Beachvolleyball

Thole/Wickler unterstreichen in Hamburg Favoritenrolle

Julius Thole (v.l.) und Clemens Wickler (ETV Hamburg) sind bei der nationalen Beachvolleyball-Tour in Hamburg ins Halbfinale eingezogen.

Julius Thole (v.l.) und Clemens Wickler (ETV Hamburg) sind bei der nationalen Beachvolleyball-Tour in Hamburg ins Halbfinale eingezogen.

Foto: Tim Groothuis / Witters

Beim Turnier der Beachvolleyball-Tour konnte sich das Nationalteam wieder auf hohem Niveau messen. Pech hatte Lars Flüggen.

Hamburg. Die Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler haben zwei Wochen vor der deutschen Meisterschaft ihre Favoritenrolle unterstrichen. Beim Turnier der nationalen Beachvolleyball-Tour in Hamburg spielte das Nationalteam nach einer Verletzungspause von Wickler wieder zusammen und zog ohne Probleme in das Halbfinale ein.

„Wir sind froh, dass wir uns auf hohem Niveau wieder messen können“, erklärte Blockspieler Thole. „Der Fuß ist wieder gut“, meldete sein Partner Wickler Entwarnung mit Blick auf das traditionelle Championat vom 3. bis 6. September in Timmendorfer Strand.

Thole/Wickler bezwingen Becker und Bergmann

Im Viertelfinale bezwangen Thole/Wickler, die vor einem Jahr bei der Heim-WM in Hamburg erst im Finale gestoppt wurden, am Sonnabend das kurzfristig zusammengestellte Duo Paul Becker (Frankfurt) und Philipp Arne Bergmann (Hamburg) mit 2:0 (21:11, 21:16). Yannick Harms, der etatmäßig mit Bergmann das dritte deutsche Männer-Nationalteam bildet, hatte sich kürzlich am Knie operieren lassen müssen. Trotzdem hoffen Bergmann/Harms noch darauf, bei der EM Mitte September wieder gemeinsam auftreten zu können.

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Pech hatte auch Nationalspieler Lars Flüggen. Mit Nils Ehlers führte der Hamburger im Viertelfinale gegen das italienische Zwillings-Duo Matteo und Paolo Ingrosso schon mit 21:15, 21:20, musste aber wegen eine Knieverletzung vor dem Matchball aufgeben. „Ich habe schon im Spiel gemerkt, dass das Knie nicht richtig rundläuft. Und beim letzten Ball bin ich noch mal unglücklich gelandet. Da wollte ich einfach nichts riskieren“, berichtete Flüggen. Bis zur Meisterschaft will der Abwehrspieler wieder fit sein.