Singen gegen Corona-Frust

HSV geht unter die Musikvideo-Produzenten

Bis die HSV-Fans wieder im Volksparkstadion ihre Hymne singen können, wird es noch dauern. Nun können die Anhänger an einem Musikvideo der Band "Abschlach" mitarbeiten.

Bis die HSV-Fans wieder im Volksparkstadion ihre Hymne singen können, wird es noch dauern. Nun können die Anhänger an einem Musikvideo der Band "Abschlach" mitarbeiten.

Foto: witters

Gemeinsam mit der Band "Abschlach" soll ein neuer Clip von "Mein Hamburg lieb' ich sehr" entstehen, und die Fans können mitmachen.

Hamburg. Die Sehnsucht der HSV-Fans ist groß. Endlich wieder ins Stadion pilgern, gemeinsam mitfiebern und die Stadionhymne "Mein Hamburg lieb' ich sehr" voller Inbrunst mitsingen. Wann die Anhänger mal wieder in diesen Genuss kommen können, ist angesichts der Corona-Krise völlig offen. Deshalb ruft der Hamburger Zweitligaclub nun dazu auf, bei einem Musikvideo der Band "Abschlach" mitzuhelfen. "Wir singen #nurzusammen" postete der HSV bei Twitter.

Abschlach"-Hit hat Lotto King Karls "Perle" im Volksparkstadion abgelöst

Die Fans sollen sich ihr Lieblingstrikot anziehen, den Fanschal umlegen und sich dabei filmen, wie sie den Song zelebrieren. Die kurzen Clips sollen in den sozialen Netzwerken gepostet werden, anschließend werden der HSV und "Abschlach" ein Video zusammenschneiden.

Seit dieser Saison ist "Mein Hamburg lieb' ich sehr" die HSV-Stadionhymne, die vor jedem Heimspiel im Volksparkstadion gespielt wird. Der Song ist der Nachfolger von "Hamburg, meine Perle" von Kultsänger Lotto King Karl.

Hecking und Spieler wollen dem HSV in der Corona-Krise entgegenkommen

Unterdessen hat HSV-Trainer Dieter Hecking angekündigt, dass er bereit dazu ist, in Zeiten der Corona-Krise dem Verein finanziell entgegenzukommen. "Da gibt es im Moment Signale, dass auch meine Spieler, wenn es nötig ist, sicherlich bereit sind – auch wir von der sportlichen Leitung –, dem Verein entgegenzukommen. Egal in welcher Form auch immer", sagte der 55-Jährige bei "Sky Sport News HD".

Er glaube, dass diese Bereitschaft sehr viele haben werden, die im Fußball sind. "Es geht ja schließlich auch um die vielen Mitarbeiter, um die Vereine drumherum, denen es deutlich schlechter geht als uns, die schon lange im Fußball unterwegs waren", sagte der 55-Jährige. Sollte die Zweitliga-Saison vorzeitig abgebrochen werden, droht dem HSV ein Schaden von rund 20 Millionen Euro.