Fußball-Ticker

Perfekt: Luka Jovic ist zurück bei Eintracht Frankfurt

| Lesedauer: 18 Minuten
Stürmer Luka Jovic ist zurück in der Bundesliga.

Stürmer Luka Jovic ist zurück in der Bundesliga.

Foto: Imago/PA Images

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Donnerstag, den 14. Januar 2021:

Perfekt: Jovic auf Leihbasis zurück nach Frankfurt

Die Rückkehr von Torjäger Luka Jovic zu Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 23-Jährige kommt auf Leihbasis bis zum Saisonende von Real Madrid. Ob der serbische Nationalspieler bereits am Sonntag (18 Uhr/Sky) gegen Schalke 04 in der Bundesliga zum Einsatz kommt, ist noch offen. „Es war sein großer Wunsch, zur Eintracht zurückzukehren. Luka kann die nächsten Monate nutzen, um in einem ihm vertrauten Umfeld zu alter Stärke zurückzufinden“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic: „Real Madrid weiß, dass er bei uns gut aufgehoben ist und sich hier weiterentwickeln kann. Und für uns ist klar, dass wir eine weitere hervorragende Option im Sturmzentrum haben.“

Bobic hatte den Transfer bereits am Dienstag vor dem DFB-Pokalspiel bei Bayer Leverkusen (1:4) vorbehaltlich einer medizinischen Untersuchung bekannt gegeben. Eine feste Verpflichtung ließ Bobic mit Blick auf die Coronakrise offen. „Wir denken alle nur bis Sommer. Danach werden wir dann alles überdenken“, sagte er.

Jovic war 2017 als großes Talent an den Main gekommen. Als Teil der „Büffelherde“ spielte sich der Angreifer an der Seite von Sebastien Haller und Ante Rebic mit 36 Toren für die Eintracht in den Fokus größerer Klubs. Für eine Rekordablöse von über 60 Millionen Euro wechselte Jovic 2019 nach Madrid und unterschrieb einen Vertrag bis 2025. Im Starensemble der Königlichen schaffte er den Durchbruch jedoch nicht.

Medien: DFL-Präsidium schließt Curtius aus

Die DFL schließt DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius zukünftig offenbar von Sitzungen des Ligaverbandes aus. Wie die "Bild"-Zeitung und Sport Bild berichten, soll das neunköpfige DFL-Präsidium um Christian Seifert einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst haben. Grund dafür sei laut Bericht das fehlende Vertrauen in den DFB-Vertreter.

In mehreren Fällen sollen Indizien vorliegen, dass der 45-Jährige Informationen an die Medien weitergegeben habe. Laut des Berichts sei das DFB-Präsidium am Donnerstag in einem Schreiben über die Entscheidung informiert worden. Da bei den Sitzungen vertrauliche Inhalte besprochen würden, sei eine Teilnahme von Curtius nicht mehr möglich.

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Curtius steht beim DFB in einem Machtkampf mit Präsident Fritz Keller, der von der Liga unterstützt wird. Der DFB-Boss will laut Süddeutscher Zeitung einen Untersuchungsausschuss einsetzen, um unter anderem die zahlreichen Indiskretionen der vergangenen Monate im Verband begutachten und sachlich aufarbeiten zu lassen. Am Freitag kommt das DFB-Präsidium zu einer Sitzung zusammen.

Kiel verleiht Baku nach Polen

Holstein Kiel verleiht Angreifer Makana „Rudi“ Baku (22) bis zum Saisonende an den polnischen Erstligisten Warta Posen. Das gaben die Norddeutschen einen Tag nach dem überraschenden Erfolg im DFB-Pokal gegen Triplesieger Bayern München bekannt.

Bakus Vertrag in Kiel läuft noch bis Sommer 2022. „Wir erhoffen uns von dem Wechsel, dass Rudi über viele Einsatzzeiten Spielpraxis sammeln und sich so besser entwickeln kann“, sagte Kiels Sportchef Uwe Stöver.

