Bayern München

Nationalspieler Serge Gnabry positiv auf Corona getestet

Serge Gnabry hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Serge Gnabry hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Foto: DPA

Der 24-jährige Spieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ihm geht es laut Klubangaben gut.

München. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Rekordmeister am Dienstagabend bekannt. Dem 25-Jährigen „geht es gut“, hieß es in einer knappen Mitteilung der Münchner. Der Offensivspieler befinde sich in häuslicher Quarantäne und wird damit vorerst ausfallen. Gnabry ist der erste Spieler der Bayern, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt wurde.

Ob der Fall Auswirkungen auf den Start in die Champions League mit dem geplanten Heimspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) gegen Atlético Madrid hat, war zunächst unklar. Gnabry hatte am Dienstagmittag noch am Abschlusstraining der Münchner teilgenommen.

Bislang keine Infektionen im Team des FC Bayern

Eine Aussage vom zuständigen Referat für Gesundheit und Umwelt in München gab es zunächst nicht. Die Austragung des Spiels am Mittwoch soll nach dpa-Informationen nach den bisher vorliegen Informatioen aber nicht gefährdet sein. Anders als andere Bundesligisten und Zweitligavereine sowie etliche Spitzenteams in Europa - etwa Juventus Turin mit dem mehrmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo - waren die Bayern-Profis bislang von Infektionen mit Sars-CoV-2 verschont geblieben. Gnabrys Offensivkollege Kingsley Coman musste Mitte September in häusliche Isolation gehen, weil er Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte.

Den Münchnern fehlt gegen die abwehrstarken Spanier damit neben dem verletzten Neuzugang Leroy Sané auch ein zweiter Flügelstar. Zuletzt hatte Bayern-Trainer Hansi Flick noch gesagt: „Bei uns ist, toi, toi, toi, noch kein Fall gewesen. Aber wir wissen auch alle, dass es relativ schnell gehen kann.“ Das ist nun passiert. (dpa)