Tennis

Tamara Korpatsch verpasst Finale – aber wird Internet-Star

Tamara Korpatsch stand in Lausanne erstmals im Halbfinale eines WTA-Turniers.

Tamara Korpatsch stand in Lausanne erstmals im Halbfinale eines WTA-Turniers.

Foto: LAURENT GILLIERON / picture alliance/KEYSTONE

Schon der Halbfinaleinzug war der größte Karriereerfolg. Gegen Alize Cornet gelang der Hamburgerin zudem ein kurioser Schlag.

Lausanne. Die Hamburger Tennisspielerin Tamara Korpatsch hat ihren ersten Finaleinzug auf der WTA-Tour verpasst. Die 24-Jährige musste sich im Halbfinale des Sandplatzturniers im Schweizer Lausanne der an Position drei gesetzten Französin Alize Cornet nach 1:47 Stunden 3:6, 4:6 geschlagen geben.

Für Korpatsch, 142. der Weltrangliste, war schon der Einzug ins Halbfinale der bislang größte Erfolg auf der Profitour. Nach dem Spiel erntete sie Lob ihrer Gegnerin: "Sie hat sehr variabel gespielt und gut verteidigt", sagte Cornet.

Korpatschs Netzroller geht viral

Korpatsch stieg zudem unfreiwillig zum Internet-Star auf: Ihr Zeitlupen-Netzroller gegen Cornet wurde in der Tennisszene vielfach geteilt. Allerdings hatte auch bei diesem Ballwechsel Cornet das bessere Ende für sich.

Cornet trifft im Finale in einem französischen Duell auf Fiona Ferro. Das Sandplatzturnier ist mit 250.000 Dollar dotiert. Die topgesetzte Julia Görges (Bad Oldesloe) hatte am Genfer See in der ersten Runde aufgegeben, Tatjana Maria (Bad Saulgau), Mona Barthel (Neumünster) und Antonia Lottner (Düsseldorf) verloren ihre Erstrundenmatches.