Dritte Liga: Saarbrücken gegen Zwickau abgesagt

Das für Sonnabend geplante Drittliga-Spiel des FSV Zwickau beim 1. FC Saarbrücken fällt aus. Das gaben der DFB und die beiden Vereine am Donnerstag bekannt. Grund ist die Unbespielbarkeit des Rasens im Ludwigsparksstadion. Im Zuge der Umbauarbeiten ist die Rasenheizung nicht betriebsbereit.

Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Der DFB werde nach der Spielabsage die zugrundeliegenden Umstände sowie das weitere Vorgehen in Bezug auf die nächsten Heimspiele des 1. FC Saarbrücken eingehend prüfen, teilte der Verband mit.

Klaus geht zu "Aufstiegskandidat" Düsseldorf

Der VfL Wolfsburg hat Offensivspieler Felix Klaus bis zum Ende dieser Saison an Fortuna Düsseldorf verliehen. Der Zweitligist hat nach eigenen Angaben die Option, den 28-Jährigen über den Sommer hinaus an den Club zu binden.

„Düsseldorf ist ein Aufstiegskandidat und ich brenne darauf, mit der Fortuna anzugreifen“, sagte der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Fred Klaus. Der Flügelspieler war 2018 von Hannover 96 nach Wolfsburg gewechselt, wurde dort aber nie Stammspieler.

Bosz zu Pokal-Aus: "Bayern bleibt Bayern"

Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz glaubt nicht, dass der FC Bayern München nach dem überraschenden Pokal-Aus bei Holstein Kiel im Titelkampf der Bundesliga nachlässt. „Bayern bleibt Bayern. Ich habe die Bayern in Kiel auch nicht so schlecht gesehen wie viele andere. Natürlich hätten sie das Spiel gewinnen müssen“, sagte der Niederländer am Donnerstag. Ausdrücklich lobte Bosz den Zweiligisten, der sich nach dem 2:2 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen durchgesetzt hatte. „Kiel hat das super gemacht. Sie waren aggressiv, haben gekämpft und ein gutes Spiel gemacht.“

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Gleichwohl sieht Bosz den deutschen Rekordmeister nicht mehr ganz so souverän wie in der Vorsaison. „Sie haben gegen Gladbach verloren und jetzt im Pokal in Kiel. Es ist nicht mehr dieselbe Mannschaft wie im Vorjahr. Aber sie sind weiterhin die Bayern, auch wenn sie mehr Gegentore bekommen.“

Werders Füllkrug vermisst "lautere Typen"

Werder Bremens Stürmer Niclas Füllkrug vermisst kritische Typen im Profi-Fußball. „Es gibt viel weniger von den Typen, die unangenehme Dinge ansprechen, die Reibung erzeugen. Heute ist vieles diplomatischer“, sagte der 27-Jährige im „Kicker“-Interview nicht nur auf sein Team bezogen.

Er selbst sei schon immer einer gewesen, der den Mund aufmache. Das war aber nicht immer gewollt und habe sicher auch die eine oder andere Karriere frühzeitig beendet. „In meiner Fürther Zeit war ich beispielsweise mehrere Spiele nicht im Kader, nachdem es eine Konfrontation gegeben hatte. Damals war das so. Und das ist nicht nur mir so gegangen. Ich glaube, einige Talente wurden auf diesem Weg auch liegen gelassen“, sagte der 27-Jährige.

Ihm sei immer eingetrichtert worden: „Mach mal ein bisschen ruhiger, dabei war ich schon immer ein lauter Typ. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass lautere Typen wieder händeringend gesucht werden.“

Hygienekonzept: DFL mahnt Clubs zur Einhaltung

Die DFL hat nach „Kicker“-Informationen die 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga zur Einhaltung des Corona-Hygienekonzepts erinnert. Demnach hätten Geschäftsführer Christian Seifert und DFL-Direktor Ansgar Schwenken ein Schreiben an die Proficlubs verschickt und zu erhöhter Aufmerksamkeit ermahnt.

