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Starker Auftritt: Edebali ist zurück in seiner Heimatstadt

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Björn Jensen
Zeigen, was man hat: Kasim Edebali bei der Ankunft am Flughafen Hamburg.

Zeigen, was man hat: Kasim Edebali bei der Ankunft am Flughafen Hamburg.

Foto: LeonieHorky / Witters

"Captain Germany" landet stilecht im Ringeranzug am Hamburger Flughafen. Und der neue Sea Devil war auch sonst gut aufgelegt.

Hamburg. Vollkommen übermüdet war er zwar nach einem Langstreckenflug mit zwei kleinen Töchtern, die nicht schlafen wollten. Aber zu müde, um zu Scherzen aufgelegt zu sein? Das gibt es nicht für Kasim Edebali. Der Mann, der den Hamburg Sea Devils in der neu gegründeten American-Football-Europaliga ELF ein Gesicht geben soll, tat genau das schon bei seiner Ankunft am Flughafen Fuhlsbüttel.

Am Freitag um 11.50 Uhr war der 31-Jährige in Begleitung seiner Frau Steffanie und der Töchter Sarai und Yara aus seiner Wahlheimat USA in seiner Heimat Hamburg eingeschwebt.

Kasim Edebali: "Ich freue mich wie ein kleines Kind"

Dem Empfangskomitee, bestehend aus Cheftrainer Ted Daisher, Geschäftsführer Max Paatz, Teammanagerin Dominique Agbobly und wenigen Medienvertretern, präsentierte sich der im Osdorfer Born aufgewachsene Sohn einer Deutschtürkin und eines US-Soldaten in seinem Ringeranzug, in dem ihn seine Fans in den sozialen Medien als „Captain Germany“ kennen und lieben.

„Ich freue mich wie ein kleines Kind, dass ich helfen darf, die Sea Devils und die neue Liga in Europa zu etablieren. Jetzt brauche ich aber erst einmal zwölf Stunden Schlaf und ein großes Sandwich“, sagte der Defensivspezialist, der seit 2014 bei acht verschiedenen Teams in der US-Eliteliga NFL unter Vertrag stand.

Quarantäne: Edebali verpasst Trainingsauftakt

Zunächst muss Edebali, der ein Haus in Schnelsen bezog, für mindestens fünf Tage in Quarantäne bleiben. Dadurch verpasste er den Trainingsauftakt am Freitagabend im Stadion Hoheluft, der Heimspielstätte der Sea Devils, die ihren 65-Mann-Kader in den kommenden Tagen finalisieren wollen.

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Nachdem er beim Draft der kanadischen Liga CFL leer ausgegangen war, unterschrieb der britische Defensivspieler Keanu Ebanks (27) sein Arbeitspapier in Hamburg. Letzter Zugang soll der dänische Kicker Phillip Andersen (30) werden, der es ebenfalls nicht in die CFL schaffte.