Pferdesport

Springderby verzichtet zunächst auf festen Nachholtermin

Springreiter Nisse Lüneburg in Klein Flottbek (Archivbild).

Springreiter Nisse Lüneburg in Klein Flottbek (Archivbild).

Foto: Witters

Zwei ins Auge gefasste Termine waren aufgrund einer Verfügung der Bundesregierung obsolet geworden. Veranstalter will abwarten.

Hamburg. Das Spring- und Dressurderby in Klein Flottbek, das ursprünglich vom 20. bis 24. Mai ausgetragen werden sollte, wird sich zunächst nicht um einen festen Nachholtermin für den Herbst bewerben. „Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern in Hamburg wie Marathon, Cyclassics oder Triathlon, die auf Straßensperrungen angewiesen sind, haben wir im Derbypark keine Konkurrenz und könnten deshalb ohne äußere Zwänge einen neuen Termin ansetzen“, sagt Derbychef Volker Wulff.

Zwei ins Auge gefasste Termine im Juli und August waren mit der Verfügung der Bundesregierung, Großveranstaltungen zunächst mindestens bis Ende August auszusetzen, obsolet geworden. „Wir werden nun abwarten, wie sich die Situation entwickelt, ob Reisebeschränkungen aufgehoben und Zuschauer zugelassen werden können“, sagte Wulff. Wenn sich bis Anfang Juli abzeichne, dass eine Verlegung der Derbytage in den September oder Oktober möglich ist, „dann könnten wir relativ kurzfristig reagieren. Aber jetzt schon auf einen konkreten Termin hinzuplanen ergibt für uns keinen Sinn.“