„Die aus der Covid-19-Pandemie resultierenden Rahmenbedingungen zur Durchführung des Spielbetriebs erfordern weiterhin höchste Aufmerksamkeit und Disziplin. Über die im Konzept festgehaltenen Vorgaben hinaus wissen Sie um die hohe öffentliche Aufmerksamkeit für den Fußball und damit speziell auch für das Verhalten der Spieler auf sowie abseits des Rasens und erst recht in diesen Zeiten eines ausgewiesenen Lockdowns“, hieß es in dem Schreiben, aus dem der „Kicker“ zitierte.

Zwar seien die Clubs „angesichts der gemeldeten Zahlen auch im internationalen Vergleich offenbar relativ gut durch die kurze Winterpause gekommen“, schrieb die DFL, dennoch habe die Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb dem verbindlichen Hygienekonzept eine komprimierte Checkliste „als weitere Orientierung“ hinzugefügt“, hieß es.

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Die DFL bat um Überprüfung der Maßnahmen und Handlungen und forderte die Clubs auf, die „Spieler/Betreuer sowie Ihre weiteren Angestellten für die hohe Bedeutung der Umsetzung dieser Maßnahmen sowie des gesamten medizinisch-hygienischen Konzepts“ zu sensibilisieren.

Chiles Trainer wegen Kolumbien zurückgetreten?

Der Kolumbianer Reinaldo Rueda ist als Trainer der chilenischen Nationalmannschaft nach zwei Jahren im Amt zurückgetreten. Das gab der Verband FFCH, der sich für die Wiederaufnahme der WM-Qualifikation im März einen neuen Coach suchen muss, am Mittwoch bekannt.

Der FFCH hob „die Hingabe, die Arbeit und das Engagement“ Ruedas hervor, der die chilenische Auswahl am 8. Januar 2018 übernommen hatte und dessen größter Erfolg mit La Roja ein vierter Platz bei der Copa America in Brasilien 2019 war.

Rueda wird vom Verband seines Heimatlandes Kolumbien umworben. Der 63-Jährige soll den Portugiesen Carlos Queiroz beerben, der Anfang Dezember entlassen wurde.

Müller blafft lachende ARD-Reporterin an

Nach dem überraschenden Aus im DFB-Pokal bei Holstein Kiel hat sich Bayern-Spieler Thomas Müller einen kuriosen Wortwechsel mit der ARD-Reporterin Valeska Homburg geliefert. Nach der Frage zur Stimmung in der Bayern-Kabine sagte der 31-Jährige etwas ungehalten: „Sie lachen jetzt hier.“ Woraufhin Homburg antwortete: „Ne, ich lache nicht.“ Müller ließ nicht locker und sagte: „Natürlich haben Sie gelacht!“ Erst nach einer weiteren Frage der Reporterin ging das Interview weiter.

Lesen Sie hier mehr zum Homburg-Interview mit Müller.

Copa Libertadores: Neymar feiert mit FC Santos

Nach Palmeiras São Paulo hat auch der FC Santos das Finale der Copa Libertadores erreicht – und Neymar nimmt auf Distanz an der Party teil. Der brasilianische Superstar von Paris Saint-Germain, der bei Santos groß geworden ist, wurde per Video in die Kabine zugeschaltet, wie die Santos-Spieler Marinho und Yeferson Soteldo in den sozialen Netzwerken festhielten. Stunden zuvor hatte Neymar mit PSG den französischen Supercup gewonnen. Beim letzten Libertadores-Finale des FC Santos 2011 war er noch dabei gewesen und hatte geholfen, gegen Peñarol den Titel zu gewinnen.

Santos war ein 3:0 (1:0) im Halbfinal-Rückspiel gegen Boca Juniors in der Vila Belmiro am Mittwochabend (Ortszeit) gelungen. Die Treffer erzielten der defensive Mittelfeldspieler Diego Pituca in der 16. Minute, der venezolanische Nationalspieler Soteldo (49.) und Stürmer Lucas Braga (51.). Bocas kolumbianischer Auswahlspieler Frank Fabra sah in der 56. Minute die Rote Karte. Im Hinspiel in Buenos Aires hatten sich Boca und Santos 0:0 getrennt.

Das Finale wird am 30. Januar im legendären Maracanã-Stadion in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer ausgetragen.

