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Beachvolleyball: Ludwig/Kozuch quälen sich ins Achtelfinale

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Laura Ludwig ist mit 35 Jahren athletisch wie eh und je, auch wenn sie in dieser Szene nichts mehr ausrichten kann.

Laura Ludwig ist mit 35 Jahren athletisch wie eh und je, auch wenn sie in dieser Szene nichts mehr ausrichten kann.

Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Laura Ludwig und Margareta Kozuch hatten ihr Auftaktmatch verloren, sind nun aber trotzdem eine Runde weiter. Die Gründe.

Tokio. Nach hartem Kampf sind die Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch ins Achtelfinale von Tokio eingezogen. Doch der Weg dorthin war steiniger, als den beiden Hamburgerinnen lieb gewesen wäre. Das Beachvolleyball-Duo vom HSV setzte sich am Montag gegen die Japanerinnen Miki Ishii/Megumi Murakami mit 2:0 (21:17, 22:20) durch – wohl wissend, dass eine Leistungssteigerungen vonnöten ist, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

Karla Borger und Julia Sude müssen nach dem 0:2 (17:21, 14:21) gegen die kanadischen Weltmeisterinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes hingegen weiter das frühe Aus fürchten.

Warum Ludwig/Kozuch schon im Achtelfinale sind

Ludwig/Kozuch haben nach einem Sieg und einer Niederlage nun drei Punkte in Gruppe F auf dem Konto. Jedoch wird auch das ursprünglich für Mittwoch angesetzte letzte Gruppenspiel mit einem Sieg für die Deutschen gewertet werden, weil Marketa Slukova und Barbora Hermannova (Tschechien) nach einer Corona-Infektion nicht antreten können.

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Bei einem Sieg der Schweizerinnen Nina Betschart/Tanja Hüberli am Mittwoch gegen Ishii/Murakami, würden Ludwig/Kozuch als Gruppenzweite ins Achtelfinale einziehen, bei einer Niederlage wäre das Punktverhältnis für die Platzierung entscheidend. Jedoch kommen auch zwei der sechs Drittplatzierten weiter, die übrigen vier Dritten spielen in einer Lucky-Loser-Runde die verbleibenden zwei Plätze für die Runde der letzten 16 aus.

Ludwig/Kozuch mit Problemen bei Olympia

Borger/Sude müssen am Donnerstag hingegen ihr letztes Vorrundenspiel gegen Katja Stam/Raisa Schoon (Niederlande) gewinnen, um den K.o. zu verhindern. „Wir sind auf dem Center Court angekommen. Wir müssen etwas konstanter durchhalten, dann wird es auch für den ersten Sieg reichen“, sagte Sude im ZDF: „Im ersten Satz waren wir sehr präsent. Wenn wir die Niederländerinnen mit dem Aufschlag unter Druck setzen, sind wir sehr positiv.“

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Ludwig/Kozuch hatten zu Beginn der Partie gegen die Japanerinnen Startschwierigkeiten, Ishii/Murakami hielten gut dagegen und profitierten zudem von den Fehlern des deutschen Duos. Auch im zweiten Satz gerieten die Hamburgerinnen in Rückstand. Erst durch Fehler der Japanerinnen gelang der späte Ausgleich, den ersten Matchball konnten Ludwig/Kozuch nicht verwandeln, dann gelang der hart erkämpfte Sieg.

( sid/HA )

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