (22), für 37,5 Millionen von Borussia Dortmund verpflichtet und im Sommer Schütze des Tores zum WM-Titel, ist unter Trainer Pep Guardiola bei den Bayern derzeit kein Stammspieler. Sowohl im Hinspiel (0:3) als auch im Rückspiel gegen die Katalanen am Dienstag saß er zunächst auf der Bank.

"Dass es mal Momente gibt, in denen es nicht so läuft, ist auch ganz normal", betonte Bierhoff: "Sein Einsatz ist immer vorbildlich. Ich bin fest davon überzeugt, dass er sich beim FC Bayern voll durchsetzen wird."

Auch Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer stellte sich vor seinen Spieler: „Mario Götze hat Vertrag, warum soll es keine Zukunft geben? Er ist ein junger Spieler und manches braucht manchmal auch ein bisschen Zeit. Wir sind an seiner Seite, wir helfen ihm, er hat unsere ganze Unterstützung und wir brauchen ihn natürlich auch.“

So reagieren Neymar und Messi

6.55 Uhr: Neymar ist der Gegner im Finale egal. „Ich habe keine Präferenzen“, sagte der brasilianische Star nach dem Einzug ins Endspiel am 6. Juni im Berliner Olympiastadion. Dort treffen die Katalanen entweder auf ihren nationalen Erzrivalen Real Madrid oder Juventus Turin. Die beiden Mannschaften spielen an diesem Mittwochabend im Stadion Santiago Bernabeu gegeneinander, das Hinspiel in Turin hatte Juve 2:1 gewonnen.

Neymar hatte mit seinen beiden Toren in München maßgeblichen Anteil am Weiterkommen. Im Hinspiel hatte er zudem den Treffer zum 3:0-Endstand erzielt. In Berlin wird der 23-Jährige, der 2013 von seinem Heimatclub FC Santos zum FC Barcelona gewechselt war, sein erstes Finale in der europäischen Meisterklasse bestreiten. Mit derzeit neun Treffern zählt er zu den zweiterfolgreichsten Schützen im laufenden Wettbewerb.

Häufiger traf nur Angriffspartner Messi mit insgesamt zehn Toren. Beteiligt war der Argentinier auch an allen fünf Treffern in der Vorschlussrunde gegen die Bayern. 2006, 2009 und 2011 gewann er mit Barcelona den Pokal. 2015 soll der vierte Triumph folgen. „Wir sind glücklich, weil wir das Champions-League-Finale erreichen wollten, aber unser Ziel ist immer noch dasselbe: Es zu gewinnen“, schrieb er bei Facebook.

Statistik

Bayern München: Neuer - Rafinha, Boateng, Benatia, Bernat - XabiAlonso - Lahm (68. Rode), Thiago, Schweinsteiger (87. Javi Martínez)- Müller (87. Götze), Lewandowski

FC Barcelona: ter Stegen - Dani Alves, Piqué, Mascherano, JordiAlba - Busquets - Rakitic (72. Mathieu), Iniesta (75. Xavi) - Messi,Suárez (46. Pedro Rodríguez), Neymar

Schiedsrichter: Clattenburg (England)

Zuschauer: 70 000(ausverkauft)

Tore: 1:0 Benatia (7.), 1:1 Neymar (15.), 1:2 Neymar (29.), 2:2Lewandowski (59.), 3:2 Müller (74.)

Gelbe Karten: Lewandowski, Rafinha, Rode, Thiago, Xabi Alonso /Pedro Rodríguez, Rakitic

Beste Spieler: Lewandowski, Müller / ter Stegen, Neymar, Suárez

(HA/sid/dpa)