KFC Uerdingen: Herget bemängelt Kompetenz

Der frühere Nationalspieler Matthias Herget ist von den neuerlichen Zukunftssorgen bei seinem Ex-Verein KFC Uerdingen nicht überrascht. „Es war alles nur eine Frage der Zeit – leider. Es war klar, dass das mal alles vor die Wand gefahren wird“, sagte Herget dem Reviersport zur unklaren Perspektive des Drittligisten nach der Rückzugsankündigung von Vereinsboss und Großinvestor Michail Ponomarew.

Durch die bislang erfolglose Suche nach neuen Geldgebern droht Uerdingen, wo Herget 1985 mit dem KFC-Vorgängerverein Bayer den DFB-Pokal gewann, der Zwangsabstieg in die Regionalliga oder gar der Absturz in die Oberliga. „Wenn man sich in die Hände eines Investors begibt und der sportliche Erfolg plötzlich ausbleibt, dann passiert so etwas. Der Investor denkt nur noch an sein Geld“, meinte Herget zur Negativentwicklung bei den Krefeldern. Seit Ponomarews Einstieg beim Ex-Bundesligisten 2015 war Uerdingen zwar zweimal aufgestiegen, steckt momentan allerdings in der finanziell unattraktiven 3. Liga fest.

Für Herget sind Strukturen beim KFC zu sehr nur an Ponomarew und nicht an den sportlichen Zielen ausgerichtet worden. „Das, was mir einfach gefehlt hat, war die sportliche Kompetenz“, meinte der 65-Jährige auch mit Blick auf das nur wenige Monate anhaltende Engagement von Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg als Sportdirektor: „Bei Investoren ist es leider oft der Fall, dass sie alles beherrschen und bestimmen wollen. Da ist ein Manager, ein Sportdirektor oft nur ein ausführendes Organ.“ Die für die Rückkehr ins Unterhaus notwendigen sportlichen Pläne und Kaderstrukturen seien „nicht zu sehen“ gewesen.

Verletzter Bayer-Profi Arias: "Voll im Zeitplan"

Bayer Leverkusens kolumbianischer Nationalspieler Santiago Arias (29) hofft nach seinem in einem Länderspiel gegen Venezuela im vergangenen Oktober erlittenen Wadenbeinbruch und Syndesmoseriss im linken Bein auf ein baldiges Comeback. „Ich bin sehr zufrieden mit der bisherigen Genesung. Wir sind voll im Zeitplan“, sagte der Ex-Profi von Atlético Madrid in einem Interview auf der Bayer-Homepage.

Der Südamerikaner weiter: „Jetzt befinde ich mich an dem Punkt, wo wieder das ganze Gewicht auf das verletzte Bein einwirkt. Ich fühle mich auf jeden Fall viel besser und kann es kaum erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen und den Sport ausüben zu können, den ich so sehr liebe.“

Zurzeit befindet sich der Kolumbianer noch in Madrid. „Ich hoffe, bald wieder in Leverkusen zu sein. Aktuell muss ich noch darauf warten, dass zwei Schrauben entfernt werden. Das könnte am Wochenende der Fall sein“, berichtete Arias. Anschließend müsse er noch eine Woche pausieren, „bevor ich nach Leverkusen reisen kann, um mich wieder dem Team anzuschließen“.

Scheich ersteigert ManCitys ersten FA-Cup

Manchester Citys Besitzer Scheich Mansour will offenbar sein Heuschrecken-Image korrigieren und hat deswegen ein großes Herz für die Tradition seines Vereins und des englischen Fußballs gezeigt. Für umgerechnet über 833.000 Euro ersteigerte das Mitglied der Herrscherfamilie von Abu Dhabi laut einer Clubmitteilung bereits im vergangenen September das Original jenes FA-Cups, den die Citizens 1904 als erste Trophäe ihrer Vereinsgeschichte gewannen. Nach dem Zuschlag für sein Gebot kündigte Scheich Mansour an, den Silberpokal weiterhin im Nationalen Fußball-Museum von Manchester belassen zu wollen. Das kostbare Exponat ist das älteste noch existierende Modell einer Trophäe für den Gewinner im traditionsreichsten Fußball-Wettbewerb der Welt.

