Barclaycard Arena

Fürs Geschäft: Handballer hoffen auf 4000 Fans

Schlussjubel der Hamburger Handballer nach dem Spiel gegen TSV Bayer Dormagen

Schlussjubel der Hamburger Handballer nach dem Spiel gegen TSV Bayer Dormagen

Foto: Witters

Zweitligist HSV Hamburg zieht in die Barclaycard Arena um. Zwei schwere Aufgaben binnen 44 Stunden warten auf die Handballer.

Hamburg.  Die Mannschaft beschäftigt sich ausschließlich mit dem Freitag, die Clubbosse schauen vor allem auf den Sonntag: Der Handball Sport Verein Hamburg ist an diesem Wochenende gleich doppelt gefordert. Mit den Zweitligaduellen am Freitag (19.30 Uhr) beim TV Emsdetten (9./12:8 Punkte) und am Sonntag (15 Uhr/beide Sportdeutschland.tv) in der Barclaycard Arena gegen die HSG Nordhorn-Lingen (8./13:9) warten zwei schwere Aufgaben binnen 44 Stunden auf die Hamburger (10./ 12:10). „Mindestens zwei Punkte sind das Ziel“, ordnet Abwehrchef Niklas Weller die sportliche Ausgangslage realistisch ein. Hamburg und Emsdetten feierten zuletzt jeweils drei Siege in Folge, Nordhorn zwei.

Zur Zweitliga-Premiere in der Barc­laycard Arena hofft Geschäftsführer Sebastian Frecke auf 4000 Zuschauer, um „den notgedrungenen Umzug“ in die (zu) große Halle mit „einer schwarzen Null“ abzuschließen. „Miete, Catering, Ordnungsdienst und den Transport unseres Equipments von der Sporthalle Hamburg in den Volkspark müssen bezahlt werden“, nennt Frecke die Posten. 3600 Karten sind verkauft, wovon 2000 Dauertickets sind. Zum groß beworbenen Weihnachtsspiel 2017 waren knapp 10.000 Fans gekommen, die (geplante) Neuauflage in diesem Jahr steigt am 23. Dezember (15 Uhr) gegen TuSEM Essen. Der Umzug in die Barclaycard Arena war nötig geworden, da die Sporthalle Hamburg bei der Spielplangestaltung im August noch geblockt war. Wie sich mittlerweile herausstellte, steht die Halle am Sonntag nun doch leer.

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