Der ersteigerte Cup mit einem Fußballer auf dem Deckel war eine Nachbildung des 1895 nach 23 Jahren gestohlenen und seitdem verschollenen Originals und diente von 1896 bis 1910 als Siegertrophäe. Der heutige FA-Cup ist das insgesamt dritte Modell in dem 1911 veränderten Design. Die für die Citizens ideell so wertvolle Trophäe war bis zur Versteigerung vor vier Monaten im Londoner Auktionshaus Bonham's im Besitz von West Ham Uniteds Mitbesitzer David Gold, der den Pokal 2005 noch als Vorstandschef von Birmingham City für 530.000 Euro ersteigert hatte.

Wie Scheich Mansour begründete auch Gold den kostspieligen Kauf des Cups, dessen Herstellungskosten weniger als 30 Euro betragen, mit dem Erhalt eines Symbols der Fußball-Kultur für das Mutterland des Spiels. Fans auf der ganzen Insel hatten bei beiden Auktionen befürchtet, dass ausländische Investoren den Pokal ersteigern und danach außer Landes bringen könnten.

Gladbachs Hofmann: EM "große Herausforderung"

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach) hofft auf den Sprung in den deutschen EM-Kader. „Das Ziel ist auf jeden Fall die Europameisterschaft, dabei zu sein. Ich glaube, das wird eine große Herausforderung für mich“, sagte der 28-Jährige dem TV-Sender Sky.

Er müsse weiterhin seine Leistung zeigen, „auch bis in den Mai hinein und dann hoffentlich auch noch im Juni und Juli. Ich weiß, dass das schwierig wird“, sagte Hofmann. „Aber ich mag schwierige Aufgaben und dementsprechend gehe ich sie an. Ich weiß, dass es nur darüber geht, dass ich hier bei Borussia weiterhin Leistung zeige. Und wenn das am Ende dann klappt, dann freut mich das natürlich sehr.“

Hofmann hatte zuletzt in der Bundesliga zwei Tore zum 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München beigesteuert und den Siegtreffer von Florian Neuhaus vorbereitet. Am 7. Oktober 2020 hatte er beim 3:3 gegen die Türkei sein erstes von bislang zwei Länderspielen bestritten.

Elferkiller ter Stegen führt Barça ins Finale

Der FC Barcelona feiert Nationaltorwart Marc-André ter Stegen für seine überragende Leistung und zwei gehaltene Elfmeter im Halbfinale des spanischen Supercups. „Ter Stegen bringt uns nach Sevilla“, überschrieben die Katalanen auf ihrer Homepage den Spielbericht zum 3:2 nach Elfmeterschießen gegen Real Sociedad San Sebastián am Mittwochabend. Mehrere starke Paraden während der regulären Spielzeit, die 1:1 endete, sowie der torlosen Verlängerung brachten Barcelona ins Elfmeterschießen. Dort parierte ter Stegen die beiden ersten Schüsse auf sein Tor, beim dritten Versuch half ihm der Pfosten.

„Ich bin sehr glücklich für das Team, weil wir uns so bemüht haben“, sagte der 28-Jährige. „Ich versuche immer bei 100 Prozent zu sein und wir müssen solche Spiele immer gewinnen.“ Frenkie de Jong, der nach 39. Minuten per Kopf die Führung erzielt hatte, verschoss seinen Elfmeter ebenso wie Antoine Griezmann. Doch auch ohne den angeschlagenen Star Lionel Messi steht das Team num im Finale.

Dort könnte es am kommenden Sonntag zum Clásico gegen Real Madrid kommen, wenn sich der Meister an diesem Donnerstag im zweiten Vorschlussrundenspiel gegen Athletic Bilbao durchsetzt. Für den Supercup qualifizieren sich in Spanien seit 2019 insgesamt vier Teams – neben den beiden Pokalfinalisten der Meister und der Vizemeister. Sollten diese auch das Cup-Endspiel erreicht haben, rückt das jeweils dahinter bestplatzierte Team der Liga nach.

( HA/sid/dpa )

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